Tatort Klassenzimmer
Die Schule der Tiere - eine all zu menschliche Geschichte
Eines Tages versammelten sich ein Hase, eine Amsel, ein Eichhörnchen, ein Fisch und ein Aal im Wald mit dem Zweck, eine Schule zu gründen. Sie bildeten einen Schulrat und ein jeder brachte seine Vorstellungen ein. Der Hase forderte, dass Schnelllauf in den Lehrplan aufgenommen werden müsse, die Amsel bestand darauf, dass Fliegen zum Lehrplan gehöre, das Eichhörnchen meinte, senkrechtes Bäumeklettern ist absolut wichtig und der Aal bestand darauf, dass das Löcher - in - die - Erde- bohren als Fach aufgenommen wird. Sie nahmen alle diese Fächer und Disziplinen in den Lehrplan auf und erklärten es zur Regel, dass jedes Tier alle Fächer belegen müsse. Obwohl der Hase ein „Sehr Gut“ im Schnelllauf bekam, stellte sich heraus, dass er ernsthafte Probleme hatte, senkrecht auf die Bäume zu klettern. Er fiel immer sofort hintenüber. Nach kurzer Zeit war er von den vielen Gehirnerschütterungen geistig nicht mehr auf der Höhe und konnte beim besten Willen nicht mehr so gut laufen. Anstatt einer Eins im Laufen bekam er jetzt eine Vier und natürlich nach wie vor eine Sechs im Bäume klettern. Die Amsel war ausgezeichnet im Fliegen, aber wenn es darum ging, Löcher in die Erde zu bohren, brach sie sich den Schnabel und verletzte ihre Flügel. Bald bekam sie nur noch eine Vier im Fliegen, eine Sechs im Löcher-in-die-Erde bohren, und beim Schwimmen erging es ihr ganz schlecht. Die Moral von der Geschichte ist, dass der geistig minderbemittelte Aal als Klassenbester hervorging, weil er alles leidlich richtig machte. Aber die Lehrer waren zufrieden, weil ein jeder sämtliche Fächer belegt hatte, und nannten es Allgemeinbildung.
| Marco Leonardo |
Die Aufgabe der Lebensschule ist, denjenigen zu helfen, die bereit sind „aufzuwachen“, und ihnen diese wichtigsten Schritte zu zeigen:
Erstens: Wie verlerne ich das Falsche, wie lasse ich los.
Zweitens: Wie kann ich das Stimmige tun? Wie kann ich leben als der, der ich wirklich bin, echt, ehrlich und authentisch mein Potential in Wirklichkeit verwandeln.
Wahre Erziehung wird immer versuchen, das Verborgene ans Licht zu bringen, das, was das Leben als inneren Schatz in uns hineingelegt hat. Das ist meine Vision.
Wie fügt sich die Lebensschule in das Grosse und Ganze ein?
Zunächst einmal überhaupt nicht, denn das Grosse und Ganze stimmt einfach nicht, es läuft falsch. Und wir sollten nicht versuchen, eine Lebensschule dem Falschen anzupassen, sondern wir sollten das Stimmige erkennen, einen Raum schaffen, in dem STIMMIG-SEIN erfahren wird. Zunächst einmal braucht Lebensschule nicht viel Geld, um trotzdem Sinnvolles zu leisten. Der Unterricht ist schulbegleitend, nachmittags einmal wöchentlich. Die Beiträge sind sehr niedrig, und das Ergebnis wird, wenn man früh damit beginnt, für sich selbst sprechen. Unser Modell beginnt bereits mit Kindern im Kindergarten, dann Grundschulen, Sekundarschulen, Gymnasien und Berufsschulen. So wird in jedem Fall altersgerecht das geboten, was gerade wichtig ist. Die Gruppe selbst und der Augenblick bestimmen den Inhalt.
1996 gab es erste Gespräche mit Schulleitern und den entsprechenden Verwaltungsbehörden, und ich bekam die Erlaubnis, im Unterricht mit allen Klassen ein Entspannungstraining durchzuführen. Die Kinder waren so begeistert, dass sich über 30 von ihnen für eine regelmäßige Teilnahme entschieden, und so begann ich, nach und nach andere Grundschulen und auch Kindergärten aufzusuchen und dort schulbegleitend mit Kindern zu meditieren. Später auch in Sekundarschulen, Gymnasien und Berufsschulen, thematisch stand dort Stressbewältigung an erster Stelle, gefolgt von Lebenssinn, Lebenswegplanung, Zielfindung und Zielverwirklichung. So haben über 3000 Schüler Berührung mit meinen Themen gehabt, über 200 entschieden sich spontan, regelmäßig teilzunehmen.
Was vermissen Kinder in der Schule, wo fühlen sie sich im Stich gelassen? Was hilft ihnen, sich selbst zu verwirklichen?
Eine Umfrage unter 500 Schülern zwischen 13 und 18 Jahren an Gymnasien, Beruf- und Sekundarschulen in Dessau hat zu diesem Thema folgendes Ergebnis gezeigt: negatives Selbstbild auflösen, innere Begrenzungen erkennen und loslassen, (Lebens-)Krisen meistern, Stresslösung, frei sein von Angst, Entspannung, innere Harmonie, innerer Frieden, Schwächen in Stärken wandeln, innere Vision... All diese Themen sind den Schülern wichtig, finden aber in der Schule zu wenig Beachtung. Auch der Wunsch nach lebenskompetenten Trainern wurde in der Umfrage deutlich, Lehrer, die wissen, wovon Sie sprechen, weil sie es leben.
Wer ist ein Lebenslehrer?
Eigentlich jeder, denn jeder lebt ständig etwas vor, sollte Vorbild sein. Jeder Mensch hat in diesem Leben auch eine persönliche Aufgabe zu erfüllen. Lebenslehrer sein, heißt bewusst und nach den geistigen Gesetzmäßigkeiten zu leben. Es bedeutet auch, dieses Wissen weiterzugeben, es mit anderen Menschen zu teilen. Die Erkenntnisse sollen allen Suchenden helfen, ihr eigenes Glück zu schmieden, ihre Einmaligkeit zu entdecken, ihre Sensitivität zu entfalten, ihre Kreativität zu fördern und sich somit auf allen Ebenen ein von Freude erfülltes Leben zu gestalten. Was Sie mit dieser Ausbildung erlangen, ist die Chance des geistig Erwachten und somit die Möglichkeit, andere Menschen durch Vertrauen und Liebe den Mut zu sich selbst finden zu lassen, um sich ein neues Leben von hoher Qualität zu erschaffen.
Marco Leonardo „Ich vertraue darauf, dass man sich auf das Leben verlassen kann, wenn man etwas wirklich erreichen will“. Nach einer handwerklichen Lehre und längerem Auslandaufenthalt ist er seit dem 21. Lebensjahr als selbständiger Unternehmensberater tätig. Er ist Gründer mehrerer erfolgreicher Firmen mit zuletzt über 150 Mitarbeitern, vertauschte dann aber Karriereleiter und Geschäftsideale und ließ sich bei holistischen Therapeuten ausbilden. Seit 1996 widmet er sich dem Aufbau von Lebensschulen und bildet in Seminaren und Beratungen Menschen aus, die auf dem gleichen Weg sind. Wenn es auch Ihre Vision ist, Kindern auf diese Weise einen stimmigen Lebensstart zu ermöglichen, dann machen Sie mit, gründen Sie ihre eigene Lebensschule.
Neue Schulen und neue Lehrer braucht das Land.
Würden Sie gern eine eigene Lebensschule speziell für Kinder u. Jugendliche in Ihrer Stadt aufbauen und selbständig leiten? Wenn ja, dann melden Sie sich. Sie werden gebraucht. Jetzt. Würden Sie gern Vorträge organisieren? Gern komme ich zu Ihnen.
Neu: Zeitschriften bestellen - Dossier Kinder
Wir haben für Sie alle Hefte über Kinder zu einem Paket zusammen gefasst. Sie können das Dossier Kinder jetzt in unserem Zeitschriften-Kiosk kaufen.
Alle Hefte über Kinder



Neu: Zeitschriften bestellen - Dossier Kinder



