Schamanischer Tanz ist der Ausdruck von Energie und Lebensfreude für die zierliche Frau, die ursprünglich Hofmusikerin und Tänzerin am Koreanischen Institut für Klassische Musik war. Nach dem Rat eines Lehrers begann sie, sich wissenschaftlich mit Schamanismus zu beschäftigen, bis ihr ihr Körper in zwei schwerem Krankheitsphasen den Weg zu ihrer eigentlichen Bestimmung wies: Mit 41 wurde sie als Mudang, koreanische Schamanin, eingeweiht, seitdem leitet sie schamanische Rituale und praktiziert ihren selbst entwickelten Ekstasetanz. Ekstase, in Korea Moa genannt, bedeutet, „mit dem Herzen der Sehnsucht zu sehen und zu hören“. Im koreanischen Schamanismus wird der Körper als wichtiges spirituelles Werkzeug angesehen und der Tanz als Tor, um die Seele eines Menschen zu erreichen. Hiah Park bezeichnet Tanz als „psychische Chirurgie“. Sie sieht in den Bewegungen der Tanzenden eine Medizin, „um das alte Selbst gehen zu lassen und ein neues Wesen zu kreieren, das frei von Angst, Wut und Ärger ist“. Eine Seminarteilnehmerin beschrieb ihre Empfindungen nach dem Tanz so: „Wohlgefühl durchströmte mich, ich erfuhr mich wieder als „ganz“, voller Freude im Herzen kam ich wieder in die Ratio zurück, tanzte ausgelassen und ruhte mich danach dankbar aus...“
Ein eindrucksvolles Zeugnis ihrer schamanischen Heilkunst sahen Tausende in dem Aufsehen erregenden Film von Clemens Kuby „Unterwegs in die nächste Dimension“. Auch in Deutschland kann man Hiah Park in Vorträgen und Workshops persönlich kennenlernen und mit Hilfe ihrer Tanzschritte seine eigene Musik zum Klingen bringen.
Workshop mit Hiah Park in Dresden
Voraussichtlicher Termin: 29./30. November
Informationen und Anmeldung:
Verlag naturel, Arndtstr. 5, 01099 Dresden
Tel.:0351-56355930
Fax: 0351-56355931
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