Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) umfasst folgende Teilbereiche:
Massagetechniken, Kräuterheilkunde, Akupunktur, Moxibustion (punktuelle Wärmebehandlung), Körperübungen (TaiQi, Qi Gong...), Feng Shui und die Astrologie. Davon sind die Massagetechniken und die Kräuterheilkunde weitgehend über den asiatische Raum hinaus bekannt. Akupunktur, Moxibustion und die Körperübungen halten immer weiter Einzug in unseren westlichen Kulturkreis. Immer mehr Menschen lassen sich vom Konzept des Qi, als der Kraft die sowohl der kleinsten Zelle als auch dem Universum innewohnt, überzeugen. Die Astrologie und Feng Shui als weitere Bestandteile dieser wissenschaftlichen Künste passen jedoch so gar nicht in unser Weltbild, in dem ausschließlich Verstand und die wissenschaftliche Beweisbarkeit akzeptiert werden, um etwas als Wahr an zu erkennen. Aber jeder von uns kennt das Gefühl, dass man sich an bestimmten Orten wohl fühlt, an anderen jedoch nicht. Dass in manchen Häusern die Menschen krank werden, unglücklich sind oder auch nur schlecht schlafen können. Demgegenüber gibt es Räumlichkeiten, die Wärme, Glück, Harmonie ausstrahlen. Nach Feng Shui-Kriterien ist das alles kein Zufall, sondern beruht auf den Regeln und Gesetzmäßigkeiten einer Harmonielehre. Nach der man Orte untersuchen und das passende Grundstück bzw. die richtigen Wohnung finden kann. Weiterhin existieren im Feng Shui Techniken, wie der Wohnungs- bzw. Hausgrundriss optimal zu den entsprechenden Nutzungen aufgeteilt werden sollte. Bishin zur Einrichtung und Farbgestaltung gibt Feng Shui Anhaltspunkte zur Optimierung des Wohnumfeldes für die dort Lebenden.
| Wasser: Die Harmonie der Umgebung berührt auch den Menschen |
Die Grundregeln des Feng Shui beruhen, wie alle Teilbereich der TCM auf dem Prinzip von Yin und Yang, und der Theorie der 5 Elemente, die in dem chinesischen Lebenskonzept vom Qi wurzelt. Feng Shui ist ein sehr komplexes und damit auch schwieriges Themengebiet , was im Besonderen diejenigen erkennen müssen, die sich ein Feng Shui Buch kaufen und glauben auf der Grundlage dieser Lektüre ihre Wohnung umgestalten zu können. Feng Shui ist kein einfaches Raster, das man über den Grundriss stülpt und aus dem wir unmittelbar entnehmen könnten, wo welche Defizite oder auch Möglichkeiten des Wohnraumes liegen.
Um die Gesetze und Möglichkeiten des Feng Shui zu verstehen, kommt man nicht umhin sich mit den Grundlagen zu befassen: Mit der chinesischen Philosophie, in deren Mittelpunkt Bewegung und Wandel steht.
Nach dieser Auffassung unterliegt alles in unserer Welt und unserem Leben stetiger Veränderung und Wandlung. Integrativ angewendet von der Wohnungssuche bzw. dem Hausbau bis zur Innenraumgestaltung bietet Feng Shui effektive Hilfsmittel und Werkzeuge, ein harmonisches Wohnumfeld zu schaffen, indem die Bewohner sich wohlfühlen und vom Alltag regenerieren können. Wenn wir in unseren Wohnungen wieder Kraft schöpfen, dort zur Ruhe kommen und uns dann wieder frisch, ausgeruht und optimistisch dem Leben zuwenden können, was wollen wir dann noch mehr? Dann kann passieren, was Stephen Skinner sagt: “Richtig angewendetes Feng Shui wird langsam aber sicher Ihr Gefühl, in Einklang mit der Welt zu sein, wachsen lassen. Unzufriedenheit wird Zufriedenheit. Zunehmend werden Sie intuitiv mehr Zeit mit Dingen verbringen, die Sie glücklich und zufrieden machen.“
| Im Haus: Zimmerbrunnen dienen der Harmonisierung des Wohnraums |
Aus der ältesten Feng Shui-Schule, der Formschule, kann man aber auch einige einfache, leicht anwendbare Regeln entnehmen, mit denen wir unsere Aufenthaltsplätze überprüfen bzw. verbessern können. Egal, ob wir einen günstigen Bauplatz suchen, am Schreibtisch sitzen oder im Bett liegen, nach den Kriterien der Formschule ist es sehr wichtig, dass wir einen Schutz (Haus, Berg,Wand, Schrank o.ä.) im Rücken haben. Auch sollte man darauf achten, dass vor dem Haus, dem Schreibtisch oder auch dem Bett möglichst viel freie Fläche vorhanden ist. Grundsätzlich sollte man nicht mit dem Rücken zu Türen oder Fenstern sitzen. Auch fühlen wir uns nicht wohl, wenn wir uns mitten in einem Raum befinden, ohne „Rückendeckung“ von hinten zu haben.
Dieses Phänomen kann man besonders gut beobachten, wenn man eine Gaststätte besucht: Die Plätze an der Wand mit Blick in den Raum und zur Eingangstür sind die beliebtesten und als erste besetzt, wohingegen die Tische in der Mitte erst dann belegt werden, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt, Platz zu nehmen.
| Feng Shui-Haus Dresden: Geschenke finden und Harmonie erleben |
Die Autorin im Internet: http://www.michaela-hoppe.de/
Neu: Zeitschriften bestellen - Dossier Feng Shui
Wir haben für Sie alle Hefte über Feng Shui zu einem Paket zusammen gefasst. Sie können das Dossier Feng Shui jetzt in unserem Zeitschriften-Kiosk kaufen.
Alle Hefte über Feng Shui



Neu: Zeitschriften bestellen - Dossier Feng Shui




