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editorial
Liebe Leser,
die Zeiten wandeln sich – nicht nur die Jahreszeiten. Auch die Schwingungen der Erde ändern sich, die gesellschaftlichen, beruflichen und familiären Dinge. Wir wünschen Ihnen im Wandel der Zeiten eine gute eigene Mitte, entscheiden Sie immer mit dem Herzen oder „aus dem Bauch heraus“.
Damit Ihnen die so wichtige eigene Mitte erhalten bleibt, stellen wir diesmal die Lemuria-Ashamah, eine uralte ganzheitliche Massage, vor. Aber nicht nur Streicheleinheiten sind für den Körper und die Seele wichtig, sondern auch was wir essen, was wir sozusagen in den Körper hineingeben. Lesen Sie dazu den zweiten Teil unseres Fette-Artikels.
Auch wir verändern uns und auch Chefredakteurinnen werden schwanger. Und als solche freue ich mich auf alles, was da kommen wird und wünsche Ihnen und mir eine schöne Zeit.
Herzlichst
Ihre Redaktion von naturel
Anna-Maria Bloße
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Anfang Juni in Europas größtem Yoga Seminarhaus Yoga Vidya
Zum ersten Mal veranstaltet Europas größtes Yogazentrum Yoga Vidya einen Kongress speziell zum Thema „Kinder-Yoga“. Der Kongress findet vom 03.06.-05.06.05 im Seminarhaus von Yoga Vidya in Bad Meinberg/Ostwestfalen-Lippe statt. Er bietet die Möglichkeit, sich über alle Aspekte des Kinder-Yoga zu informieren sowie verschiedene Ansätze und Traditionen kennen zu lernen. Die Veranstaltung besteht aus Vorträgen und praxisorientierten Workshops. Themen sind u.a. „Wie Kinder Yoga lernen, Yoga mit Kleinstkindern, Yoga in der Schule, Yoga bei Hyperaktivität und Konzentrationsmangel“ u.v.m. Der Kongress richtet sich an Yogalehrer/innen sowie an alle, die beruflich mit Kindern zu tun haben wie Lehrer/innen undErzieher/innen und natürlich an interessierte Eltern und ihre Kinder.
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Stevia-Pflanze macht Zuckerrüben Konkurrenz
Die Substanz, die Süßstofffirmen auf die Barrikaden treibt, ist 300mal süßer als Zucker. Sie hat keine Kalorien, soll die Entstehung von Zahnbelag verhindern und bei regelmäßigem Verzehr den Blutdruck senken. Der Wunderstoff heißt Steviosid und steht auch in Deutschland kurz vor der Zulassung als Nahrungsergänzungsmittel. Steviosid kommt in hohen Konzentrationen in den Blättern der lateinamerikanischen Stevia-Pflanze vor. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun festgestellt, dass das Süßstoff-Kraut auch problemlos auf heimischen Böden gedeiht.
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| Messe BioFach 2005: Schirmherrin Renate Künast im Gespräch mit einer Ausstellerin
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Die neuesten Entwicklungen auf dem Bio-Markt
Mit rund 3,4 Mrd. Euro Umsatz hat Deutschland in Europa die Nase vorn, wenn es um den Biomarkt geht. Damit werden in Deutschland etwa ein Drittel aller europäischen Umsätze an Bioprodukten gemacht – eine stolze Zahl, doch im Vergleich zu den nordamerikanischen oder asiatischen Wachstumsraten in den letzten Jahren haben wir noch Reserven.
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„Besser Vorsorge als Nachsorge“ heißt es. Und: „Man kann gar nicht früh genug an später denken!“ Oder: „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!“ Diese Volksweisheiten können gewiss so manchem von uns helfen, mit den Schwierigkeiten des Lebens besser zurechtzukommen. Gelten sie aber auch uneingeschränkt für unser Verhältnis zur Krebskrankheit? Die Befürworter der verschiedensten Früherkennungsprogramme argumentieren jedenfalls so und meinen in diesem Sinne sogar: „Früh erkannt – geheilt!“ Stimmt das? Ist ein frühes Wissen darum, an Krebs erkrankt zu sein, immer von Vorteil? Oder kann es uns auch zum Nachteil gereichen? „Mythos Krebsvorsorge. Schaden und Nutzen der Früherkennung“ betiteln Klaus Koch und Christian Weymayr ein Buch, in dem sie sehr sorgsam und verantwortungsvoll diesen Fragen nachgehen. Unser Autor Markus Muehler sprach darüber in Tübingen mit einem der beiden Verfasser.
naturel: Herr Dr. Weymayr, Sie setzen sich in Ihrem Buch sehr eingehend mit vielen Für und Wider zu Maßnahmen der Krebsfrüherkennung auseinander. Kann man wenigstens das Haupt-argument der Befürworter gelten lassen, wonach bei früh erkanntem Krebs die Heilungschancen größer sind?
Dr. Weymayr: Nicht unbedingt, denn eine frühe Diagnose von Tumoren bringt den Betroffenen nicht automatisch einen Vorteil. Das Problem ist: Auch frühe, kleine Tumore können bereits metastasiert, also unheilbar sein, und umgekehrt können spät erkannte, große Tumore sehr wohl noch geheilt werden. Der Hodenkrebs beispielweise gilt mittlerweile als Modell für einen heilbaren Krebs, selbst wenn er spät erkannt wird. Deshalb wird das Abtasten der Hoden von internationalen Experten nicht mehr empfohlen. Eine wirkungsvolle Früherkennung muss einen Krebs also in einem mehr oder weniger engen Zeitfenster aufspüren. Setzt sie zu früh oder zu spät an, schadet sie.
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Die dunkle Seite des großen Physikers Albert Einstein
Was für ein Mann: weltberühmt und von überragender Intelligenz, gutes Aussehen mit Womanizertouch, unkonventionell, humorvoll und musikalisch (geigt halbwegs passabel), dazu sportlich (Segler) und wohlhabend – kurz: ein Ehemann, Schwiegersohn oder Großvater, wie frau ihn sich perfekter wohl kaum erträumen kann. Sogar dichten... ,oder sagen wir besser, reimen kann er:
Mein Doxerl sei Schnaberl
Des mecht i gern hern
und nacher ihm‚s lusti
mit meinem verspern...
schrieb der verliebte Albert im Sommer 1900 seiner Freundin und zukünftigen Ehefrau Mileva Maric nach Neusiedel, dem heute zu Serbien gehörenden Nowi Sad. In einem anderen Brief heißt es: „Ich mag hingehen, wo ich will - ich gehöre doch nirgends hin und ich vermisse zwei Ärmchen und das glühende Mäulchen voll Zärtlichkeit und Puzerline.“
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Die fünf Elemente und das Erleben der Wandlungsphasen
Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser – die Wandlungsphasen der östlichen Medizin und Philosophie – bilden ein System, das den Menschen in seiner Gesamtheit betrachtet. Die fünf Elemente sind Kräfte, deren Wirkung nicht nur in allen Naturerscheinungen, sondern auch in uns selbst spürbar werden. So wie die Jahreszeiten das Geschehen in der Natur prägen, so folgt auch das Leben elementaren Zyklen: Sprießen und Wachstum – Blüte – Reifen – Ernte – Ruhephase.
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Mit den richtigen Fetten gesund bis ins hohe Alter
Zu hohe Blutfettwerte, Rheuma und andere Autoimmunerkrankungen, Demenz im Alter – mit diesen und etlichen anderen sog. Zivilisationskrankheiten hat der „moderne Mensch“ zu kämpfen und nicht wenige unterliegen ihnen. Doch nicht überall auf der Erde und auch nicht in unserer westlichen Welt sind diese Krankheiten gleichermaßen auf dem Vormarsch. Schon lange weiß man, dass die Ernährung eine wichtige Grundlage für Gesundheit oder Krankheit darstellt. Und auch unsere „Zivilisationskrankheiten“ haben nicht wenig mit einer gesunden oder vielmehr mit einer falschen Ernährung zu tun. Fette spielen dabei als einer der Grundbestandteile der menschlichen Nahrung eine wichtige Rolle. Einen Überblick über den Fettdschungel von gesättigt und ungesättigt über einfach und mehrfach bis hin zu den Transfetten erhielten Sie bereits in unserer letzten Ausgabe von naturel. Lesen Sie nun, wie die richtigen Fette Ihnen helfen können, fit zu bleiben oder gesünder zu werden.
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| Namibia von Carmen Rohrbach
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Abenteuerliche Begegnung mit Menschen, Landschaften und Tieren
Funkelnder Sternenhimmel und feurige Sonnenuntergänge, reiches Tierleben und karge Wüstenlandschaften, koloniales Trauma und nationales Selbstbewusstsein: Namibia ist ein rätselhaftes Land voll unterschiedlicher Facetten. Carmen Rohrbach hat dieses Land erkundet und beschreibt in ihrem Buch die atemberaubenden Landschaften zwischen Atlantik und Kalahari, ihre Begegnungen mit der Gastfreundschaft der Menschen und einer faszinierend vielfältigen Natur.
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Nirgendwo findet sich ein derartiger Reichtum an hochwertigem Eiweiß, ungesättigten Fettsäuren, Mineralstoffen und Vitaminen wie in der Sojabohne. Sie brachte uns vor allem Tofu als wichtiges Grundnahrungsmittel für die moderne, leichte Küche. Tofu ist einfach in der Zubereitung und lässt viel Raum für kulinarische Phantasie. Ob süß, süßsauer, pikant oder scharf, ob traditionell, fernöstlich oder südländisch angehaucht: Tofu bereichert nicht nur die Alltagsküche.
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Über reformpädagogische Ansätze von Maria Montessori gestern und heute spricht die Lehrerin Marina Oppe mit Wolfgang Nützenadel
Der Schock der „PISA-Studie“ hat die deutschen Schulen und deren Instanzen staatlicher Vormundschaft tief getroffen. Im Fach Zukunftsinvestition – Bildung bekommt das deutsche Bildungswesen in etwa die Note 4. Nach dieser Quittung für Selbstzufriedenheit und Ignoranz wird viel diskutiert. Was ist da schief gelaufen? Wie kann die kranke deutsche Schule wieder gesund werden? Vor allem aber Eltern fragen sich: Welchen Schulalltag wünsche ich für mein Kind? Eine mögliche Antwort auf diese Frage gibt das pädagogische Konzept der Montessori-Schule.
Marina Oppe, Sie sind seit 10 Jahren pädagogische Begleiterin von Kindern an der „Freien Montessorischule Huckepack“ in Dresden. Wird bei Ihnen auch die Pisa-Studie diskutiert?
Natürlich wird bei uns Pisa diskutiert. Vor allem von den Eltern.
In pädagogischen Debatten werden jetzt Stimmen laut, die sagen: Wir brauchen eine neue Art von Schule, die sich als Selbstlernzentrum versteht. Denn Lernen bedeutet die Konstruktion von Wirklichkeit und bedeutet nicht, Stoffmengen hinunterzuschlucken. Kinder und Jugendliche haben ihre eigenen Fragen und müssen die Chance bekommen, darauf eigene Antworten zu finden. Die Erwachsenen sind dabei Anreger, Begleiter und Helfer und nicht Eintrichterungsinstanzen.
Diese Stimmen haben Recht. Sie fordern etwas, was in der Montessori-Pädagogik zu den Voraussetzungen gehört und auch an unserer Schule seit vielen Jahren gelebt wird.
Sie sind der jetzigen Reformdebatte schon einen Schritt voraus?
Ich denke mehrere Schritte. Maria Montessori hat schon vor 100 Jahren die Kathederpädagogik abgelehnt. Die Erfahrungen, die sie damals in der Arbeit mit Kindern gemacht hat, die machen jetzt Menschen auf einer unserer Zeit entsprechenden Ebene wieder.
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Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden
In der letzten Ausgabe von naturel ging es darum, wie Sie mit den Mitteln des Feng Shui und dem Wissen um die Farb– und Raumpsychologie zu mehr körperlichem Wohlbefinden und ganzheitlicher Harmonie gelangen. Wie Sie die Kraft der Farben für die eigenen vier Wände nutzen können, erfahren Sie heute. Laut Feng Shui haben die einzelnen Lebens- und Wohnbereiche unterschiedliche Aufgaben. So gilt etwa das Wohnzimmer als Ort der Kommunikation und Präsentation oder das Schlafzimmer als Ort der Regeneration und Innenschau.
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