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Das rätselhafte „E“ - Eine Einführung in die Welt der Lebensmittelzusätze
Autor:Christiane Thomas (14.09.2004)

Das rätselhafte "E"
Das rätselhafte "E"
Ein weißes A4-Blatt wird dem vor mir stehenden Mädchen in die Hand gedrückt und verschwindet nach einem kurzen Blick darauf schnell in dessen Handtasche. Auch ihre Freundin und der junge Mann vor ihr erhalten eines und entziehen es meinem neugierigen Blick. Mein Interesse ist geweckt und auch ich halte die Hand hin. „Schnell wegpacken“, raunt man mir noch zu. Auf diese Weise machte ich am Einlass eines Rockkonzertes der Pudhys erstmals Bekanntschaft mit sog. Lebensmittelzusätzen. Auf dem jetzt sehr abgegriffenen Zettel stehen mit Schreibmaschine geschrieben und schlecht kopiert Buchstaben- und Zahlenkombinationen und dahinter Begriffe wie „unbedenklich“, „gefährlich“, „krebserregend“. Seine Bedeutung und den Sinn seiner geheimniskrämerhaften Verbreitung konnte ich damals nur erahnen. Heute ist die Liste der E-Nummern wesentlich länger geworden, Informationen darüber dank Internet und Pressefreiheit weniger abenteuerlich zu besorgen, und immer noch kann dieses Wissen für Teile unserer Lebensmittelindustrie recht unbequem werden.

Zusatzstoffe in Lebensmitteln sind natürliche oder synthetische Substanzen, die aus technologischen oder sensorischen Gründen bei der Herstellung zugesetzt werden. Laut deutschem Lebensmittelgesetz §2 sind es Stoffe, „die dazu bestimmt sind, Lebensmitteln zur Beeinflussung ihrer Beschaffenheit oder zur Erzielung bestimmter Eigenschaften oder Wirkungen zugesetzt zu werden.“ Sie dienen als Konservierungsmittel, Antioxidantien, der Oberflächenbehandlung und als Rieselstoff oder sollen besonders unsere Sinne ansprechen, wie Farbstoffe, Aromen, Süßstoffe, Geschmacksverstärker oder Geliermittel. Ihr Nährwert ist dabei gering, doch die damit „veredelten“ Lebensmittel entsprechen den Anforderungen unserer Spaßgesellschaft: noch bunter, noch intensiver, noch bequemer, noch länger haltbar. Und wo die „fit for fun“-Botschaft auf Lightprodukte setzt, werden verpönte Zutaten ausgetauscht mit synthetischen Ersatzstoffen und vermeintlich gesunde Stoffe in isolierter Form zugesetzt. Und so enthält der leichte Fruchtjoghurt wenig Fett, dafür aber extra Calcium, natürlich keinen Zucker, aber süß soll es trotzdem sein, und damit sich auch kein Wasser absetzt kommt noch ein Verdickungsmittel hinzu.
„Zusatzstoffe sind
gesundheitlich unbedenklich“ ...

... , das jedenfalls ist eine der Voraussetzungen für ihre Zulassung. Erst wenn nach jahrelangen wissenschaftlichen Prüfverfahren feststeht, wie sich der Stoff im menschlichen Körper verhält und welche Menge der Mensch täglich aufnehmen könnte, ohne Gesundheitsschäden davonzutragen, wird über Aufnahme in die Zulassungsliste entschieden. Dieser sog. ADI-Wert, die täglich tolerierbare Tagesdosis bei lebenslanger Aufnahme, ist ein gewichtiges Kriterium der Zusatzstoff-Kritiker.
Niemand kann vorhersagen, in welchen Produkten zukünftig der Stoff vorkommen wird und welche Mengen davon verzehrt werden würden. So ergab eine Untersuchung bei Kindern, dass beispielsweise der ADI-Wert von E 250, Natriumnitrit – enthalten insbesondere in Wurst - bei Kleinkindern unter 3 Jahren um bis zu 360 Prozent überschritten wird. Und Kinder, die statt Möhren und Äpfel lieber Bonbons, azurblaue oder quittegelbe Limonaden und grellbunte Schokolinsen verzehren, nehmen täglich bis zu 560 Milligramm Farbstoffe - oftmals synthetischer Herkunft - zu sich. Der geschätzte durchschnittliche Verzehr lag bei 25 Milligramm.

Doch nicht nur die schwer kalkulierbare Menge sorgt Kritiker und Verbraucher. Viele Zusatzstoffe werden synthetisch hergestellt und sind für den menschlichen Körper ein schwer kalkulierbarer Fremdstoff. Noch so viele Untersuchungen werden immer nur den Durchschnittsmenschen berücksichtigen können - doch wer zählt dazu? Immer mehr Menschen leiden an Allergien, die gerade durch solche Zusatzstoffe verstärkt oder gar erst ausgelöst werden. Was der eine ein Leben lang verträgt, kann dem anderen bereits in geringen Mengen schaden. Zum Glück gibt es auch Farbstoffe, Konservierungs- oder Verdickungsmittel natürlichen Ursprungs, doch aus der Vielzahl von Nummern und Namen diese herauszufiltern, liegt derzeit noch allein in der Verantwortung des Verbrauchers.

Die Zutatenliste gibt Auskunft

Um diese wahrzunehmen ist ein Blick auf die Zutatenliste unumgänglich. Auf ihr finden sich in absteigender Mengenangabe alle Zutaten eines Lebensmittels und somit auch alle Zusatzstoffe. Auch wenn es hier zahlreiche Ausnahmen, Sonder-regelungen und Halbheiten gibt, ist die Zutatenliste doch eine Hilfe für den Ver- braucher, bedenkliche oder gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe zu erkennen.
Zusatzstoffe werden auf der Zutatenliste in der Regel mit dem Klassennamen, z.B. Farbstoff, und der Verkehrsbezeichnung, dem allgemeinen oder chemischen Namen, z.B. Betanin, aufgeführt. Diese Verkehrsbezeichnung kann auf der Liste durch die jeweilige E-Nummer, die jeder in der EU zugelassene Zusatzstoff erhalten hat, ersetzt werden, so dass dann hinter dem Klassennamen die E-Nummer folgt.
z.B. Farbstoff E 162

Besteht ein Lebensmittel aus mehreren industriell verarbeiteten Zutaten, müssen Zusatzstoffe nur in bestimmten Fällen auf der Zutatenliste erscheinen:
nämlich wenn der Anteil der betreffenden Zutat mehr als 25% des Gesamtproduktes beträgt
Beispiel: Die Fruchtzubereitung in deinem Joghurt beträgt weniger als 25% des Gesamtinhaltes, dann muss der darin enthaltene Farbstoff E129 nicht aufgeführt werden.
und wenn der Zusatzstoff im Gesamtprodukt eine technologische Wirkung hat.
Beispiel: Der Farbstoff aus der Fruchtzubereitung färbt den gesamten Jogurt rot,dann muss er auf der Zutatenliste angegeben werden, auch wenn die Fruchtzubereitung weniger als 25% des Gesamtinhaltes ausmacht.
Es gibt auch andere Ausnahmen, z.B. Produkte, bei denen keine Zutatenlisten vorgeschrieben sind, wie alkoholische Getränke (außer Bier), Schokoladen- und anderen Süßwarenfiguren oder kleinen Packungen unter 10cm² Einzelfläche. Auch Zusatzstoffe in unverpackter Ware genießen eine Sonderregelung und müssen weniger detailliert kenntlich gemacht werden.
Beispiel: bei Verwendung von Süßstoffen oder Zuckeraustauschstoffen: Kennzeichnung mit „Mit Süßungs-mittel(n)“


Das Auge isst mit – Farbstoffe E 100 - E 180

Der Reigen der E-Nummernkombina-tionen beginnt mit den offensichtlichsten unter den Zusatzstoffen. Farbstoffe werden Lebensmitteln zugesetzt, um ihre durch die Verarbeitung verblassten Farben wiederaufzufrischen oder bestimmte Inhaltsstoffe hervorzuheben. Neben natürlichen Farbstoffen, wie Curcumin (E 100), Riboflavin (E 101) oder Pflanzenkohle (E 153) gibt es zahlreiche synthetische Farben, die in Verdacht stehen, allergieauslösend zu wirken.
Andere künstliche hergestellte Farbstoffe sind: E 101a (Riboflavin 5-phosphat), E 104 (Chinolingelb), E 124 (Cochenillerot A), E 128 (Rot 2G), E 129 (Allurarot AC), E 131 (Patentblau V), E 132 (Indigotin), E 133 (Brillantblau), E 142 (Grün S), E150b-d (künstl. Caramele), E 151 (Brillantschwarz BN), E 154/E 155 (Braun),E 174 (Silber), E175 (Gold), E 180 (Rubinpigment)

Besonders problematisch und daher unbedingt zu meiden sind folgende Farbstoffe:
E 102 Tartrazin – gelb – besonders gefährlich bei Aspirinunverträglichkeit, bei Kindern Abfall der Leistungsfähigkeit, erhöhte Reizbarkeit und Schlafstörungen möglich (Hyperaktivität)
E 110 Gelb-orange S – gelb-orange – allergieauslösend, bei Kindern wie siehe E 102
E 122 Azorubin – rot – allergieauslösend
E 123 Amaranth – rot – nur zur Färbung von Aperitifweinen und Spirituose zugelassen, in den USA verboten, da allergieauslösend
E 127 Erythrosin – rot – nur zur Färbung von Ccktailkirschen zugelassen, hemmt die Aufnahme von Neurotrans-mittern
E 173 Aluminium - silbergrau – mineralischen Ursprungs, steht in Verdacht Morbus Alzheimer zu fördern, wenn es sich im Gehirn ablagert


Lange haltbar – Konservierungs-mittel E 200-E 252, E 280-E 283

Wenn Bakterien, Schimmelpilze oder Hefen die Lebensmittel bedrohten, wurden sie noch zu Großmutters Zeiten mit Salz, Zucker, Alkohol oder verschiedenen Gewürzen haltbar gemacht. Heute gibt es zahlreiche Zusatzstoffe allesamt künstlicher Natur, die Lebensmittel länger haltbar machen, Verfärbungen vorbeugen und für ein bestimmtes Aroma sorgen, z.B. Pökelzusätze E 249 – E 252. Konservierungsstoffe finden Sie in Kartoffelerzeugnissen, Obstkonserven, Trockenfrüchten, Käse, Wurst, Fleisch oder auf der Schale von Zitrusfrüchten. Viele dieser Zusätze sind Schwefel- oder Stickstoffverbindungen, die für eine Reihe allergischer Reaktionen verantwortlich gemacht werden, unter ihnen, Migräne, Durchfall, Asthma. Daher sollten Sie möglichst alle Konservierungsstoffe von E 210 (Benzoesäure) bis E 283 (Kalium-propionat) meiden.
Insbesondere die Nitrite und Nitrate E 249-E 252 sind vor allem für Kleinkinder und Säuglinge gefährlich, da diese Verbindungen den Sauerstofftransport des Blutes behindern.

Sauer macht lustig? – Säuerungsmittel E 260-E 270, E 284-E297

Diese fast ausschließlich künstlich hergestellten Genusssäuren wirken nicht nur als geschmackliche Komponente in Salaten, Saucen und Konfitüren, sondern haben vielfach technische Aufgaben als Antioxidans oder Konservierungsmittel.
Ranziges Fett - nein danke! – Antioxidantien E 300-E 385

Wie der Name verrät, hemmen sie die Oxidation von Fetten und schützen fetthaltige Produkte so vor dem Ranzigwerden. Zu finden sind sie in vielen industriell hergestellten Produkten vom Fruchtsaft bis zum Kaugummi. Bekannteste Vertreter sind wahrscheinlich Ascorbinsäure (Vitamin C) E 300 oder Citronensäure E 330, diese sind jedoch wie fast alle dieser Antioxidantien chemisch hergestellt.
Als nicht ungefährlich für Allergiker gelten auch E 310-E 312 (Gallate) und E 315 (Isoascorbinäure). Umstritten sind auch die weit verbreiteten Zusatzstoffe Lecithin E 322 und Citronensäure und seine Salze E 330-E 333. Das in Sojaölen natürlich vorkommende Lecithin wird bei der industriellen Herstellung stark verändert. In den letzten Jahren sind Sojaprodukte immer mehr in den Verdacht geraten, Allergien und Asthma auszulösen. Citronensäure wird aus Abfällen der Zuckerindustrie gewonnen und hat mit Zitrone nicht mehr viel gemein. Als Zusatzstoff nehmen wir es in zahlreichen Lebensmitteln zu uns, so dass seine Verzehrmenge sprunghaft angestiegen ist. Im menschlichen Körper erleichtert sie die Aufnahme und den Transport von Blei und Aluminium ins Gehirn und blockiert gleichzeitig die Aufnahme des Hirntreibstoffes Glukose.

Sahnig, cremig, lecker – Verdickungs- und Geliermittel E 400-E 425

Damit Suppen, Soßen, Desserts und Fertiggerichte eine sahnige oder breiige Konsistenz bekommen und diese auch behalten, werden sie mit Zusatzstoffen angedickt, gebunden, stabilisiert. Bekannte Vertreter sind hier das Carrageen E 407, Johannisbrotkernmehl E 410 oder Guarkernmehl E 412.
Andere Zusatzstoffe dieser Gruppe werden auch als Zuckeraustauschstoff verwendet. Obwohl viele dieser Stoffe natürlichen Ursprungs sind, sollten einige von ihnen mit Vorsicht genossen werden. E 407 Carrageen, ein natürliches Geliermittel aus der Rotalge, kann nach amerikanischen Studien Entzündungen im Darm auslösen, die die Darmwand durchlässig für Schadstoffe machen kann. Eine ähnliche Wirkung kann Guarkernmehl E 412 haben. Und die künstlichen Zuckeraustauschstoffe E 420 Sorbit und E421 Mannit können in hohen Dosen Durchfall und Blähungen verursachen.

Öl und Wasser- Emulgatoren mischen sie: E 431-E 495

Unter diesen Substanzen finden sich eine Reihe meist künstlicher Stoffe, die die unterschiedlichsten Funktionen bei der Herstellung von Lebensmitteln erfüllen. Sie ermöglichen das Mischen von ursprünglich nicht mischbaren Stoffen, verhindern das Verkleben von Teigwaren, Kartoffelpürree oder Kaugummi, ersetzen Fleischeiweiß, das zum Binden bei der Wurstherstellung benötigt wird usw.. Einige dieser Zusatzstoffe sind tierischen Ursprungs (E 445 und E 470-E 475, E 479), wer tierische Produkte meiden möchte, sollte das wissen.

Die meisten weisen ein erhöhtes allergenes Potential auf. Dazu gehören: E 431-E 436, E 442, E 450, E491-E 495. Sie können zu Magen-Darm- Störungen führen, besonders wenn die akzeptable Tagesdosis weit überschritten wird, wie es nach den Angaben einer EU-Kommission bei Kindern im Falle von E 493 Sorbitanmonolaurat und E 494 Sorbitanmonooleat erwiesen ist.

Trieb-, Trenn- und Festigungsmittel E 500-E 585

Ausschließlich technologischen Zwe cken dienen diese Zusatzstoffe. Als Trennmittel zwischen Käsescheiben sind beispielsweise mitunter Aluminium- verbindungen zu finden, auch davon nehmen wir zuviel auf. E 520-E 523, E 541 Aluminiumsulfate und E 554-559 Aluminiumsilikate seien an dieser Stelle genannt.
Dieses Aluminium gelangt mithilfe von Citronensäure, dem Süßungsmittel Aspartam oder dem Geschmacks-verstärker Glutamat - alles gern verwendete Zusatzstoffe - nach Ansicht des Alzheimer-Forschers Konrad Beyreuther in das Hirn und lagert sich dort an.

Der Segen der Fast-Food-Gesellschaft – Geschmacksverstärker, Wachse, Gase E 620-E 948

Industriell verarbeitet: hocherhitzt, getrocknet, modifiziert ..., da kann der natürliche Geschmack schon mal verloren gehen. Glücklicherweise gibt es das weiße Pulver Glutamat, das noch den letzten Rest Geschmack aufspürt und wieder verstärkt.
Als weitere allergieauslösende Ge-schmacksverstärker gelten E 626 sowie E 630 und E 634, die im Körper in Harnsäure umgewandelt werden und somit Gicht begünstigen.
E 912 Montansäureester, ein natürliches Pflanzenwachs, wird zur Behandlung von Zitrusfrüchten genutzt und kann ebenfalls allergische Reaktionen hervorrufen.
Süßen ohne Kalorien – Süßstoffe, Enzyme, Stärken E 950-E 1518

Light-Produkte sind in. Weniger Fett, weniger Zucker, und schmecken soll es trotzdem. Der Ersatz, den die Lebensmittelchemie in ihren Labors schuf, kann sich schmecken lassen. Ob er aber auch gesund ist, wird vermutlich erst in einigen Jahren sicher geklärt sein. Bereits heute bestehen jedoch berechtigte Zweifel an der Unbedenklichkeit der neuen Süße. Zumindest für Menschen mit der angeborenen Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie ist Aspartam E 951 mit seiner Aminosäure Phenylalanin eine ernsthafte Gefahr. Daher darf auf allen Lebensmitteln mit Aspartam der Warnhinweis „enthält Phenylalanin“ nicht fehlen. Wie Glutamat ist aber auch Aspartam ein Neurotransmitter, zu hohe Dosen können die Nervenzellen des Gehirns schädigen. (mehr über Aspartam in der nächsten Ausgabe von naturel)

Auch andere künstliche Süßstoffe, wie E 952 Cyclamat, E 953 Isomalt und E 954 Saccharin sollten von Allergikern gemieden werden

Enzyme sind Biokatalysatoren, die für den Stoffwechsel der Lebewesen unerlässlich sind. In Lebensmitteln finden sich immer mehr gentechnisch veränderte Enzyme, die das Allergierisiko der Bevölkerung weiter steigern werden. Gleiches gilt für die häufig gentechnisch hergestellten Verdickungs- mittel E 1404-E 1518.
Informationen darüber, wie unbedenklich oder risikobehaftet ein Zusatzstoff ist,sind heute mit etwas Anstrengung für jedermann zugänglich. Was aber damit anfangen? Ausschließlich essen, was „gesund“ ist, führt nicht nur bei Kindern schnell zu Protesten. Und wer Zusatzstoffe konsequent meiden möchte, wird bald merken, dass dies den Einkauf deutlich erschweren wird. Doch es gibt Möglichkeiten, Kompromisse einzugehen, wenn man die schlimmsten Gesundheitskiller herausfiltert. Wie weit man dabei geht, muss jeder für sich und für seine Kinder selbst entscheiden. Und so landete gestern der Inhalt einer ganzen Flasche schöner bunter Zuckerperlen aus der letzten Schultüte in unserem Mülleimer – natürlich nur mit dem Einverständnis meiner Tochter. Lesen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern einmal die Zutatenliste der bunten Naschereien oder Getränke. Mit ein paar einfachen erklärenden Worten verstehen auch Kinder, was gut für sie ist und was sie besser meiden sollten.
Informationen über Lebensmittelzusatzstoffe finden Sie im Internet, beispielsweise auf den Serviceseiten von www.alitec.de oder unter www.proterra.at. Als kritischen Einkaufsführer empfehle ich das kleine Büchlein von Heinz Knieriemen „E-Nummern“ aus dem AT-Verlag.

Autor:Christiane Thomas (14.09.2004)

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