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Die menschliche Ernährung hat sich in den letzten 40 Jahren mehr verändert als in 4000 Jahren davor. Tausende Wissenschaftler suchen in der Pflanzenwelt nach neuen Alternativen für eine gesunde und vor allem artgerechte Ernährung.
Mehr oder weniger durch Zufall wurde der Moringa Baum von amerikanischen Wissenschaftlern entdeckt. Es schien wie ein Wunder. Nach eingehenden biochemischen Analysen bestätigte es sich.
Aber wie staunten die vielen Wissenschaftler als sie erfuhren, dass der Moringa Baum in der alten asiatischen Heilkunst weithin bekannt war und vor allem von den Priestern im alten Tibet, in China, Indien und in einigen Ländern Afrikas längst als sichere Nahrungsergänzung kränklicher Menschen verwendet wurde!
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Die fünf Elemente und das Erleben der Wandlungsphasen.
Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser – die Wandlungsphasen der östlichen Medizin und Philosophie – bilden ein System, das den Menschen in seiner Gesamtheit betrachtet. Die fünf Elemente sind Kräfte, deren Wirkung nicht nur in allen Naturerscheinungen, sondern auch in uns selbst spürbar werden. So wie Jahreszeiten das Geschehen in der Natur prägen, so folgt auch das Leben elementaren Zyklen: Sprießen und Wachstum – Blüte – Reifen – Ernte – Ruhephase.
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Dieses proteinreiche „Fleisch, das auf dem Felde wächst“, ist nicht nur interessant für Vegetarier. Es ist derart reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und Pflanzensekundärstoffen, dass es für die Gesundheiterhaltung oder Wiederherstellung nach unserer Einschätzung eines der kostbarsten Beiträge für die Ernährung des modernen Menschen sein dürfte.
Besonders der Gehalt an Phytohormonen ist nach Auffassung der Ernährungswissenschaften ein wichtiger Inhaltsstoff, der helfen soll, bestimmte Krebsarten zu verhindern. Diese nämlich sind in Asien - dem Kontinent, in dem Soja zum täglichen Verzehr gehört - nahezu unbekannt. Längst haben auch die naturheilkundlich informierten Frauen hierzulande herausgefunden, dass Soja ein probates Mittel ist, Wechseljahres-Beschwerden zu bekämpfen oder sie einfach zu vergessen. Wie? Indem Soja regelmäßig auf dem Speiseplan steht. Aber auch Männer profitieren von den Phytohormonen, die der Entstehung von Prostatakrebs entgegenwirken soll.
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| Weizen: Weizen besteht zu 7% bis 15% aus Eiweiß, 90% davon bestehen aus Gluten.
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Gluten in einheimischem Getreide ist Auslöser für Zöliakie und Sprue
Klaus K. (Name von der Red. geändert), ein Mann in den besten Jahren, hatte kaum Gründe, über seine Gesundheit nachzudenken. Er trieb regelmäßig Sport, ernährte sich einigermaßen gesund und war bis auf eine jährliche kleine Erkältung nie krank gewesen. Nur in den letzten zwei Jahren waren einige Dinge anders geworden: er aß viel ohne zuzunehmen – nicht gerade besorgniserregend- er besuchte vier oder fünf mal täglich das kleine Zimmer zu großen Geschäften – er hatte sich daran gewöhnt; die Geschäfte liefen gut – wie schön, wenigstens dabei keine Anstrengungen mehr; feiern bis in den Morgen oder Arbeiten am Schreibtisch bis um Mitternacht waren kaum noch möglich, zu groß war die abendliche Müdigkeit – eine Frage des Alters, dachte er. Klaus K. hatte sich daran gewöhnt, dies alles waren keine großen Probleme, wenn auch manchmal lästig. Doch dann offenbarte eine Blutprobe des Pudels Kern. Während einer Blutspende wurde Klaus K. gebeten an einer Studie zur Entwicklung eines Antikörper-Bluttests zur Zöliakie-Diagnose teilzunehmen. Seine Blutwerte waren positiv und so wurde er zu weiteren Untersuchungen eingeladen. Die beschriebenen Symptome und eine abschließende Dünndarmbiopsie brachten Sicherheit
- Klaus K. litt an einer Glutenunverträglichkeit, im Kindesalter oft Zöliakie und bei Erwachsenen auch Sprue genannt.
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Nirgendwo findet sich ein derartiger Reichtum an hochwertigem Eiweiß, ungesättigten Fettsäuren, Mineralstoffen und Vitaminen wie in der Sojabohne. Sie brachte uns vor allem Tofu als wichtiges Grundnahrungsmittel für die moderne, leichte Küche. Tofu ist einfach in der Zubereitung und lässt viel Raum für kulinarische Phantasie. Ob süß, süßsauer, pikant oder scharf, ob traditionell, fernöstlich oder südländisch angehaucht: Tofu bereichert nicht nur die Alltagsküche.
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Mit den richtigen Fetten gesund bis ins hohe Alter
Zu hohe Blutfettwerte, Rheuma und andere Autoimmunerkrankungen, Demenz im Alter – mit diesen und etlichen anderen sog. Zivilisationskrankheiten hat der „moderne Mensch“ zu kämpfen und nicht wenige unterliegen ihnen. Doch nicht überall auf der Erde und auch nicht in unserer westlichen Welt sind diese Krankheiten gleichermaßen auf dem Vormarsch. Schon lange weiß man, dass die Ernährung eine wichtige Grundlage für Gesundheit oder Krankheit darstellt. Und auch unsere „Zivilisationskrankheiten“ haben nicht wenig mit einer gesunden oder vielmehr mit einer falschen Ernährung zu tun. Fette spielen dabei als einer der Grundbestandteile der menschlichen Nahrung eine wichtige Rolle. Einen Überblick über den Fettdschungel von gesättigt und ungesättigt über einfach und mehrfach bis hin zu den Transfetten erhielten Sie bereits in unserer letzten Ausgabe von naturel. Lesen Sie nun, wie die richtigen Fette Ihnen helfen können, fit zu bleiben oder gesünder zu werden.
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Stevia-Pflanze macht Zuckerrüben Konkurrenz
Die Substanz, die Süßstofffirmen auf die Barrikaden treibt, ist 300mal süßer als Zucker. Sie hat keine Kalorien, soll die Entstehung von Zahnbelag verhindern und bei regelmäßigem Verzehr den Blutdruck senken. Der Wunderstoff heißt Steviosid und steht auch in Deutschland kurz vor der Zulassung als Nahrungsergänzungsmittel. Steviosid kommt in hohen Konzentrationen in den Blättern der lateinamerikanischen Stevia-Pflanze vor. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun festgestellt, dass das Süßstoff-Kraut auch problemlos auf heimischen Böden gedeiht.
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Fett macht fett - so die allgemeine Auffassung über den in der Nahrungspyramide tatsächlich weit oben angesiedelten Bestandteil unserer Lebensmittel. So manchen, besonders weiblichen Wesen, läuft ein kalter Schauer über den Rücken, wenn sie das Wörtchen nur hören, und über der Fetthysterie vergisst man nur allzu schnell, was jeder im Biologieunterricht gelehrt bekam: Fette gehören wie Eiweiße und Kohlenhydrate zu den Grundbestandteilen der menschlichen Nahrung und sind lebensnotwendig. Wie so oft entscheidet auch hier Menge und Qualität über Nutzen oder Schaden.
Auf die wachsende Einsicht, dass Fett nicht gleich Fett ist, reagierte die Lebensmittelindustrie in den letzten Jahren rasch und mit einer immer größeren Vielfalt an Produkten und Slogans. Da wirbt man mit ungesättigten Fettsäuren, einfach oder mehrfach, cholesterinfrei und ungehärtet und leicht verliert man als Verbraucher den Überblick, was denn eigentlich gut für mich ist und was ich besser meiden sollte.
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| Süßer Versuchung Aspartam
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Kontrovers diskutiert: Glutamat, Aspartam & Co.
In der letzten Ausgabe von naturel gaben wir Ihnen einen Überblick über den Reigen der E’s - Lebensmittelzusatzstoffe, die unsere Speisen für unser modernes Zeitalter tauglich machen sollen. Bunter, süßer oder würziger, haltbarer, ansprechender ist die Devise, und das mit möglichst wenig Aufwand und so preiswert wie möglich. Mit Farb- und Süßstoffen, Geschmacksverstärkern, Konservierungsstoffen, Verdickungs- oder Trennmitteln teilweiser natürlichen Ursprungs, größtenteils jedoch der Kunst von Lebensmittelchemikern entstammend wird diesem Anspruch an industriell hergestellte Lebensmittel entsprochen. Diese Zusatzstoffe werden nur dann zugelassen, wenn sie „gesundheitlich unbedenklich“ sind, das jedenfalls fordern die für alle EU-Länder einheitlichen Rechtsvorschriften. Doch seit vielen Jahren warnen Wissenschaftler vornehmlich aus den USA, zunehmend aber auch aus Europa vor der angeblichen Unbedenklichkeit bestimmter Zusatzstoffe. Und immer mehr Verbraucher unterstützen diese Kritiker, weil sie aus eigenen Erfahrungen spüren, dass ihnen manche Leckereien nicht nur auf den Magen, sondern auch auf Kopf und Geist schlagen. Glutamat, Aspartam und auch Citronensäure sind drei der Stoffe, die derzeit sehr kontrovers diskutiert werden.
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Ein weißes A4-Blatt wird dem vor mir stehenden Mädchen in die Hand gedrückt und verschwindet nach einem kurzen Blick darauf schnell in dessen Handtasche. Auch ihre Freundin und der junge Mann vor ihr erhalten eines und entziehen es meinem neugierigen Blick. Mein Interesse ist geweckt und auch ich halte die Hand hin. „Schnell wegpacken“, raunt man mir noch zu. Auf diese Weise machte ich am Einlass eines Rockkonzertes der Pudhys erstmals Bekanntschaft mit sog. Lebensmittelzusätzen. Auf dem jetzt sehr abgegriffenen Zettel stehen mit Schreibmaschine geschrieben und schlecht kopiert Buchstaben- und Zahlenkombinationen und dahinter Begriffe wie „unbedenklich“, „gefährlich“, „krebserregend“. Seine Bedeutung und den Sinn seiner geheimniskrämerhaften Verbreitung konnte ich damals nur erahnen. Heute ist die Liste der E-Nummern wesentlich länger geworden, Informationen darüber dank Internet und Pressefreiheit weniger abenteuerlich zu besorgen, und immer noch kann dieses Wissen für Teile unserer Lebensmittelindustrie recht unbequem werden.
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| Lein: Anziehend und Heilkräftig
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Hübsche blau-violette Blüten schmücken den zierlichen Stängel des grünen Krautes. Soweit das Auge blicken kann, zieht sich die blaue Blütenpracht bis zum Horizont. Leider ist der Anblick blühender Lein- oder Flachsfelder, wie die Pflanze auch genannt wird, in Deutschland nicht mehr oft zu bewundern. Dabei handelt es sich vermutlich um die älteste Textilfaserpflanze der Welt, und auch heute noch ist das Leinen eine begehrte Bekleidungsfaser. Die vielseitige Pflanze bietet uns jedoch noch weitere Nutzungsmöglichkeiten, denn die Samen in den kugeligen Fruchtkapseln sind heilkräftig und beinhalten ein wertvolles Öl.
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… was Körper, Geist und Seele im Frühjahr so richtig gut tut
Der Frühling ist definitiv die Jahreszeit, die in unseren Breitengraden mit der größten Sehnsucht erwartet wird. Endlich hat das oft trostlose Grau in Grau ein Ende, es sprießt und grünt an allen Ecken und Enden und wir erwachen aus unserem Winterschlaf zu neuem Leben…
… aber was wir da im Spiegel sehen, entspricht oft nicht mehr unserem Ideal vom letzten Sommer: die Haut ist blass und grau, die Gelenke eingerostet und an der einen oder anderen Stelle hat sich der Winterspeck breit gemacht. Höchste Zeit also für einen ausgiebigen inneren Frühjahrsputz, bei dem wir die angesammelten Schlacken und vielleicht auch das eine oder andere Pfund Körpergewicht mit kräftigen Besenstrichen herauskehren.
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Ernährung ist eine wichtige Säule in einer naturgemäßen, die Gesundheit stärkenden Lebensführung, gemeinsam mit einer positiven psychischen Einstellung, mit Entspannung, Bewegung, Hautpflege durch Wasser, Luft und Licht, im maßvollen Umgang mit Genussmitteln. Und gerade auch auf dem Gebiet der Ernährung liegt in unserem Lande vieles im Argen. So ungefähr lässt sich die Botschaft der Medien umreißen, wie sie uns Woche für Woche aus „Gesundheitssendungen“ und auf „Gesundheitsseiten“ wohl vertraut ist: Von viel zu viel Fleisch und Fett, Kochsalz und Zucker und viel zu viel an Körpergewicht lesen wir da, im Hintergrund lauern Bluthochdruck, Arterienverkalkung, Infarkt und Insult, Diabetes und Leberzirrhose. Ein wahrer Irrgarten unterschiedlicher Ernährungssysteme, fachlicher Standpunkte, Diäten und „garantiert wirksamer“ Nahrungsergänzungsmittel lädt – natürlich gegen gutes Geld – die ziemlich ratlosen Leser ein. Welchen Beitrag hat eine naturgemäße Lebensführung anzubieten?
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Ein Leitfaden durch die Verbände des ökologischen Landbaus
Die Worte aus einem Gedicht Friedrich Schillers treffen den Grundgedanken des ökologischen Landbaus. Für Menschen, die sich für Umweltfragen und die eigene seelische und körperliche Gesundheit interessieren, ist es zunehmend klarer, welchen Stellenwert eine gesunde Ernährung für uns und für unsere Erde hat. Der Verkauf ökologischer Produkte läuft über Naturkostläden, Verbrauchergemeinschaften und Hofläden trotz mannigfaltiger Probleme auf verschiedenen Ebenen relativ gut. Die teureren Preise, soweit erschwinglich, werden von der Kundschaft angenommen, da ihr eine gesunde Erde, Freude am Geschmack und auch eigene eingesparte Medikamentenkosten diese wert sind.
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