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Harry Palmer und die Frage nach dem Primären: Materie oder Bewusstsein
Anders als in der Vergangenheit treibt die Sehnsucht nach heiler Welt und das Unbehagen an der täglich erlebten die Menschen nicht mehr auf Straßen und Barrikaden, sondern lässt sie Antworten und Wege im eigenen Inneren suchen. Selbsterfahrungsseminare, Bewussteinsarbeit und Kurse für spirituelle Entwicklung boomen deshalb wie nie zuvor. Da diese Angebote der weltanschaulichen Konkurrenz, den Kirchen, ein Dorn im Auge sind, wurde und wird immer wieder versucht, sie in die Sektenecke abzudrängen und so zu diskreditieren. Eine der weltweit bekanntesten konfessionslosen und glaubensunabhängigen Methoden für spirituelle Entwicklung und Bewussteinsmanagement ist der Avatar-Kurs von Harry Palmer. Er wird von lizensierten Trainern nach einheitlichen Standards in derzeit 66 Ländern auch als „Kompaktkurs Mystik“ angeboten. Unser Autor Joe Romanski hat ihn getestet. Hier Teil 2 seines Berichtes.
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In den letzten Ausgaben von naturel stellten wir Ihnen eine Methode der Selbsterfahrung -den Avatar-Kurs - vor. Dieses Thema stieß auf reges Interesse und zahlreiche Leserfragen erreichten uns. Viele Interessierte wollten mehr wissen zum inhaltlichen Ablauf des Kurses, daher können Sie heute noch einmal Auszüge aus einem Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin an einem Avatar-Kurs lesen.
„Verdammt, ich bin nicht glücklich! Nicht glücklich, hörst Du!!!“ bricht es aus dem ansonsten ruhigen und disziplinierten Mark heraus. Noch nie habe ich ihn so aufgebracht erlebt. Er sich selbst auch nicht. Und er setzt noch nach: „Ich will nicht glücklich sein!“ Bernd Monecke, der Trainer, lächelt verschmitzt ...
Wir sind bei einem neuntägigen Avatar-Seminar in Berlin. Wir, das sind fünf Leute und drei Trainer: Brigitte, Judith und Bernd. Avatar ist ein Bewusstseins - und Wahrnehmungstraining, das zu tiefen Einsichten und einem größeren Verständnis seiner selbst führt. Es gleicht einer „Selbstermächtigung“, denn wir lernen, Kraft des eigenen Bewusstsein und mit Leichtigkeit unser Leben zu gestalten, anstatt vom „Schicksal“ abhängig zu sein.
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Ein schamanisches Wochenende mit einem großen „Samhain – Feuerritual“ in Moritzburg bei Dresden mit Otto Richter
Es gibt für jeden von uns Zeiten, in denen man sich fragt, ob es sinnvoll ist, wie man sein Leben verbringt.
Es gibt für jeden von uns Zeiten großer Bedürftigkeit nach Unterstützung, ja sogar Führung durch konfliktgeladene Phasen des Lebens. Aber meistens erst dann, wenn sich Schwierigkeiten in unserem Leben auftun, in Zeiten von Krisen oder Krankheit, suchen wir ernsthaft nach einer Alternative.
Es gibt viele Möglichkeiten. Man kann sich Bücher besorgen oder eine Meditations-CD, man kann Lotto spielen, mit der besten Freundin reden, mit Kollegen oder sogar mit einem Seelsorger - oder abwarten, vielleicht geht‘s ja vorbei....
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Die „Feldenkrais-Methode“ – ein Weg zur Wiederentdeckung der eigenen Kraft – hat internationale Verbreitung gefunden. Schwerpunkte liegen in den USA, Kanada, Europa, Israel und Australien. Sein Begründer, Moshé Feldenkrais, wurde 1904 in Russland geboren. Mit 14 Jahren emigrierte er nach Palästina und begeisterte sich für Fußball und Jiu-Jitsu. 1928 ging Feldenkrais nach Paris. Mit dem Nobelpreisträger für Physik, Joliot-Curie, arbeitet er an der atomaren Teilchenforschung. 1940 musste Feldenkrais vor der Deutschen Wehrmacht nach Großbritannien flüchten. Im Kreis hochkarätiger Wissenschaftler arbeitete er im Auftrag der Alliierten an der militärischen Ortung und Abwehr von U-Booten. In dieser Zeit verschlimmerte sich eine alte Fußballverletzung am Knie. Feldenkrais begann, mit sich selbst zu experimentieren. Er studierte seine Körperbewegungen und verfeinerte systematisch sein kinästhetisches Empfinden. So brachte er sich nach und nach bei, auf eine neue Weise, effizient und ohne Schmerzen zu gehen. Der Erfolg dieser Selbsterziehung führte dazu, dass Feldenkrais seine Entdeckungen im Bekanntenkreis ausprobierte und später zu einer Lernmethode weiterentwickelte. 1968 begann er in Israel mit der Vermittlung seiner Erfahrung an eine Ausbildungsgruppe. Es folgten legendär gewordene Kurse in den USA und internationale Anerkennung. Einer seiner berühmten Schüler, der Geiger Yehudi Menuhin, schrieb: „Das geniale Denken von Moshé Feldenkrais besteht darin, im Teilchen das Ganze zu sehen. Für ihn gab es keine isolierten Erscheinungen und seine Therapie bestand darin, zwischen Teil und Ganzem die Wechselwirkung wieder herzustellen!“ Moshé Feldenkrais starb 1984 in Israel. In einem fiktiven Interview antwortet Feldenkrais vermittels seiner Schriften auf Fragen von Wolfgang Nützenadel.
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