Seinen Forschungen gingen folgende Überlegungen voraus: Kristalle sind feste Substanzen mit regelmäßig angeordneten Atomen und Molekülen. Schneekristalle haben, durch ihre unterschiedlichen Bedingungen unter den sie entstehen, nie das gleiche Aussehen. Um die gleiche Kristallstruktur zu haben, müssten schon die verschiedenen Wasserarten auf der Welt die gleiche Kristallstruktur aufweisen. Seine Theorie ließ ihn folgendes glauben: Wenn ein Wassermolekül auskristallisiert, wird reines Wasser zu einem reinen Kristall, verunreinigtes Wasser hingegen würde, so dachte er, nicht so schön kristallisieren. Plötzlich war ihm klar, dass er über die Wasserkristalle einen Anhaltspunkt über die Qualität des Wassers bekommen könnte.
1994 begann er zu experimentieren. Er musste alle Wasserproben einfrieren, die notwendigen Geräte beschaffen und verschiedene Bedingungen beachten. Das Fotografieren von Kristallen war nur möglich, wenn z.B. die genaue Kühltemperatur und eine spezifische Zeitdauer des Kühlens eingehalten wurde und auch die Lichtführung auf das Objekt stimmte. Bevor ihm das erste Bild eines Wasserkristalls gelang, musste er in zwei Monaten einige Hundert oder Tausend Filmrollen verbrauchen. Als dann endlich das erste Bild gelang, vergrößerte er sein Labor, und ein Projekt „Kristallfotografie“ mit mehreren Mitarbeitern entstand.
| Nagoya City Japan: Ein Kristall, wie er in Großstädten selten zu finden ist. Welcher Faktor hindert den Wasserkristall daran, ein vollständiges Hexagon zu bilden?
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| Tokio (Japan): In diesem Bild vom Leitungswasser Tokios zeigt sich keine Kristallation. Ist dies das Schicksal des Wassers in einer großstädtischen Umgebung?
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| Sendai City (Japan): Sendai ist berühmt als die „Stadt der Wälder“, und es hat wunderschöne Wasserquellen. Aber das Leitungswasser zeigt keine guten Kristalle.
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Wasserproben aus aller Welt
So konnte mit der Unterstützung einiger Firmen und freiwilliger Helfer Bilder von Quellwasser, Regenwasser, Flusswasser, Seewasser und Sumpfwasser aus Japan und aller Welt aufgenommen werden. In viereinhalb Jahren wurden über zehntausend Bilder aufgenommen und verarbeitet. Die Erfahrungen Emotos und seinem Team zeigten, dass das Brechen oder das Zusammenbrechen der Kristallstrukturen keine guten Anzeichen sind. So wird der Kristall und seine Qualität danach beurteilt, ob er schön anzusehen ist oder nicht. Um die Analyse wissenschaftlich haltbar zu machen, hat das Team täglich an verschiedenen Orten beobachtet und unter Mithilfe von vielen Leuten analysiert.
Japan, die Heimat Emotos, wird fast zu hundert Prozent von Wasserwerken mit Trinkwasser versorgt. Nur noch ein kleiner Teil der Bevölkerung pumpt sein Trinkwasser aus dem Grundwasser hoch oder bezieht es aus einer Quelle.
Auf der Basis Emotos Erkenntnisse zeigt mit Chlor versetztes Leitungswasser in Japan und auch in Großstädten, wie beispielsweise Berlin, London oder Paris zerstörte Strukturen.
| Katano City (Japan): Das Leitungswasser von Katano bildet einen klaren Kristall, da sechszig Prozent des Wassers aus einer unterirdischen Wasserquelle stammt.
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| London (England): Das Trinkwasser von London, einer nebligen Stadt. Es konnten nur unvollständige Kristalle erhalten werden, wie dies in Japan auch oft geschah.
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| Paris (Frankreich): Das Leitungswasser von Paris, wo die Seine durchfließt. Die Probe kristallisierte nicht leicht aus, war aber besser als das Team erwartet hatte.
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Die Bilder von Leitungswasserkristallen aus Japan zeigen nicht sehr erfreuliche Resultate. Es ist leider bekannt, dass man im Trinkwasser Japans Chlor und andere chemische Substanzen findet, die den Hormonhaushalt von Lebewesen beeinflussen. Das Wasser kommt aus Reservoiren und Flüssen mit zugefügten Desinfektionsmitteln, um es trinkbar zu machen. Aber viele Leute benutzen Wasserreinigungsgeräte, um diese anscheinend harmlosen Substanzen zu entfernen, von denen sie instinktiv wissen, dass sie ihren Körper bedrohen. Die Bilder von Leitungswasserkristallen aus weiteren Städten der Welt stammen aus Großstädten, wie London, Paris, New York oder Buenos Aires. Wenn man sie jedoch mit den Leitungswasserkristallen aus Japan vergleicht, sind sie überraschenderweise erheblich klarer. Emoto sieht den Grund für diesen Unterschied im Verschmutzungsgrad der Wasserquellen in den verschiedenen Ländern und den unterschiedlichen Wasseraufbereitungsanlagen. Reines, fließendes Quellwasser dagegen weist eine ästhetische, sechseckige Struktur auf. Diese hexagonale Form ist offensichtlich das Grundgebilde aller Lebensphänomene in der Natur – entsprechend der Heiligen Geometrie. Seit Urzeiten gibt es den Zusammenhang zwischen einer Umwelt mit ihren vielen natürlichen Quellen und der langen Lebensspanne und Gesundheit der Landbevölkerung. Klare Kristallstrukturen zeigen die Bilder natürlichem Quellwassers aus Japan und aller Welt.
| Berlin (Deutschland): Die Energiestruktur des Berliner Leitungswassers. Die fehlende Kristallstruktur lässt auf momentan keine gute Qualität schließen.
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| Quellwasser von Saijo, Präfektur Hirosh: Die Gegend um diese Stadt, die sich über die Hochlandberge ausbreitet, ist wegen des guten Wassers für die Sake-Brauerei bekannt. Der Kristall verästelt sich wunderbar.
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| Klaras Wasser des Kobo (Japan): Diese Quelle aus Kobo Daishi soll auch in Jahren großer Trockenheit nie austrocknen. Sake (Reiswein) wird mit diesem Quellwasser hergestellt.
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Wasser gab es auf der Erde lange, bevor der Mensch erschien. Es hat seinen natürlichen Kreislauf ständig wiederholt. Wir haben uns das Wasser aus diesem Kreislauf einfach geborgt. Wir haben es ausgeliehen, aber weil das so einfach war, begannen wir mit fortschreitender Industrialisierung, zu viel davon zu benutzen. Wir verschmutzen das Wasser, bevor wir es in den Kreislauf zurückgeben. Dieses verschmutzte Wasser desinfizieren wir mit Chlor, und das nennen wir Reinigung!
Wasser hat die Kraft, sich selbst zu reinigen. Wenn zum Beispiel Regenwasser in den Boden eindringt, wird es durch die Erde gefiltert und wird Teil des Grundwassers. Wasser wird auch gereinigt, wenn es von Flüssen und Seen verdunstet und zu Wolken am Himmel wird. Dies sind nur einige der natürlichen Vorgänge der Reinigung. Viele Flusstiere haben aus diesem Grund ihren Lebensraum im Oberlauf. Das Wasser im Oberlauf zeigt als Folge dieser natürlichen Reinigung schönere Kristalle als das Wasser im Mittelteil des Flusses.
Wasser reagiert auf Musik und Worte
Die Theorie, dass Pflanzen ein Bewusstsein haben, bestärkte Emoto zu weiteren Experimenten. So behaupten Theorien, dass sich im Pflanzenwachstum große Unterschiede feststellen lassen, wenn sie netten oder bösen Worten ausgesetzt sind. Das Wasser, das also z.B. in Pflanzen enthalten ist, so Emotos Vermutung, muss also den Worten zuhören.
Menschen werden fröhlich und ermutigt, wenn sie Musik hören. Emotos Theorie ging davon aus, dass sich vermutlich das Wasser in ihren Körpern verändert. Die Schwingungen der Musik und der Worte, die durch die Luft weitergeleitet werden, beeinflussen Wasser wahrscheinlich stärker als jedes andere Element. Gute Musik und freundliche Worte müssten also eine positive Wirkung auf Wasser ausüben. Der Mensch besteht zu etwa 70% aus Wasser....
Emoto stellte destilliertes Wasser zwischen zwei Lautsprecher und spielte ein ganzes Musikstück bei normaler Lautstärke ab. Zuvor hatte er über hundert Bilder von destilliertem Wasser aufgenommen. Die Kristalle zeigten gut geformte bis weniger schöne Kristalle, hatten aber fast alle sechseckige Kristallform. Wundervolle Kristalle zeigten sich, nachdem das Wasser z.B. mit einem berühmten Violinenstück von Bach bespielt wurde. Dagegen sieht ein Kristall nach dem Bespielen mit einem traurigen koreanischen Volkslied zerstört aus.
| Quellwasser aus Tasmanien (Australien): Dort wurden früher in vielen Minen Opale und Diamanten abgebaut. Kein Wunder, dass sich die glitzernden Kristalle des Diamanten zeigen.
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| Quelle von Lourdes (Frankreich): Die heilige Quelle Lourdes wird Quelle der Wunder genannt. Das Wasser besitzt das HADO der Liebe und wandelt Hass in Liebe um.
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| Heilende Musik - HADO: Dies ist die Aufnahme eines Wasserkristalls, der mit einer CD mit heilender Musik aus Amerika bespielt worden ist (komponiert von Alan Roubik). Diese Musik macht anscheinend von einer speziellen Technologie Gebrauch, die Schmerz lindern und die physische Immunität erhöhen soll. Die Äste des Kristalls dehnen und verlängern sich. Das resultierende Bild ist wunderschön, es gleicht einem sehr nahrhaften Pilz. Emoto hat viele Berichte erhalten von Menschen, die auch verschiedene physiologische Wirkungen verspürten, als sie diesem Stück zuhörten.
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Nach den Musikexperimenten wollte das Team nun wissen, wie Wasser auf Worte reagiert. Papierschilder wurden jeweils auf zwei Glasflaschen geklebt. Auf dem einen Schild stand z.B. „Danke“, auf dem anderen „Dummkopf“. Die Ergebnisse waren unbegreiflich, auch für das Team. Ein wunderschönes Kristall bildet das Wasser, das dem Gefühl von Liebe und Dankbarkeit ausgesetzt wird. Auch die Namen der fünf Weltreligionen auf japanisch, englisch und deutsch auf Wasserbehälter geklebt, ergaben überraschend ähnliche kristalline Formen. Dagegen brachten negative Worte wie „Du machst mich krank. Ich werde dich töten.“ missgebildete Kristalle hervor. Mit Heavy Metal-Musik und Schimpfworten beschalltes Wasser wurde bei den Tests völlig zerstört – die ursprünglichen Kristallformen zerbrachen in tausend Stücke.
| Elvis Presley - Heartbreak Hotel: Nachdem dem Wasser der Song „Heartbreak Hotel“, gesungen von Elvis Presley, vorgespielt wurde, entstanden drei Typen von Kristallen: Dieses Bild zeigt ein zerbrochenes Herz...
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| Heavymetalmusik: Diese Musik ist voller Zorn und scheint die Welt anzuklagen. In der Folge ist die gut geformte Sechseckstruktur des Kristalls in perfekte Stücke zerbrochen. Das Wasser scheint auf diese Musik negativ reagiert zu haben. Das muss nicht heißen, dass Heavymetalmusik schlecht ist, aber vielleicht hat es da ein Problem mit dem Text gegeben.
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| Beethoven - Die Pastorale: Dies ist eine der berühmtesten Beethoven-Sinfonien, ein helles, fröhliches Stück. Dieser schöne Kristall zeigt, dass gute Musik Wasser positiv beeinflusst.
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In Emotos Buch befinden sich Aufnahmen von hundert Zufallsproben, die Unbegreifliches wiedergeben. Nach den Erkenntnissen Emotos werden die Informationen im Spannungsfeld zwischen dem Atomkern und seinen umkreisenden Elektronen und denen sich zusammenschließenden Clusters gespeichert. Die Welt der Neutrinos ist auf der gleichen Bewusstseinsstufe wie die der Menschen. Deshalb hängt die tiefste Ebene der Dinge vom Bewusstsein der Menschen ab. Emoto sagte gegenüber der Zeitschrift „Sein“ in Berlin: „Wollen wir die Natur nicht vollends zerstören, müssen wir uns Klarheit über die unsichtbare, geistige Welt verschaffen. Die Botschaft des Wassers zeigt uns eindeutig und auf einfach zu verstehende Weise, dass die Grundlage der Natur Liebe und Dankbarkeit ist. Da wir Menschen zum größten Teil aus Wasser bestehen, liegt die Schlussfolgerung nahe: Wir müssen unglaublich darauf achten, wie wir mit uns, unseren Mitmenschen und der Natur umgehen.“
| Mozart - Sinfonie Nr. 40 in g-Moll: Diese Sinfonie ist ein beseeltes Lied, das mehr als jedes andere Stück Mozarts der Schönheit nachgeht. Eine tiefgründige Komposition, die wie ein Gebet an die Schönheit wirkt. Diese Musik heilt das Herz des Zuhörers sanft. Dieser Kristall ist derart schön und anmutig, dass es scheint, als spräche er für die Gefühle des Komponisten.
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| Koreanisches Volkslied - Ariran: Dies ist ein berühmtes Volkslied über zwei Liebende, die gezwungen sind, sich zu trennen, als sie über den Ariran-Pass gehen. Das Mädchen verabschiedet ihren Geliebten mit einem herzzerreißendem Lied, gesungen von Sugawara Tsuzuko. Sieht dieser Kristall nicht irgendwie schmerzvoll und herzzereißend aus?
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| Danke: In diesem Experiment wurde das Wort „Danke“ auf das Glas geklebt. Es entstand ein Kristall mit einer sehr schönen, gut ausbalancierten Form.
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In unserer nächsten Ausgabe berichten wir ihnen von weiteren Experimenten Emotos. Sie können mehr darüber lesen, wie das Bewusstsein der Menschen das Wasser verändert und wie das Wasser das Bewusstsein der Menschen wiederspiegelt. Wir berichten ihnen über ein Experiment von Seele und Geist, was von 500 Personen durchgeführt wurde. Und sie erfahren, welche Botschaft aus Kristallbildern gewonnen werden konnte, nachdem ein japanischer Oberpriester ein „Reinigungsritual“ durchführte.
Wasser vermittelt viele Botschaften und es scheint, so Masaru Emoto, wir haben daraus noch viel zu lernen.
Quelle:
Masaru Emoto
„Die Botschaft des Wassers“
KOHA Verlag
| Du machst mich krank, ich bring Dich um: Dies sind Wörter, die junge Menschen heute oft gebrauchen. Die Form des Wassers war dann auch so hässlich, wie erwartet.
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| Tu es!: In diesem Experiment wurde deutlich, dass ein kommadierendes Wort negativ auf das Wasser wirkt,ebenso wie es sich in einem schlechten Gefühl des Ansprechpartners ausdrückt.
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| Lass es uns tun: Ein zauberhafter Kristall ist somit entstanden. Diese Bilder zeigen stärker, als es sich Emoto vorstellen konnte, dass Schriftzeichen und Wörter einen großen Einfluss auf Wasserkristalle ausüben. Auch nachdem Emoto die Mitarbeiter austauschte und die Tests wiederholte, erhielt das Team dieselben Resultate.
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