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| Redakteurin: Christiane Thomas
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Liebe Leser,
kennen Sie das Herzzentrum Ihrer Stadt? Nein, ich meine nicht das örtliche Krankenhaus. Ich denke an das energetische Zentrum Ihres Wohnortes. Aber ich denke auch an Heilung: Das Thema Stadtheilung war kürzlich ein Schwerpunkt der Fachmesse für ganzheitliche Lebensweisen in Dresden. Und dort erfuhren Interessierte unter anderem, dass nicht nur das Dresdner Herzzentrum, sondern das der meisten Städte in Deutschland nicht mehr intakt ist.
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Inhaltsverzeichnis Mai 2004
6 Infos kompakt
Erholung für Körper und Seele:
Eine Fastenreise ans Meer "Bilder vom Licht'von Hans Georg Leiendecker in der Galerie GAlA
Leinöl und Bienenwachs - Hautschutz auf das Wesentliche konzentriert
8 Naturheilkunde
Wasser ist nicht nur zum Waschen da '"
Klassisch und modem zugleich - Teil 7
11 Mythos Natur
Wonnemonat MAI - sich öffnen -
Gedanken und Tipps von Renate Momin
12 KultUrOrte
EI Camino - Wandern auf dem Jakobsweg
Mit Carmen Rohrbach unterwegs auf dem uralten Pilgerweg
16 Große naturel Leserbefragung
Die Gewinner unserer Leser- befragung vom Februar
17 Heilende Natur
Magischer Holunder
Erfrischendes und Gesundes aus den weißen Blütenständen
18 Portrait
Friederike Beier
Politikerin, Ärztin und Psychothera- peutin im Gesprach mit Wolfgang Nützenadel
22 Heilende Natur
Erotisches mit ätherischen Ölen?
Tipps, damit Sie wonnige Stunden lustvoll genießen können
24 Heilende Natur Melisse
Erfrischender Duft und Geschmack, heilsam für Magen und Darm, beruhigend für den Geist
26 Balance
Zen
Lebensenergie durch Konzentration auf die wesentlichen Dinge
28 Wissen
Engel - die Helfer unserer Zeit
Botschafter einer anderen, tieferen Wirklichkeit für die Menschen
32 Balance
Reiki Teil 2: Die neuen Reiki-Systeme
Sprechstunde mit Argante S. Steuernthai
35 Ökologie
Starke Argumente für Bio
Damit wir Tiere nicht nur "zum Fressen gern haben"
38 Adressen und Termine
Der Service für aktuelle Seminare, Vorträge und ausgewählte Adressen
42 Vorschau
Effektive Mikroorganismen
Gegen (fast) jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen
Urlaub im Ökohotel
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| Ökologie: Starke Argumente für Bio
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Biolandbau
damit wir TIERE nicht nur
âzum Fressen gernâ haben!
Oft ist der Hahn im Käfig statt im Korb und hat das Ferkel kein Schwein gehabt. Wenn Tiere zur Massenwaree werden, schmerzt dies auch den Bauern. Auf der Strecke bleiben ethische Werte sowie Geschmack und Gesundheit.
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| Holunder: erfrischend und gesund
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Erfrischendes und Gesundes aus den weißen Blütenständen
Selbst für Großstädter ist es nicht schwierig, einen Holunderbaum zu finden, denn er wächst gern in der Nähe des Menschen, in Gärten, an Wegrändern und an Böschungen. Im ländlichen Raum hatte eigentlich jeder Hof oder gar jedes Gebäude einen Holunderbaum als beschützenden Hausbaum, und man überlegte es sich sehr gut, ob man einen Holunderbaum fällen sollte oder nicht. Er galt nämlich als Wohnsitz der beschützenden Hausgötter, die in manchen Gegenden Holla oder Holda genannt werden, wiederzufinden auch als Frau Holle in Grimms gleichnamigem Märchen.
Die kräftigen weißen Blütendolden verströmen einen süßlichen Duft, den nicht jedermann als angenehm empfindet. Wer es mag, kann das typische Aroma der Holunderblüten auch geschmacklich festhalten, denn es gibt eine Menge Möglichkeiten, die Blüten für Speisen und Getränke zu verwenden, die nicht nur schmackhaft, sondern auch sehr gesund sind. Neben den ätherischen Ölen stecken in den Holunderblüten insbesondere schweißtreibende Glykoside, Flavonoide, Gerbstoffe und Schleim. Wohl am bekanntesten ist eine Schwitzkur bei fieberhaften Infekten oder aber auch Holunderblütentee zur Stärkung der Abwehrkräfte besonders in Erkältungszeiten. Auch gegen Rheuma, Gicht und Hautkrankheiten wird Holundertee aufgrund seiner blutreinigenden und harntreibenden Wirkung empfohlen.
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| Tradition: Pilgerin auf dem Jakobsweg
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Wind. Sonne. Einsamkeit. Weit dehnt sich die kastilianische Hochebene, die Mesata, bis zum Horizont. Selten ein Baum. Karge Wiesen und brachliegende Felder, auf denen Mohn und Ackersenf gedeihen. Vor allem aber Steine und nochmals Steine, als läge hier das Skelett der Erde bloß.Vom Rhythmus meiner Schritte getragen, verschmelze ich mit der Landschaft. Meine Sinne öffnen sich, nach innen wie nach außen. Ich denke kaum noch an das ferne Ziel â der Weg selbst ist zum Ziel geworden.Aus der flimmernden Mittagsglut taucht die Gestalt eines Mannes auf. Schwer stützt er sich auf einen Stock, trägt einen Hut mit breiter Krempe und hat einen dunklen Umhang übergeworfen. Wie das Monument eines mittelalterlichen Pilgers steht er reglos da. Als ich näher heran bin, erkenne ich, dass er eine Schafherde bewacht.âSuerte por el camino, peregrina!â ruft er mir zu und bittet: âBete für mich in Santiago.â
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Die Gespräche mit Freunden über ätherische Öle enden immer beim selben Thema. Mein Gegenüber bekommt glänzende Augen und fragt: âIch hab mal gehört, dass Ylang Ylang erotisierend wirkt und Jasmin erst, stimmt das?â Damit Sie wonnige Stunden lustvoll genießen - hier ein paar garantiert wirksame Tipps.
Sie fragen sich jetzt bestimmt, wie es überhaupt zu einer stimulierenden Wirkung kommt? Nun ja, es gibt eine ganze Reihe von ätherischen Ölen, die direkt auf unser Hormonsystem einwirken und es beeinflussen. Mehr als wir denken läuft es in zwischenmenschlichen Beziehungen über die Nase. Oft sagt man: âIch kann jemanden nicht riechenâ oder âDie müssen sich erstmal beschnuppernâ. Denn jeder Mensch hat seinen individuellen Körpergeruch, den wir meist nur unbewusst wahrnehmen. Besonders aber bei Liebesbeziehungen spielt der Körpergeruch eine große Rolle und auch die Erotik hat viel mit Geruch zu tun.
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Lein ist nicht nur als Faserpflanze bekannt, sondern hat auf vielfältige Art auch heilkräftige Wirkung (naturel berichtete in der Aprilausgabe). Wichtigster Inhaltsstoff ist dabei die Kombination der Omega-3-Fettsäure Linolen und der Omega-6-Fettsäure Linolsäure. Auch Hildegard von Bingen verwendete den Leinsamen äußerlich als Umschlag. So schreibt sie in der âPhysicaâ: âUnd wer irgendwo an seinem Körper durch Feuer gebrannt wurde, der koche Leinsamen in Wasser bei großer Hitze und tauche ein leinernes Tuch in das Wasser, und lege es warm auf die Stelle, wo er gebrannt wurde, und das Tuch zieht die Verbrennung heraus.â Auch Brustkrankheiten und Wunden behandelte sie damit. Ausgehend von diesen Erfahrungen können mit Leinöl, das in Kombination mit Bienenwachs zu einer Salbe verarbeitet wird, Hautprobleme wirksam behandelt werden.
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