Die nie beachteten neuen Monate unseres Seins...

Schwangerschaft
Bild: Schwangerschaft

Ein ganzheitlicher Weg zur Unterstützung der Selbstheilungskräfte des Körpers

Bei Jin Shin Jyutsu handelt es sich um ein naturheilkundliches Verfahren. In Japan bereits vor mehreren tausend Jahren ausgeübt, geriet diese Heilmethode jedoch allmählich in Vergessenheit und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Japaner Jiro Murai wiederentdeckt.

Das Ziel dieser Heilkunst ist die Harmonisierung der jedem Menschen eigenen Lebensenergie durch Unterstützung der Selbstheilungskräfte bzw. Auflösung von Energieblockaden. Symptome wie z.B. Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen oder depressive Verstimmungen weisen auf einen gestörten Energiefluss hin.

Jin Shin Jyutsu kann sowohl vorbeugend zur Vermeidung von schweren oder chronischen Krankheiten angewendet werden als auch akute Beschwerden jedweder Art lindern. Dabei wird nicht beansprucht, herkömmliche medizinische Behandlungen ersetzen zu wollen. Vielmehr geht es um eine sinnvolle Ergänzung schulmedizinischer Praktiken.

Neun mal Jin Shin Jyutsu – ich lebe jetzt mein Leben

Ulrike Ringler, Rostock

Ich bin jetzt 22 Jahre alt. Warum ich mich für eine Behandlung mit Jin Shin Jyutsu entschieden habe?

Schon seit meiner frühen Kindheit war ich ein Moppelchen, und umso älter ich wurde, umso mehr stieg auch mein Gewicht. Trotz Kur und etlichen Ernährungsumstellungen änderte sich daran nicht großartig etwas und von Diäten halte ich nicht viel.

Schon nach einer Sitzung mit Jin Shin Jyutsu wurde mir klar: das Problem ist nicht mein Gewicht, die Ursachen liegen in Wirklichkeit sehr viel tiefer. Mein Körper war voll negativer Energien.

Wir vermuteten, dass der Auslöser dafür schon sehr weit zurückliegt, um genauer zu sein… irgendwo in der Zeit vor meiner Geburt.

So beschlossen wir, diese Zeit in neun Sitzungen, jede Sitzung stand für einen Schwangerschaftsmonat, aufzuarbeiten. Diese Therapie wollten wir innerhalb einer Woche durchführen. So kam der erste Tag.

Als ich mich auf die Liege legte, wusste ich nicht so richtig, was mich erwartet. Ich meine ich kannte den Raum und fühlte mich auch darin wohl, aber was würde in dieser Woche wirklich passieren? Es konnte losgehen.

Schon nach wenigen Minuten war mir klar: Das hier, heute und die nächste Woche wird eine einzigartige Erfahrung für mich. Eine Reise in mein Innerstes.

In dieser und den nächsten Sitzungen ging es mir gut. Ich konnte mich fallen lassen, war entspannt. Trotzdem spürte ich nach jeder Sitzung auch die Anstrengung. Ich fühlte Zufriedenheit und war zugleich geschafft und müde. Ich spürte Veränderungen in mir, die ich aber so genau noch nicht beschreiben konnte. Ich lernte, jeden Teil meines Körpers und gleichzeitig den Körper als ganzes und vollkommenes System wahrzunehmen. Und nun mal ehrlich: Wer hat in letzter Zeit wirklich seinen Körper in seiner Ganzheit gespürt, und nicht nur als Hülle, in der wir existieren? Wer hat seine einzelnen Glieder gespürt, ohne Schmerzen zu haben?

Während der Behandlungen sprachen wir viel über das, was ich gerade empfand und spürte. Und dann, während der vierten Sitzung, geschah für mich etwas Unfassbares.

Es begann wie sonst. Ich fühlte mich entspannt und ruhig. Doch irgendwie lief es diesmal anders als sonst. Ich hatte das Gefühl, dass Übelkeit in mir aufstieg, mein Magen verkrampfte sich. Und auch in meiner Atmung traten Veränderungen auf; teilweise hatte ich das Gefühl keine Luft zu bekommen. Meine Arme und Beine fühlten sich taub, ja irgendwie leblos, an. Es ging mir nicht gut. Trotzdem, ich habe es geschafft, diese Symptome auszuhalten. Ich konnte sie als zu mir gehörig akzeptieren und hatte so auch nicht das Gefühl, diese Sitzung abbrechen zu müssen.

Nach dieser Sitzung war klar, dass damals in der vierten Schwangerschaftswoche etwas mit mir geschehen sein muss. Was war passiert? Von meiner Mutter erfuhr ich, dass ich mich im Mutterleib nur wenig bewegt hatte und dass das Fruchtwasser bei meiner Geburt grün verfärbt war.

Das war es. Noch nicht auf der Welt, rang ich schon um mein Leben. Aber ich wollte leben und geboren werden. Ich habe gekämpft und gewonnen, ich habe mich für das Leben entschieden. Die Last, die mich bis dahin mein ganzes Leben begleitet hatte, wurde mir schlagartig bewusst und gleichzeitig von mir genommen. Sie fiel von mir ab, vom ganzen Körper - die Last, mein Gewicht, brauche ich jetzt nicht mehr ... Von nun an änderte sich Alles.

Nach den folgenden Sitzungen war ich nicht mehr so müde und erschöpft. Ich hätte Bäume ausreißen können. Und ... meine, bis dahin so große immer da gewesene, Angst vor dem Tod verschwand. Ich akzeptierte den menschlichen - meinen eigenen- Lebensplan. Er ist Teil von mir und nicht das Ende. Diese Woche intensivster Therapie hat mir sehr viel gegeben. Ich kann nur schwer beschreiben, was ich erlebt und gefühlt habe. Ich konnte am Ende einfach nicht mehr aufhören, zu strahlen.Ich habe meinen Lebensplan erfahren und meine Todesangst erkannt. Ich habe diese Last verloren und will es schaffen, auch die Last meines Gewichtes zu verlieren. Mir erscheint jetzt vieles viel klarer, ich nehme mich, meinen Körper und meine Gefühle, bewusster wahr.

Für diese Erfahrungen bin ich so dankbar. Ich weiß jetzt für mich: Ich lebe nur mein Leben und kein anderes. Ich bin nur für mich selbst verantwortlich. Aber: Bin ich glücklich, kann ich auch Andere glücklich machen. Ich möchte jedem empfehlen, diese einzigartige Erfahrung selbst zu erfahren.

Rostock , Juli/ August 2005

Christine Eschenbach, Berlin

Ulrike war das von beiden Eltern langersehnte Wunschkind, das endlich die Kraft hatte ausgetragen zu werden. Aus der Lebensgeschichte dieses jungen Mädchen war nicht ersichtlich woher diese unaussprechlich tief sitzende Todesangst kam, ihr Gewicht war für mich sofort nur das abgeleitete Problem, eher wie ein dicker Schutzmantel. Nach Aussagen der Mutter verlief die Schwangerschaft vollkommen normal und alle freuten sich auf das Kind.

Ich erlebe es als großes Glück, dass mein Lebenspartner die Begabung von seiner Familie übertragen bekam, auf die nichtsichtbare Geist- und Seelenebene schauen zu können. Es sagte mir, das es etwas in der Schwangerschaft vorgefallen war, die Mutter konnte dem Kind keinen Schutz geben, was auch immer das heißt. Ich liebe diese Angst einflössende Bemerkungen mit dem Schutz nicht unbedingt, doch ich erfahre eben in der Praxis wie Neid und Missgunst energetische Störfelder entstehen lassen. So bin ich der Spur nachgegangen und Ulrikes Bericht belegte es.

Ich strömte in einer Woche die Schwangerschaftstiefen durch. Ihr und mein Zeitplan lies nichts anderes zu. Zuerst die unterstützenden Tiefen und dann die Tiefe des Schwangerschaftsmonats. Es war auch für mich ein Erlebnis, dieses junge Mädchen zu sich selbst erwachen zu sehen.

Heilpraxis
Christine Eschenbach
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e-mail: amenah@gmx.de
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Redakteurin der Deutschen Ausgabe
JIN SHIN JYUTSU FACHZEITSCHRIFT „The Main Central

 

Veröffentlicht am 19.06.06 um 11:06 Uhr