Entfremdung
Der Streit um die zerbroch´ne Lieblingstasse.
Der Ärger wegen Zucker im Kaffee.
Die Stumme Frage, ob ich dich verlasse
und im September schon der erste Schnee.
Der Kummer um die Blumen, die erfrier´n.
Die schweren Schritte in Novemberwinden.
und deine Angst, mich zu verlier´n
und meine Angst, dich nicht zu finden.
Der Weg verschwindet, wenn es lange schneit.
Ein Wind verweht die Spur der Schritte bald.
Man hört die Worte kaum, selbst wenn man schreit.
Nur eines Häher´s Ruf hallt aus dem nahen Wald.
Verschlossen sind im Winter alle Türen.
Die Fensterläden trotzen kalten Winden
und deine Angst, mich zu verlier´n
und meine Angst, dich nicht zu finden.
Zwei Krähen streiten sich im Garten lang.
um eine letzte Frucht vom Haselstrauch.
Du stehst am Fenster und dein Blick ist bang.
und legst die Hände schützend um den Bauch.
Der Kaffee dampft doch deine Augen frier´n.
Vergessen sind die heißen Sommersünden
und deine Angst, mich zu verlier´n
und meine Angst, dich nicht zu finden.
und deine Angst, dich in mir zu verlier´n
und meine Angst, mich nicht in dir zu finden.
Eckehard Bonnofsky
Damit Ihnen nicht allzu bange wird, haben wir auch diesmal wieder sowohl schöne als auch besinnliche Texte zusammengestellt. Wenn Sie gerade beim Jahresrückblick sind und nicht nur Ihre Seele entrümpeln wollen, sondern auch Ihre Wohnung, dann können Sie einige Anregungen zum vermeiden von Elektrosmog auf Seite 8 und zum Neueinrichten nach Feng Shui auf Seite 32 lesen. Haben Sie das geschafft, wie wär’s mit Kochen nach den 5 Elementen? Anregung dazu finden Sie auf Seite 24. Und sollten Sie am Abend Ihren Geist noch mit alten ursprünglichen Wissen nähren wollen, so lesen Sie unseren Beitrag über die authentische Kabbala auf Seite 12.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.
Ihre Redaktion von naturel
Anna-Maria Bloße







