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Naturel-Online.de, Bildschirmfoto vom Oktober 2004
Unsichtbare Strahlen: Elektrosmog – Panikmache oder Umweltbedrohung?
Autor:Christiane Thomas (04.11.2003)

Antenne: Sendestation mit hoher Leistung
Antenne: Sendestation mit hoher Leistung
Sind wir schutzlos ausgeliefert?

Überall sind sie zu sehen und täglich entstehen neue: Schneller als die Pilze in diesem Jahr schießen die Sendeanlagen von Mobilfunkstationen aus dem Boden, und das mag ja auch nicht verwundern, denn kaum jemand will heute noch auf das tragbare Kommunikationsmittel verzichten.

Die stahlgrauen Sendefinger verschandeln nicht nur so manchen Ausblick, immer mehr Menschen fürchten gesundheitliche Schäden durch elektromagnetische Felder. Deshalb ist das Thema Elektrosmog in den letzten Jahren immer mehr in die Öffentlichkeit geraten.

In einem Nachschlagewerk findet man folgende Definition für Elektrosmog: „Belastung des Menschen mit niederenergetischer elektromagnetischer Strahlung durch das Stromnetz und elektrische Geräte
gesundheitliche Auswirkungen sind unklar“ Die knappen Zeilen machen eines deutlich
Es geht um elektrischen Strom, und zwar in allen Bereichen des Lebens, und er könnte gesundheitsschädigende Auswirkungen haben.


Damit unterstreicht die Definition den allgemeinen Tenor, dass konkrete wissenschaftliche Aussagen, vor allem Langzeitstudien, bisher fehlen, was dazu führt, dass die einen das Problem in großem Stile herunterspielen, andere es vielleicht überbewerten.

Wenn wir uns jedoch vor Augen führen, dass unser Körper und insbesondere unser Nervensystem auf energetischer Basis funktionieren, dann erscheint es logisch, dass elektromagnetische Wellen unsere Körperfunktionen beeinflussen können. Im medizinischen Bereich gezielt angewendet, helfen sie beispielsweise bei der Analyse und Behandlung von Beschwerden, denken wir an EKG, EEG oder Ultraschall.

Wie bei vielen Dingen unseres Lebens kommt es auch hier auf die Menge an, die wir uns zumuten oder die uns zugemutet wird.

„Haben Sie schon einmal eine Glühbirne von 1,5 V Nennleistung (Glühbirne einer Taschenlampe) mit 10 V belastet? Sie wird nach ganz kurzer Zeit durchbrennen. Wenn Elektrosmog uns Menschen belastet, kommt es nur deshalb nicht zur sofortigen Katastrophe, weil wir Menschen durch unser Abwehrsystem in der Lage sind, Felder bis zu einer immensen Stärke relativ lange Zeit zu kompensieren. Wenn das Abwehrsystem ermüdet, vielleicht nach 30 Jahren, vielleicht nach 10 Monaten, werden Krankheiten ausgelöst.“ Forschungskreis Erdstrahlen und Elektrosmog e.V.



Nicht warten auf fundierte Ergebnisse

Unser Lebensumfeld ist durchzogen von elektromagnetischen Felder. Seien es niederfrequente Felder durch Stromleitungen und Elektrogeräte oder hochfrequente durch Sendeanlagen, Mobiltelefone oder Mikrowellen. Wer nicht darauf warten will, bis die Wissenschaft eindeutige Ergebnisse vorlegen kann, weil dann das Kind vielleicht schon in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen ist, der sollte anfangen selbst etwas zu tun. Sogar das Bundesamt für Strahlenschutz stellte bereits Ende 2001 fest: „...Eine gesundheitliche Gefährdung, die eine Senkung der Grenzwerte rechtfertigen würde, lässt sich ... derzeit nicht ableiten – wegen der ungesicherten Datenlage, fehlender Reproduzierbarkeit von Studien oder der ungeklärten Dosis-Wirkungs-Zusammenhänge. Sie rechtfertigen jedoch Vorsorgemaßnahmen und machen weitere Forschung auf diesem Gebiet notwendig.“(BfS, Nov. 2001)
Die hier angesprochenen Grenzwerte richten sich nach dem Grad der Erwärmung unseres Körpergewebes, wenn hochfrequente Felder vom menschlichen Körper absorbiert werden. Dabei erkennt man an, dass bei einer Erwärmung des Körpers von mehr als 1 Grad Celsius Stoffwechsel- und Nervensystem gestört und verschiedene Krankheiten, wie z.B. grauer Star ausgelöst werden können. Unter Elektrosmog versteht man aber heute im Allgemeinen Werte, die weit unter diesen Grenzwerten liegen. Eine allgemeine Erwärmung des Körpers ist dabei nicht zu erwarten und auch keine Sofortschäden. Trotzdem muss man langfristig mit körperliche Schäden rechnen, warnen Verbraucherschützer.

Typische Symptome durch Elektrosmogbelastung:
Nervöse Beschwerden, Konzentra-tionsschwierigkeiten, Augenbrennen, Verspannung der Augen vor dem Bildschirm, Gereiztheit, ständige Müdigkeit, unruhiger oberflächlicher Schlaf, teilweise mit öfterem Aufwachen verbunden, im Bett lange nicht einschlafen können, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Überreizung des Nervensystems, Sehbeschwerden, geringe Belastbarkeit, Leistungsverlust, Erschöpfungszustände, starkes Schwitzen während der Nacht



Im eigenen Umfeld selbst etwas tun

„Aus Erfahrung wissen wir, dass die aufgelisteten Symptome, sofern sie überwiegend durch Elektrosmog ausgelöst wurden, innerhalb von Stunden oder Tagen wieder abklingen, wenn der davon betroffene Mensch nicht mehr durch Elektrosmog belastet ist oder wenn die Stärke von Elektrosmog unter der Reaktionsschwelle der Person liegt.“, schreibt der Forschungskreis Erdstrahlen und Elektrosmog e.V.. Eigeninitiative ist daher gefragt.

Gegen Hochspannungsmasten, elektrische Leitungen von Bahn- oder Straßenbahntrassen oder auch Sendemasten von Mobiltelefonen kann man selbst relativ wenig tun, mit Ausnahme der Vermeidungstaktik, was bedeutet, den Abstand zu solchen Strahlenquellen möglichst groß zu halten. Gegen die Errichtung von Mobilfunkanlagen gab es in der Vergangenheit bereits erfolgreiche Bürgerinitiativen, insbesondere wenn solche Anlagen in Schulen oder dichtbesiedelten Wohngebieten errichtet werden sollten.

Eigentümer benachbarter Grundstücke können sich an die untere Baubehörde wenden und anfragen, ob die Anlage gegen nachbarschützende Vorschriften des öffentlichen Baurechts verstößt.

Aber insbesondere im eigenen Heim und beim Umgang mit dem Handy, sofern man eines besitzt, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Strahlenbelastung zu reduzieren.

Viele Menschen klagen heute über Schlafstörungen. Mit ein paar einfachen Handgriffen kann man eine Ursache dafür, nämlich elektromagnetische Strahlen im Schlafbereich, ausschließen:

Vermeiden Sie im Schlafzimmer jede Art von elekrischen Geräten, besonders Fernseher und elekrische Radiowecker. Wollen Sie auf das musikalische Morgenwecken nicht verzichten, dann sollte der Wecker mindestens eine Armlänge von Ihrem Kopf entfernt sein. Babyphone möglichst weit weg vom Kinderbett positionieren. Keine Handys oder Schnurlostelefone im Schlafzimmer, auch nicht im abgeschalteten Zustand. Besonders elektrosensible Menschen, aber nicht nur diese sollten von einem Fachmann klären lassen, welche Stromkreise des Hauses den Schlafbereich belasten, und eine entsprechende Netzfreischaltung einbauen lassen. Oder Sie schalten vor dem Schlafengehen die Sicherung ab. Verwenden Sie möglichst wenig Metall im Schlafbereich, besonders bei Bettgestell und Matratzen ( kein Federkern) sollte man darauf achten.


Ein vernünftiger Umgang mit jeder Art von elektrischen Geräten reduziert die Strahlenbelastung deutlich. Überlegen Sie schon beim Kauf, ob es denn unbedingt eine elektrische Orangenpresse oder ein Allesschneider sein muss, oder ob es Muskelkraft und ein gutes Messer nicht auch machen. Belassen Sie Geräte nicht im Stand-by-Modus, sondern schalten Sie den Netzstecker aus. Erkundigen Sie sich beim Kauf eines Handys nach strahlungsarmen Modellen und benutzen Sie zu Hause möglichst keine schnurlosen Telefone. Sogenannte DECT-Telefone senden, egal ob sie gerade benutzt werden oder nicht, eine enorme gepulste Hochfrequenzstrahlung. Die neueste Technik nach den CT1+ Standard ist hier eine verträglichere Alternative, will man auf die gewohnte Bequemlichkeit beim Telefonieren nicht verzichten. Ähnliche Strahlensünder wie DECT-Telefone sind Funkverbindungen zwischen Geräten am Arbeitsplatz (Bluetooth), z.B. zwischen PC und Drucker, Scanner und Tastatur oder Funkverbindungen innerhalb eines Computer- netzwerkes (W-LANs).

Die Strahlenbelastung durch Mobiltelefone können Sie deutlich verringern, wenn Sie

  • unnötige Gespräche vermeiden, Handys abschalten, wenn sie nicht benötigt werden
  • während der Anwahl das Telefon nicht an das Ohr halten, es sendet jetzt mit maximaler Leistung
  • nicht bei schlechtem Empfang und nicht im Auto oder wenigstens bei geöffneten Fenster telefonieren
  • den Abstand zwischen Kopf und Sender/Empfänger möglichst vergrößern, beispielsweise durch Verwendung von „Head-Sets“ oder Versenden von SMS
Weitere Informationen über die Gesundheit fördernde Einflüsse der Elektrizität, Tips zum Schutz vor Elektrosmog, wissenschaftliche Arbeiten und vieles mehr finden Sie auf der CD „Elektrosmog - Risiko und Chance“. Zu bestellen beim Forschungskreis Erdstrahlen und Elektrosmog e.V.

Heinrich-Lanz-Str. 22
69502 Hemsbach
Tel. 06201-73334

E-Mail:
fee-ev@erdstrahlen-elektrosmog.de

Internet:
http://www.information-elektrosmog.de

Der Preis beträgt 6,95 € zuzügl. 2 € Porto. Subskriptionspreis bis 15.11.03: 4,90 € zuzügl. Porto.
Der Versand erfolgt per Vorkasse oder Nachnahme. Lieferung ab Mitte November.
Der Forschungskreis kann Ihnen geprüfte Fachleute in Ihrer Nähe empfehlen.


Autor:Christiane Thomas (04.11.2003)

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