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editorial Dezember 2005
..... ich muß doch einmal über Yoga nachdenken.....
nur rational handeln hat zwar
unbestrittene Vorteile.....
aber vielleicht sollte man hin und wieder.....
die Seele bzw. Gefühle..... na ja
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Worte aus einem Dialog, der sich dann noch weiter entfaltete.
Ein Wirtschaftsexperte, der an dieser Stelle nicht persönlich genannt werden möchte, erlaubte mir, diese seine Gedanken mit den Lesern von naturel zu teilen. Für mich wirkte das in dem Moment wie eine Offenbarung. Sich mit etwas identifizieren, mit âHaut und Haarenâ dabei sein, in einer Tätigkeit ganz versunken seine oder in einem Thema förmlich aufgehen, das heißt Gefühl, Absicht und Tat verbinden, das schafft Realität in einer anderen Dimension als die Qualität sachlichfachlicher Richtigkeit.
Yoga und Meditation zum Beispiel sind dafür Übungswege. Künstler leben dieses Potential von Natur aus, werden dafür oft genug als ânärrischâ abgetan - aber letztendlich doch hoch geehrt. Was ein Volk wirklich überlebt, ist seine Kunst und Legenden. Auch die genialsten Erfindungen der Menschheit sind eindeutig Produkte einer ausgeglichenen Zusammenarbeit von Intellekt und Intuition einer Persönlichkeit. Jetzt scheint die Zeit wieder mal âreifâ zu sein, sich dieser Qualitäten die dem Bewußsein und der Selbstverwirklichung dienen, zu erinnern und naturel bietet hier und später die Möglichkeit, Einiges dazu auszuprobieren.
Die Geschichte der Frauenkirche hier in Dresden läßt uns alle erleben, wozu konzentrierte Herzens-Energie der Menschen über Grenzen hinweg in der Lage ist.
Ein interessantes Weihnachtsfest und kommen Sie gut ins Neue Jahr !
Petra Johanna Blumenstein
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| Frauenkirchenweihe am 30.10.2005: Das Werk der Versöhnung und Mahnung zum Frieden ist wiedererstanden.
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Nichts braucht unser Land in dieser verzagten Zeit so nötig wie eine Bewegung in den Köpfen, einen Wandel der Mentalitäten, eine Orientierung auf die geistliche Dimensiondes Lebens. Aber dieser Wandel hat ja schon begonnen. Der Wiederaufbau dieses Gotteshauses war ein mutiges, vielleicht sogar ein verwegenes Unternehmen, denn die Realität sprach dagegen. So viel anderes schien einer ârealistischenâ Betrachtung in jenen Wendejahren dringender, naheliegender als eine Ruine, die schon 45 Jahre lag.
Es brauchte also einen neuen Blick, um eine andere Wirklichkeit sehen zu können, in der die Frauenkirche als ein helles und strahlendes Zeichen steht für ein Leben im Geist der Versöhnung. Es brauchte die Blickrichtung des Glaubens, der die Welt überwinden kann: den Blick auf das Reich Gottes. Erst durch ihn wurden elementare Kräfte und Gaben frei gesetzt, Zuversicht und Vertrauen wuchsen, trennende Grenzen wurden bedeutungslos.
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Ein Kinoereignis der ganzheitlichen Art
| What the Bleep do we know?
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Am 24. November wird zum ersten Mal ein Wissenschaftsfilm ins deutsche Kino gebracht, und das im Weltjahr der Physik!
Die Themen sind: Was ist eigentlich Realität? Was Illusion? Wie funktioniert Wirklichkeit und wie groß ist unser Beitrag dazu? 14 renommierte Wissenschaftler und Dozenten aus den Bereichen Quantenphysik, Bewusstseinsforschung, etc. geben im Film verblüffende Antworten zu diesen Phänomenen. Der Dokumentarfilm hat in den USA bereits über 1 Mio Besucher begeistert. Eingewoben sind Spielfilmsequenzen der Protagonistin, gespielt von Oscar-Preisträgerin Marlee Matlin, anhand deren Leben die naturwissenschaftlichen Phänomene demonstriert werden. Der Film spricht Menschen an, die über den Tellerrand hinausschauen wollen und daran interessiert sind, die physikalische Realität und ihr eigenes Bewusstsein besser kennen zu lernen und der Frage nach dem âWas wissen wir eigentlich?â, so der Filmtitel frei übersetzt, auf den Grund zu gehen.
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Einsichten über das Funktionieren und den Sinn des orientalischen Weisheitssystems für den westlichen Menschen
Bereits im Abendland bekannt, oft in herabgesetzter und entwerteter Form, repräsentiert Yoga eine echte Wissenschaft des Menschen und ebenfalls eine extrem rigorose spirituelle Disziplin.
Das Wort Yoga stammt von einer indo-europäischen Wurzel, die als âzusammenfügenâ, âvereinigenâ, âzusammenbringenâ oder âverschmelzenâ übersetzt werden kann. Im Sanskrit ist die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Yoga âJochâ. Dies steht in Beziehung zu einem Symbol, in dem die menschliche Psyche als ein Streitwagen, gezogen von wilden Pferden (die Sinne und Leidenschaften), gesehen wird. Diese versuchen den Wagen gegen den Willen des Kutschers (der Intellekt, Buddhi) zu lenken. Das Pferdegeschirr symbolisiert den Verstand (Manas). Diese Allegorie findet man in den ältesten Schriften orientalischer Weisheit, den Upanischaden. Gemäß diesen wird die ent-machtete Seele sicher in den Abgrund getrieben, es sei denn, sie bedient sich der Yoga-Methode, die es ihr erlaubt, die Pferde zu zügeln und letztendlich aus dem Wagen auszusteigen (sich zu befreien).
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Elke Gaia Adler, Lebens- und Seelenberaterin mit Körper- und Energiearbeit
| Der Tzolkin: Ein Mayakalender
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Das erste Mal in diesem Leben begegne ich dem Zeichen der Mayas 1994 in der Landesbibliothek Dresden. Bei meinen vorbereitenden Studien zur Lebens- und Seelenberaterin mit Körper- und Energiearbeit fällt mir eine der noch erhaltenen Urschriften der Mayas in die Hände. Noch fällt es schwer, sie zu verstehen.
Später, 1997, während meiner Ausbildung zur Spiralaurabalancerin bei Neni Nath in Australien, begegnet mir Ben, der rote Himmelswanderer, einer von 20 Archetypen der Mayas. Er erschien mir, als ich selbst von einer Teilnehmerin behandelt wurde. Ich gelangte in einen angsterfüllten, dunklen Raum - als plötzlich draußen in der Natur wie ein Toröffner ein Gewitter tobte und starker Regen fiel. Später erfahre ich, daß zu Muluc, dem roten Mond, meiner Geburtsenergie - Regen und Gewitter gehört. Mie diesem Wetterumschwung kam ich immer mehr ins Licht - eine hellblaue, lebendige Note zeigte sich meinen inneren Augen. Ich fing an zu tönen, obwohl mir immer gesagt wurde, daß ich gar nicht singen kann. Meine Lehrerin Neni sagte, daß sie zur Behandlung noch nie hat jemand singen hören. Ich konnte gar nicht anders. In meinem Körper spürte ich viel prickelnde Energie - alles kam stärker mirteinander in Harmonie. Deutlich wurde mir bei dieser Behandlung gezeigt, wie eng doch innen und außen, bewußtes und unbewußtes miteinander zusammenhängen. Später, nachdem ich mir das Mayaorakel gekauft habe, erfahre ich mehr über Ben und Muluc, meine beiden ersten Begleiter aus der Welt der Mayas.
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Die Dritten Deutschen Geistheilungstage mit Joao de Deus
| Besucher der Geistheilungstage
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Mit dem richtungsweisenden Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom März 2004 wurde Geistiges Heilen nun auch für Heiler, die nicht dem ärztlichen Berufsstand angehören, völlig legalisiert. In dieser für Millionen hoffnungsvollen Situation kam im Spätsommer 2004 und im März 2005 mit dem Brasilianer Joao de Deus ein Mann nach Deutschland, der nach Ausmaß und Wirkung wohl zu Recht als bedeutsamster Geistheiler der Gegenwart gilt. Die Dritten Deutschen Geistheilungstage Ende November werden nun mit mehr als 10.000 Teilnehmern zur größten Heilungsveranstaltung, die jemals in unserem Lande stattgefunden hat.
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| Myrrhe: Das Geschenk der Weisen
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Wenn am Heiligen Abend überall in den Kirchen an die Geburt Jesu erinnert wird, geht es auch um den uralten Brauch des Schenkens. Im Krippenspiel wird er lebendig: die drei Weisen aus dem Morgenland bringen dem Kind in der Krippe ihre Geschenke. Auch wenn sich das Weihnachtsfest bei manchem leider auf diesen Brauch reduziert, hier hat er seinen Ursprung und seine Berechtigung. Gold, Weihrauch und Myrrhe - von den drei Gaben, welche die Weisen aus dem Morgenland dem Jesuskind in der Krippe zum Geschenk machten, ist uns letztere wohl am wenigsten bekannt.
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| Brauchtum im Jahreskreis: Weihnacht
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Die Weihnacht ist ein Fest, welches schon unseren Urahnen heilig war. Sie nannten es Jul, was soviel wie Rad bedeutet und für das Rad der Zeit steht, welches an diesen Tagen kurz stillsteht. Daher auch der Begriff der âstillen Nachtâ. Viele der überlieferten Bräuche lassen sich nur aus Sicht des Schamanismus und der Naturreligion erklären.
Vor dem eigentlichen Fest ist die Adventszeit, und es war üblich, zu diesen vier Sonntagen sich die vergangenen Vierteljahre anzuschauen und sich zu überlegen, was gut war und was man besser machen könnte. Das Fest selbst ging früher länger, es dauerte vom 21. Dezember, der eigenlichen Sonnenwende, bis in den Januar hinein, meist bis zum 6. Januar.
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Inhaltsverzeichnis Dezember 2005
| Titelbild Heft 28: Ausgabe 2005 Dezember
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6 Infos kompakt
What The Bleeb - Ein Kinoereignis
Yoga Kongress
Premiere in Frankfurt/Oder
8 Altes Wissen
Yoga und das Abendland
2. Teil der Reihe von Gregorian Bivolaru
11 Mayakalender und Mayaorakel
Erfahrungsberichte
16 Geistheilung
Joao de Deus wieder in Deutschland
18 Heilende Natur
Myrrhe
Das Geschenk der Weisen
20 Weihnachten
Brauchtum im Jahreskreis
Kraft der Rituale
22 Symbolgebäck
Formen und Symbole zur Weihnachtszeit aus dem Jahreskreis
32 Ayurveda
Wärmende Tipps für die kalte Jahreszeit mit vielen Adressen
27 Ernährung
Soja
Das Lebensmittel der Zukunft Folge 2
38 Homöopathie
Klassische Homöopathie - Teil 6
Erkältungskrankheiten
30 Kürbis
Gemüse-Frucht, die die Phantasie beflügelt
24 Wissen
Die fünf Elemente
Herbst: Das Metall
36 Visionen
ImPuls sein
Täume und Talente mit Jörg Poedkte
41 Reisen
Ein Leben im Rosenduft
Damaszenerrosen in Bulgarien
42 Schaukasten
43 Adressen
45 Termine
46 Vorschau
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Weih-Nacht, Wintersonnenwende, Geburt des Lichtkindes und damit die Hoffnung auf das wiederkehrende Leben - eine Zeit der Versöhnung und der Liebe.
Gestaltetes Gebäck dient neben der Dekoration von Weihnachtsbaum, Adventskranz und Plätzchentellern auch der Verkörperung wertvoller Inhalte, es sind Symbole.
Schon der Duft der traditionell im Winter verwendeten Gewürze wie Zimt, Ingwer, Anis, Nelke, Koriander u.a. vermitteln und symbolisieren Behaglichkeit, Geborgenheit, wärmen wirklich den Organismus und sind aus der Weihnachtsbäckerei nicht mehr wegzudenken.
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