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    <title>naturel ~ Eintauchen ins Leben</title>
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    <updated>2010-07-20T19:31:44Z</updated>
    <subtitle>Alternativ heilen, bewusster ernähren, ganzheitlich leben</subtitle>
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    <title> Die schönsten Sonnenblumenbilder und Poster...</title>
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    <published>2010-07-20T19:30:57Z</published>
    <updated>2010-07-20T19:31:44Z</updated>
    
    <summary>...gibt&apos;s auf www.sonnenblumen.com!...</summary>
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        <![CDATA[<p>...gibt's auf <b><a href="http://www.sonnenblumen.com">www.sonnenblumen.com</a></b>!</p>]]>
        
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    <title>Aktivurlaub im Heilklima</title>
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    <published>2009-07-03T09:52:38Z</published>
    <updated>2010-07-05T15:16:04Z</updated>
    
    <summary>Wie Sie den richtigen heilklimatischen Kurort finden, aktiv etwas für Ihre Gesundheit tun und sich dabei effektiv erholen... Bild: Heilklimatischer Kurort Bad Malente, Blick auf den Kellersee, Foto von Jeff Brooktree Es gibt einen neuen Gesundheitsführer für Heilklimatische Kurorte in...</summary>
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        <![CDATA[<p><b>Wie Sie den richtigen <a href="http://www.heilklima.de/" rel="nofollow">heilklimatischen Kurort</a> finden, aktiv etwas für Ihre Gesundheit tun und sich dabei effektiv erholen...</b></p>

<p><img alt="Bad Malente, Blick auf Kellersee" src="http://www.naturel.biz/img/bad-malente-blick-auf-kellersee.jpg" width="640" height="142" /><br />
<i>Bild: Heilklimatischer Kurort Bad Malente, Blick auf den Kellersee, Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/trj/226036230/" target="new" rel="nofollow">Jeff Brooktree</a></i></p>

<p>Es gibt einen neuen Gesundheitsführer für Heilklimatische Kurorte in Deutschland. Auf der Seite <a href="http://www.heilklima.de/" rel="nofollow">www.Heilklima.de</a> können Sie ihn jetzt kostenlos bestellen!</p>

<p>Aus diesem Anlass sprachen wir mit Gisela Großmann, einer erfahrenen Kurpatientin, über ihren heilklimatischen Lieblingskurort <a href="http://www.heilklima.de/index.shtml?orte_detail&ort=badmalente&site=information" rel="nofollow">Bad Malente</a>, hoch im Norden Deutschlands.</p>

<p><i>Naturel: Gisela, was ist das Besondere am Heilklima?</i></p>

<p>Aufgrund der spezifischen Eigenarten hat es einen gesundheitsfördernden Reiz auf den Körper. Heilklima ist vor allem das Seeklima und das Gebirgsklima. Dort, wo das Klima anders ist als normal. Gerade das ruft eine besondere Heilwirkung beim Menschen hervor.</p>]]>
        <![CDATA[<p><i>Naturel: Ich habe gelesen, dass schon die alten Griechen solche Orte kannten, wo die Menschen gesünder und widerstandsfähiger lebten...</i></p>

<p>Ja, beispielsweise an der See ist das Klima besonders geeignet gegen Hautkrankheiten und das jodhaltige Wasser wirkt bei Schilddrüsenerkrankungen. Das sind die besonderen Indikationen.</p>

<p><i>Naturel: Was würdest Du einem Kurpatienten raten: Wie kann er gleichzeitig <a href="http://www.heilklima.de/index.shtml?aktivurlaub_im_heilklima" rel="nofollow">aktiv sein</a> und das mit seinen <a href="http://www.heilklima.de/index.shtml?kur_gesundheit_erholung" rel="nofollow">Kuranwendungen</a> verbinden?</i></p>

<p>Normalerweise ist es so, dass die meisten Kuranwendungen vormittags sind und dass man dann praktisch den Nachmittag zur eigenen Verfügung hat. In der Regel ist es jedenfalls so. Auf jeden Fall sollte er seine freie Zeit nutzen, die er hat, um entweder zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs zu sein. Rund um Malente hat man viele Seen, wo man sehr gut Laufen oder Walken kann, je nachdem was einem lieber ist.</p>

<p>Dort kann man auch sehr gut Fahrradfahren. Zumindest in unserer Klinik gab es wirklich gute Fahrräder zum Ausleihen und ich denke, das gibt es in den meisten Kurkliniken. Oder man muss sich eben im Kurort kümmern. Die Möglichkeit, ein Fahrrad auszuleihen, besteht immer. Das sollte man natürlich nutzen: sich bewegen in dieser besonderen Luft!</p>

<p><i>Naturel: Was hast Du in Bad Malente am liebsten gemacht? Was waren Deine <a href="http://www.heilklima.de/index.shtml?aktivurlaub_im_heilklima" rel="nofollow">Lieblingsaktivitäten</a>?</i></p>

<p>Das kommt auf die Jahreszeit an. In Malente war ich ja zu einer bescheidenen Jahreszeit, das war im Januar. Und mir haben immer viele gesagt: „Ach, Sie sind zur falschen Zeit hier.“ Aber wir sind eben sehr viel Rad gefahren und gelaufen. Ich kann mir vorstellen: im Sommer kommt natürlich noch das Schwimmen dazu.</p>

<p><i>Naturel: Wie bist Du überhaupt nach Bad Malente gekommen?</i></p>

<p>Die Kur habe ich verschrieben bekommen. Ich sollte zuerst nach Bad Schmiedeberg fahren, das zwischen Leipzig und Riesa liegt. Da habe ich gesagt: „Dort möchte ich nicht hin!“</p>

<p>Die Kur war ja wegen meiner Schlafprobleme und ich brauchte ein gutes Umfeld, vor allem von der Luft her. Da möchte ich nicht in eine Gegend, wo ich sage, das ist keine Verbesserung. Dann haben sie mir einen anderen Ort zugewiesen und das war Malente. Ich hatte geschrieben: „vorzugsweise Gebirge“ - und habe durch Glück diesen Ort bekommen.</p>

<p><i>Naturel: Was hat Dir in Bad Malente besonders gut gefallen und welche schöne Erinnerung nimmst Du von dort mit?</i></p>

<p>In erster Linie die fantastische Umgebung: das ist ja die Holsteinische Schweiz, ein Land mit sehr viel Wald, mit Hügeln und vielen Seen und das ist natürlich optimal. Die Landschaft ist wunderbar, vor allem wenn das Wetter passt. Dazu ist die Luft sehr sauber, man spürt förmlich die Nähe der Nord- und Ostsee.</p>

<p><i>Naturel: Welche <a href="http://www.heilklima.de/index.shtml?kur_gesundheit_erholung" rel="nofollow">Therapien</a> hast Du gemacht in Bad Malente?</i></p>

<p>Moment, da muss ich erstmal überlegen. Ich hatte wegen meiner Schlafprobleme natürlich viele Entspannungstherapien, Gespräche mit der Psychologin und wir haben Yoga gemacht. Dort habe ich zum ersten Mal Qi Gong ausprobiert. Dazu kam Wassertherapie, also Aquafitness. Ich hatte die Kur kombiniert mit meinen Kniebeschwerden. Nicht dass ich bloß wegen des Schlafens dort hingefahren bin. Ich überlege gerade was sich noch alles gemacht habe: also Gymnastik auf alle Fälle, Wassergymnastik...</p>

<p><i>Naturel: Kneipp-Anwendungen waren auch dabei?</i></p>

<p>Nein, also zumindest bei mir nicht. Ich weiß noch, wie die Therapeutin damals zu mir gesagt hat, als wir mit Flossen geschwommen sind: „Sie sind wohl im Wasser geboren!“ Weil ich halt so schnell weg war, vor allem mit den Flossen, und die anderen wussten damit gar nicht richtig umzugehen... <i>(lacht)</i></p>

<p><i>Naturel: Das kann ich mir gut vorstellen. Und das Ganze hat die Krankenkasse bezahlt und Du musstest nur einen Anteil leisten?</i></p>

<p>Ja, ich musste einen Eigenanteil leisten. Ich weiß nicht, wie viel das damals war, ich glaube es waren zwölf Mark pro Tag (das waren ja noch DM-Zeiten). Doch den wesentlichen Teil hat schon die Kasse bezahlt. Auch die Fahrt! Das Gepäck ist abgeholt worden mit Hermes, zwei Tage vorher haben sie es geholt, so dass du praktisch nur mit Handgepäck im Zug hingefahren bist. Das war schon eine bequeme und gute Fahrt. Mir hat die Kur sehr gut getan. Nach Bad Malente würde ich jederzeit wieder fahren!</p>

<p><i>Naturel: Vielen Dank Gisela, für unser Gespräch!</i></p>

<p>Auch Sie können die gesundheitsfördernde Wirkung des Heilklimas für sich nutzen.</p>

<p>Wer möchte nicht auch aktiv sein in wunderschöner Umgebung, sauberer Luft und den Reizen des See- oder Gebirgsklimas? Noch nie war es so einfach wie heute, sich darüber zu informieren...</p>

<p>Bestellen Sie jetzt kostenlos und unverbindlich Ihr Exemplar des neuen <a href="http://www.heilklima.de/" rel="nofollow">Gesundheitsführers der Heilklimatischen Kurorte Deutschlands</a>!<br />
</p>]]>
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    <title>Raus aus dem Alltag</title>
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    <published>2008-11-14T08:48:02Z</published>
    <updated>2009-09-01T00:40:26Z</updated>
    
    <summary>Zuschüsse für den Urlaub mit der Familie Autorin: Christiane Thomas Bild: Familienausflug (Foto von Paul Everett, Flickr.com) Der gemeinsame Urlaub ist für viele Familien ein Jahreshöhepunkt, der sorgfältig geplant und vorbereitet wird. Alle freuen sich auf die freie Zeit miteinander...</summary>
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        <![CDATA[<p><b>Zuschüsse für den Urlaub mit der Familie</b></p>

<p><i>Autorin: Christiane Thomas</i></p>

<p><img src="/img/raus_aus_dem_alltag_420.jpg" width="420" height="264" border="0" alt="Raus aus dem Alltag"><br />
<i>Bild: Familienausflug (Foto von Paul Everett, Flickr.com)</i></p>

<p>Der gemeinsame Urlaub ist für viele Familien ein Jahreshöhepunkt, der sorgfältig geplant und vorbereitet wird. Alle freuen sich auf die freie Zeit miteinander in einer neuen Umgebung, auf Erholung pur, auf Spiel und Spaß. Doch nicht für alle Familien ist ein solcher Urlaub eine Selbstverständlichkeit. Einkommensschwachen und kinderreichen Familien, Alleinerziehenden oder Familien mit behinderten Kindern fällt es in den oft auch besonders teuren Urlaubsmonaten schwer, eine familienfreundliche und bezahlbare Unterkunft zu finden. Für diese Familien bietet jedes Bundesland eine spezielle Urlaubsförderung in Form einer finanziellen Unterstützung. Manchmal kommen freie Träger sogar für einen neuen <a href="http://astore.amazon.de/angelcare-windeleimer-21">Angelcare Windeleimer</a> auf.</p>]]>
        <![CDATA[<p>In Sachsen sind dabei die Familienverbände und die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege Ansprechpartner für den Antrag dazu (siehe Kasten unten). Sie fördern in Abhängigkeit vom Familieneinkommen den Urlaub mit 7,50 Euro pro Tag und Person für einen Zeitraum von mindestens sieben bis maximal 14 Tagen. 138.250 Euro stehen dafür in diesem Jahr dem Deutschen Familienverband Sachsen zur Verfügung, damit können mindestens 400 Familien unterstützt werden, sagt Herr Socha vom Familienverband. Sachsenweit liegen ca. 900.000 Euro für die Familieerholung bereit. Der Urlaub sollte in einer der zahlreichen Familienferienstätten, auf einem Bauernhof oder einer anderen geeigneten Ferieneinrichtung in Deutschland erfolgen. Ob und wie viel Förderung die Familie erhält, hängt vom Bruttofamilieneinkommen abzüglich Kinder- und Erziehungsgeld bzw. 300 Euro Elterngeld ab. Ganz wichtig ist, den Antrag rechtzeitig vor Urlaubsantritt zu stellen. Mit einem Nachweis über den Aufenthalt erhält die Familie nach dem Urlaub die Zuschüsse ausgezahlt. Wem die Vorfinanzierung Probleme bereitet, sollte mit den Mitarbeitern der Verbände offen darüber sprechen. Gemeinsam findet sich sicher eine Lösung. Auch bei der Suche nach dem gewünschten Urlaubsziel insbesondere in einer der 127 Familienferienstätten in Deutschland helfen die Mitarbeiter gern weiter. In diesen besonders auf den Besuch von Eltern und Kind abgestimmten Unterkünften findet sich für jeden Wunsch – ob mit oder ohne Verpflegung, Kinderbetreuung, ob Familienzimmer oder Ferienhaus, Berge oder Strand – ein passendes Urlaubsziel für erholsame und spannende Ferien. (tho)</p>

<p>Anträge auf Förderung in Sachsen nehmen entgegen:</p>

<p>Arbeiterwohlfahrt LV Sachsen e.V.<br />
01239 Dresden, Tel. 0351-84 70 40</p>

<p>Caritasverband Bistum Dresden-Meißen e.V.<br />
01067 Dresden, Tel. 0351-49  83 60</p>

<p>Diakonisches Werk der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen<br />
01445 Radebeul, Tel. 0351-8 31 50</p>

<p>Landesverband des DRK Sachsen<br />
01069 Dresden, Tel. 0351-46 78-0</p>

<p>Deutscher Familienverband LV Sachsen e.V.<br />
01069 Dresden, Tel. 0351-2 51 64 05</p>

<p>Katholischer Familienbund e.V.<br />
02826 Görlitz, Tel. 03581-40 11 54</p>

<p>Verband allein erzieh. Mütter u. Väter e.V.<br />
08468 Reichenbach, Tel. 0376-5 61 18 63</p>

<blockquote>Einkommensgrenzen für die Förderung

<p>...aller teilnehmender Personen:<br />
525 € für den Haushaltsvorstand bei zusammen lebenden Eltern oder<br />
700 € bei Alleinerziehenden und<br />
300 € für jedes weitere Familienmitglied</p>

<p>... aller teilnehmender Kinder:<br />
650 € für den Haushaltsvorstand bei zusammen lebenden Eltern oder<br />
800 € bei Alleinerziehenden und<br />
400 € für jedes weitere Familienmitglied<br />
</blockquote></p>]]>
    </content>
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    <title>Impffreiheit fordert mündige Eltern</title>
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    <published>2008-11-12T09:39:03Z</published>
    <updated>2008-11-15T19:04:51Z</updated>
    
    <summary>Informationspflicht für eine verantwortungsvolle Impfentscheidung Autorin: Christiane Thomas Es läuft als Werbespot im Radio, Eltern werden mit Material überhäuft, junge Mütter bereits wenige Stunden nach der Geburt mit Fragen konfrontiert, in vielen Kindereinrichtungen prangt es von großen Plakaten: Die Werbemaschinerie...</summary>
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        <![CDATA[<p><b>Informationspflicht für eine verantwortungsvolle Impfentscheidung</b></p>

<p><i>Autorin: Christiane Thomas</i></p>

<p>Es läuft als Werbespot im Radio, Eltern werden mit Material überhäuft, junge Mütter bereits wenige Stunden nach der Geburt mit Fragen konfrontiert, in vielen Kindereinrichtungen prangt es von großen Plakaten: Die Werbemaschinerie für das Thema Impfen ist im Alltag von Familien allgegenwärtig. Wie bei jeder Form von Werbung handelt es sich auch dabei um Empfehlungen, um Angebote, denn in Deutschland gibt es keine Impfpflicht. Die Entscheidung für oder gegen eine Impfung liegt allein in der Hand der Eltern. Doch wer verantwortungsvoll entscheiden will, benötigt Informationen aller Seiten: umfassend, kritisch und möglichst emotionsfrei.</p>

<p><img src="/img/impfen_420.jpg" width="420" height="343" border="0" alt="Ein Kind wird geimpft"><br />
<i>Bild: Ein Kind wird geimpft (Foto von Ninjapoodles, Flickr.com)</i></p>]]>
        <![CDATA[<p>Nicht anders als beim Kauf eines neuen Autos sind Vorteile und Risiken abzuwägen, Für und Wider zu beleuchten, fachmännische Erfahrungen einzuholen. Kein Problem, wenn es sich um Informationen der Impfbefürworter handelt, denn die Impfstoff herstellenden Firmen sind gern bereit, ihren Erfahrungsschatz (und nicht nur diesen) zur Verfügung zu stellen.</p>

<p>Schwieriger wird es, wenn Fragen nach den Risiken von Impfungen gestellt werden, nach Nebenwirkungen oder gar möglichen Impfschäden. In erster Linie müsste der Kinderarzt diese den nach umfassender Information suchenden Eltern beantworten. Doch viele Ärzte tun sich schwer damit, was wiederum verständlich wird, wenn man weiß, dass ihre Impfberatung nur dann finanziell honoriert wird, wenn danach auch geimpft wird. Schlimmer noch ist eine Behauptung der Sächsischen Landesärztekammer, nach der Impfungen Routinemaßnahmen und medizinischer Standard seien und der Arzt daher auf „eine Einwilligung der Eltern zu dringen“ hat. „Tut er dies nicht, kann er ... im Falle einer Erkrankung mit Komplikationen ..., die durch Impfung vermeidbar gewesen wäre, zur Verantwortung gezogen werden.“ (Brief LÄK vom 10.12.2003) Eine rechtlich nicht zu haltende Äußerung, denn die Eltern tragen die Verantwortung für die Entscheidung und allein das Kind trägt die Folgen einer Erkrankung oder aber des Impfens gegen eine Krankheit.</p>

<p>Die Informationslücke, die impfende Ärzte oft hinterlassen, füllen mittlerweile zahlreiche impfkritische Schriften von Ärzten und Wissenschaftlern, die man über das Internet oder im Buchhandel erhalten kann. Ein erster Schritt für Eltern, die sich allseitig informieren möchten, ist ein Anruf bei EFI oder ein Blick auf deren Website. <a href="http://www.efi-online.de/">Eltern für Impfaufklärung e.V.</a> ist ein deutschlandweit arbeitender gemeinnütziger Verein, der Eltern bei ihrer Informationssuche unterstützen und eine Orientierung im Dschungel der Impfkritik geben möchte. Mit <a href="http://www.efi-dresden.de/">EFI-Dresden</a> hat auch unsere Region eine Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Impfen. Dazu gehören zunehmend auch rechtliche Grundlagen für ungeimpfte Kinder, die weder in Kindereinrichtungen noch bei Ärzten benachteiligt werden dürfen.</p>

<p><b>Sächsische Pneumokokken besonders gefährlich?</b></p>

<p><i>„Hirnhautentzündung bekommt man von Pneumokokken!“</i> tönt seit Wochen eine freundliche Männerstimme aus dem Radio, und man könnte meinen, den erhobenen Zeigefinger mitzuhören. Und doch ist diese Aussage so war und so falsch wie: <i>„Schokolade macht dick.“</i>  In Massen gegessen, zusammen mit Unmengen anderer ungesunder Leckereien, unbeweglich auf dem Sofa lümmelnd mag das sicherlich zutreffen. Wer nicht so lebt, wird sich auch von einer solchen Drohung nicht um eine kleine Nascherei bringen lassen. Pneumokokken gehören bei jedem zweiten Menschen zur normalen Mundflora. Unbestritten können sie jedoch zahlreiche, auch schwer verlaufende Krankheiten auslösen. Betroffen sind hauptsächlich solche Menschen, deren Abwehr geschwächt ist, so Dr. Christoph Tautz, Kinderarzt im Gemeinschaftskrankenhaus Witten Herdecke und einer von vielen deutschlandweit tätigen Ärzten für individuellen Impfentscheid.</p>

<p>Als Beispiele nennt er Patienten, deren Milz entfernt werden musste, angeborene Immundefekte oder bestimmte chronische Erkrankungen. Für diese Grunderkrankungen gibt es schon seit einiger Zeit eine öffentliche Impfempfehlung durch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4ndige_Impfkommission">Ständige Impfkommission</a> (STIKO). Allerdings gibt Dr. Tautz zu bedenken, dass die Effektivität dieser Impfungen nicht sonderlich gut sei. <i>„Keine Studien zeigen die Vorteile der Impfung, ausgenommen bei den genannten Grunderkrankungen.“</i></p>

<p>Weder Mittelohrentzündungen noch Meningits seien seltener geworden, auffällig sei jedoch eine Keimverschiebung zu anderen Pneumokokkenstämmen. Die derzeit verabreichten Impfstoffe enthalten nur 7 bzw. 23 Serotypen der über 90 Pneumokokkenstämme, und gerade die im Impfstoff nicht enthaltenen Serotypen haben als ursächliche Erreger stark zugenommen. Außerdem gibt Dr. Tautz zu bedenken, dass der Impfstoff selbst nicht unproblematisch ist. Der bis zum 3. Lebensjahr verabreichte Impfstoff Prevenar enthält beispielsweise Aluminiumphosphat, eine Metallverbindung, die als Nervengift wirken kann.</p>

<p>Eine generelle Empfehlung der Pneumokokkenimpfung, wie sie die Sächsische Impfkommission mit ihrem Vorstoß jetzt gibt, lehnt Dr. Tautz ab und fordert die Eltern auf, selbst individuell zu entscheiden, ob die Impfung für ihr Kind sinnvoll ist oder nicht. Sollten sie sich gegen eine Impfung entscheiden, ob nun Pneumokokken, Röteln, Masern oder Tetanus, folgt nun der zweite Schritt: ein neues Bewusstsein im Umgang mit Krankheiten. Von Homöopathie bis TCM bietet die Medizin zahlreiche Alternativen: eine neue Entscheidung, die mündige Eltern fordert.</p>

<p>Zum Weiterlesen:</p>

<p><a href="http://www.efi-dresden.de/">EFI-Dresden</a> (Hrsg.), Informationssammlung für eine überlegte Impfentscheidung<br />
Martin Hirte: <a href="http://www.amazon.de/Impfen-Pro-Contra-Martin-Hirte/dp/3426872420/naturel-21">Impfen-Pro & Contra, Verl. Knaur</a><br />
Veronica Widmer, Impfen – eine Entscheidung, die Eltern treffen<br />
Dr. med. F. Graf: Die Impfentscheidung; Nicht impfen – was dann?, Sprangsrade Verlag<br />
<a href="http://www.pneumokokken.info/">www.pneumokokken.info</a></p>]]>
    </content>
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    <title>Handys für Kinder?</title>
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    <published>2008-11-10T09:13:31Z</published>
    <updated>2008-11-15T19:07:03Z</updated>
    
    <summary>Entscheidungshilfen und Möglichkeiten für Familien Autorin: Christiane Thomas Funktelefone sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Da ist es auch kein Wunder, dass schon Kinder im Kleinstkindalter fasziniert sind von den singenden, klingenden und blitzenden Tastengeräten. Schnell geben sie sich...</summary>
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        <![CDATA[<p><b>Entscheidungshilfen und Möglichkeiten für Familien</b></p>

<p><i>Autorin: Christiane Thomas</i></p>

<p>Funktelefone sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Da ist es auch kein Wunder, dass schon Kinder im Kleinstkindalter fasziniert sind von den singenden, klingenden und blitzenden Tastengeräten. Schnell geben sie sich nicht mehr zufrieden mit den zwar ähnlich aussehenden, aber nicht so recht funktionierenden Spielzeugmodellen. Ein Echtes soll es sein, doch angesichts der Kosten und altersbedingten Risiken bei allen Dingen, die zerstör- und verlierbar sind, beginnt in vielen Familien eine Diskussion um das Für und Wider der mobilen Erreichbarkeit ihrer Kinder.</p>

<p><img src="/img/handy_420.jpg" width="420" height="347" border="0" alt="Kind mit Handy"><br />
<i>Bild: Kind mit Handy (Foto von Pixelspin, Flickr.com)</i></p>]]>
        <![CDATA[<p>Sie sollte beginnen mit der Frage, ab welchem Alter ein Handy überhaupt sinnvoll ist. Es gibt zwar Anbieter, die einfache Kinderhandys bereits für 4-Jährige empfehlen, doch sind sich zahlreiche Hersteller und Kritiker einig, dass Kinder zumindest lesen und schreiben können sollten, wenn sie ein Handy bedienen möchten. Eltern und Kinder sollten hinterfragen, in welchen Situationen sie ein Handy benötigen und ob es auch andere Alternativen dazu gibt. In Schulen, Horten, Vereinen oder bei Freunden können Kinder beispielsweise auch immer den dortigen Telefonanschluss nutzen, um wichtige Absprachen zu treffen. Sinnvoll kann ein Handy dann sein, wenn das Kind regelmäßig längere Wege allein zurücklegen muss, vielleicht auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, oder lange Zeit keine Möglichkeit besteht, die Eltern zu erreichen.</p>

<p>Ist die Entscheidung für ein Handy gefallen, gilt es nun unter der großen Zahl von Geräten, Anbietern und Tarifen zu wählen. Derzeit bietet der Markt ein breites Spektrum spezieller Kinderhandys, die gerade für kleinere Kinder Vorteile haben. Sie sind oft sehr einfach zu bedienen, robust in der Verarbeitung und sperren automatisch solche Kostenfallen wie Sonderrufnummern, Auslandsgespräche und Internet. Allerdings sind sie in der Anschaffung nicht ganz billig und zusätzlich oft noch an einen Vertrag mit monatlichen Grundkosten gebunden.</p>

<p><img src="img/kandymobile_handy_420.jpg" width="420" height="399" border="0" alt="Kandy mobile"><br />
<i>Bild: Das Kandy mobile (Foto vom Hersteller)</i></p>

<p>Das <a href="http://www.kandymobile.com/">Kandy mobile</a> beispielsweise, das seit diesem Schuljahr im Handel erhältlich ist, kostet zusätzlich zum Paketpreis von 99 Euro monatlich 12,90 Euro. Eingeschlossen ist eine Flatrate zu zwei festgelegten Elternrufnummern, allerdings nur in das Festnetz. Alle weiteren Gespräche kosten 29 Cent/Minute und eine SMS 19 Cent. Die Eltern können eine monatliche Kostengrenze festlegen, die bei Erreichen das Handy für alle anderen ausgehenden Gespräche sperrt. Interessanter für die Kids ist sicherlich der integrierte MP3-Player. Ein großer Vorteil dieses Handys ist seine geringere Strahlungsintensität, weshalb das Gerät mit dem Blauen Engel ausgezeichnet wurde. In Ausstattung und Preis ähnlich ist das Toggo mobile, für das verschiedene Handy-Modelle zur Verfügung stehen und was zum gleichen Monatsbeitrag eine kostenlose Elternrufnummer, auch als Funknummer, zur Verfügung stellt. Zusätzlich erhalten die Nutzer monatlich ein kostenloses Lernspiel auf das Handy.</p>

<p><img src="img/ikids_handy_420.jpg" width="420" height="297" border="0" alt="i-Kids Handy"><br />
Bild: Das i-Kids Handy (Foto vom Hersteller)</p>

<p>Ab 6 Jahre geeignet ist auch das <a href="http://www.i-kids.de/">i-Kids Handy</a>, das in Zusammenarbeit mit der <a href="http://www.steiger-stiftung.de/">Björn-Steiger-Stiftung</a> entwickelt wurde. Das 159 Euro teure Gerät ist auch als Prepaid-Angebot nutzbar und besitzt vier festgelegte Nummern und eine Paniktaste. Sie wählt nach Aktivierung alle vier Nummern nacheinander an und bei Misserfolg den Service der Notrufzentrale. Die dennoch anfallenden monatlichen Pauschalkosten von mindestens 9,90 Euro entstehen durch die integrierte Ortungsplattform. Diesen Service bieten in unterschiedlicher Qualität auch die anderen Kinderhandys, oft verbunden mit zusätzlichen Kosten. Relativ schnell und mehr oder weniger genau kann so das Handy geortet werden, allerdings nur dann, wenn es sich im Freien befindet. Ein weiterer Nachteil dieser Funktion, insbesondere beim i-Kids Handy, ist das schnelle Entladen des Akkus, wodurch dieser täglich geladen werden muss. Der Sinn einer solchen Überwachung wird sehr konträr diskutiert und von Datenschützern abgelehnt. Keinesfalls darf sie Eltern eine absolute Sicherheit vorgaukeln oder gar eine Verletzung ihrer Aufsichtspflicht rechtfertigen.</p>

<p>Wer auf die Besonderheiten eines speziellen Kinderhandys verzichten kann, dem stehen deutlich preiswerter Alternativen im Prepaid-Sektor zur Verfügung. Gerade die Discounter-Angebote sind preislich kaum zu toppen und bieten bei Telefonaten im eigenen Netz oft nochmals Tarifsenkungen.</p>

<p>Ein preiswertes oder von den Eltern abgelegtes und mit einem neuen Akku versehenes Gerät hat  zudem den Vorteil, dass ein Verlust eher zu verschmerzen ist als bei einem teuren Markengerät. Trotz Kartenlimit ist es wichtig, dass Eltern und Kinder gemeinsam Regeln zur Benutzung des Handys festlegen und auch Gefahren und Kostenfallen aufgezeigt werden. Ohnehin sollen die Kinder lernen, bewusst mit dem Medium Telefon umzugehen, und erfahren ohne die absolute Kostenkontrolle der Eltern einen Vertrauensbeweis und ein Stück Selbständigkeit.</p>

<p>Eine Möglichkeit für Familien mit mehreren Kinder ist die Anschaffung eines sogenannten Familienhandys, das von demjenigen benutzt, der es gerade wirklich benötigt. Klare Regeln und ein zentraler Aufbewahrungsort sind hier besonders wichtig, um Streitereien in Grenzen zu halten. Werden die Kinder größer, verstärkt sich oft ohnehin der Wunsch nach einem eigenen und coolen Handy mit möglichst vielen Funktionen, das dann nicht mehr nur als Kommunikationsmedium, sondern auch Statussymbol dient. Haben dann die Kinder einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem Handy gelernt, kann es zu den durchaus sinnvollen und nützlichen Alltagsgegenstand gehören.</p>]]>
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    <title><![CDATA[Das Einschulungsverfahren in der Dresdner&nbsp;Waldorfschule]]></title>
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    <id></id>
    
    <published>2008-11-08T08:48:41Z</published>
    <updated>2008-11-15T19:07:20Z</updated>
    
    <summary>Reifezeugnis für Körper, Geist und Seele Autorin: Christiane Thomas Das von Rudolf Steiner entwickelte anthroposophische Menschenbild in seiner Einheit von Körper, Geist und Seele findet sich auch in seiner Pädagogik, nach der in den Waldorfschulen gelehrt wird, wieder. Bereits in...</summary>
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            <category term="Wissen" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.naturel.biz/">
        <![CDATA[<p><a href="http://www.waldorfschule-dresden.de/"><img src="/img/logo_waldorfschule_dresden_160.gif" hspace="16" width="160" height="160" border="0" class="thumb" align="right" alt="Logo der Walddorfschule Dresden"></a><b>Reifezeugnis für Körper, Geist und Seele</b></p>

<p><i>Autorin: Christiane Thomas</i></p>

<p>Das von Rudolf Steiner entwickelte anthroposophische Menschenbild in seiner Einheit von Körper, Geist und Seele findet sich auch in seiner Pädagogik, nach der in den Waldorfschulen gelehrt wird, wieder. Bereits in den Untersuchungen zur Schulreife wird daher auf den Gleichklang dieser drei Komponenten großen Wert gelegt. Dr. Andreas Ossapofsky ist einer der Schulärzte der <a href="http://www.waldorfschule-dresden.de/">Dresdner Waldorfschule</a> und wird die Schüler durch die gesamte Schulzeit hindurch begleiten. Doch zunächst können die Eltern in drei Elternabenden ihn und die Pädagogen kennenlernen.</p>]]>
        <![CDATA[<p>Möglichst spät, etwa im März, April des Einschulungsjahres, dürfen dann die künftigen Schulanfänger zeigen, was sie drauf haben. Dazu finden sie sich zunächst in Gruppen zusammen, in denen sie gemeinsam singen, Geschichten erzählt bekommen, selber erzählen und malen, begleitet von zwei Lehrern und dem Schularzt. In den darauf folgenden Einzelgesprächen zwischen dem Kind mit Eltern und dem Arzt bzw. Lehrer können die individuellen Eigenheiten jedes Kindes noch genauer beobachtet und besprochen werden. Arzt und Lehrer achten darauf, ob das Kind bestimmte Lerninhalte schnell und ohne großes Üben erfassen und ob es sich spontan an nebenbei Gelerntes erinnern kann.</p>

<p><i>„Freudiger Lernwille“</i> ist ein Ausdruck, den Dr. Ossapofsky hinsichtlich der geistigen Schulreife gern verwendet. Daneben schaut er genau auf die körperliche Entwicklung des Kindes, fragt nach dem ersten Wackelzahn, beobachtet das Laufen, Hüpfen und Rennen. Ein wichtiger Anhaltspunkt für ihn ist der Körperbau, der sich in der Entwicklung vom Kleinkind zum Schulkind deutlich wandelt: Der Kleinkindbauch verschwindet, die Hüfte zeigt eine Taille. Patschhändchen und Speckbäckchen wandeln sich in strukturierte Hände und neue Gesichtszüge. Auch das Hüpfen über eine Linie und Einbeinübungen zur Überprüfung des Gleichgewichts gehören zum Programm.</p>

<p>Beim Abhorchen des Herzens, so Dr. Ossapofsky, geht es ihm nicht nur um den organischen Befund, sondern auch um Hinweise auf die soziale Reife, auf die er aufgrund der Herztöne schließen kann. Selten hat er bisher Kinder vor dem 6. Lebensjahr eingeschult, denn dabei werden die Kinder oft sozial überfordert, was ihrer Gesundheit schaden kann. Das wichtigste Ziel der Waldorfschule, so Dr. Ossapofsky, ist die körperliche, geistige und seelische gesunde Entwicklung der Kinder.</p>

<p>Im Internet: <a href="http://www.waldorfschule-dresden.de/">Freie Waldorfschule Dresden</a></p>]]>
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    <title>Auf dem Traumpfad von München nach Venedig</title>
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    <published>2008-10-15T13:15:52Z</published>
    <updated>2008-10-15T13:21:43Z</updated>
    
    <summary>Autor: Karl-Heinz Großmann (Trigami-Review für Wandern in Österreich) Streiflichter - Eindrücke - Erkenntnisse Vom Marienplatz zum Markusplatz - aber zu Fuß über die Alpen! Das hat Herr Ludwig Graßler aus Wolfratshausen entschlossen in die Tat umgesetzt. Er wanderte im Sommer...</summary>
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            <category term="Gesundheit" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.naturel.biz/">
        <![CDATA[<p><i>Autor: Karl-Heinz Großmann</i> (<a href="http://www.trigami.com?blog=http://www.naturel.biz" rel="nofollow" target="_blank">Trigami-Review</a> für <a href="http://www.austria.info/wandern" rel="nofollow">Wandern in Österreich</a>)<script type="text/javascript" src="http://s.trigami.com/123433s.js"></script></p>

<p><b>Streiflichter - Eindrücke - Erkenntnisse</b></p>

<p>Vom Marienplatz zum Markusplatz - aber zu Fuß über die Alpen! Das hat Herr Ludwig Graßler aus Wolfratshausen entschlossen in die Tat umgesetzt. Er wanderte im Sommer 1974 auf seinem Weg erstmalig durchgehend von der &#8220;Münchner guten Stube&#8220;, dem Marienplatz, bis hin zum &#8220;Schönsten Salon Europas&#8220;, dem Markusplatz in Venedig.</p>

<p><img src="images/einstieg_ins_karwendel_646.jpg" width="420" height="281" border="0" alt="Einstieg ins Karwendel"><br />
<i>Bild: Einstieg ins Karwendel</i></p>

<p>Die anspruchsvolle Tour vermittelt interessante Eindrücke und Begegnungen vielfältigster Art. Deshalb wird sie immer bekannter und beliebter. Jedes Jahr im Sommer sind viele Wanderer in Gruppen oder einzeln auf dem langen Weg unterwegs. Ein Diavortrag von Herrn Graßler Anfang der Neunziger in der Oberlausitz, und der Bildband vom Traumpfad begeisterten mich sofort. Mir war klar: Diese Wanderung musst du eines Tages selbst unternehmen!</p>

<p>Mein Start: Das 30-jährige Jubiläum dieses Weitwanderweges, mein 60. Geburtstag und traditionsgemäß der 8. August um 8 Uhr vom Marienplatz.</p>]]>
        <![CDATA[<p><b>Anprüche und Reiz der Route</b></p>

<p>Entlang der Isar wandert man ins Karwendel, durchquert das Inntal, überschreitet zwischen mächtigen schneebedeckten Zillertaler Gipfeln den Alpenhauptkamm in knapp 3000 m Höhe, gelangt auf nicht immer sonnigen Höhenwegen durch die Dolomiten, kommt in das schöne Veneto und erreicht dann die weltberühmte Lagunenstadt.</p>

<p>Im Alpenbereich sind 33 Pässe, Scharten und viele Joche zu überwinden! Es müssen ca. 20.000 Höhenmeter im Aufstieg und im Abstieg bewältigt werden!</p>

<p><img src="images/begegnungen_am_wegesrand_652.jpg" width="278" height="420" border="0" alt="Begegnungen am Wegesrand"><br />
<i>Bild: Begegnungen am Wegesrand</i></p>

<p>Ein Vertrautsein mit den Verhältnissen im Hochgebirge, gutes Orientierungsvermögen und an einigen Stellen Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind erforderlich.</p>

<p>Mit normalem, durchschnittlichem Leistungsvermögen benötigt man als bergerfahrener Wanderer zu Fuß etwa 28 Tage auf der Graßlerschen Route. Ratsam ist es aber, zusätzlich 3 bis 4 Ruhetage einzulegen.</p>

<p>Was aber macht den Reiz des Traumpfades aus? Vorbei an vielen landschaftlich beeindruckenden Stellen der Ostalpen und zahlreichen Naturschönheiten führt der Weg. Einmalige Begegnungen abseits von Autostraßen lassen die Begehung des Traumpfades zu einem &#8220;Erlebnis des Lebens&#8220; werden!!!</p>

<p><b>Der Start am grünen Fluss in München</b></p>

<p>Der schon 79jährige &#8220;Nestor&#8220;, Herr Graßler, begrüßte die Wanderer nach Venedig in herzlicher, humorvoller Weise. Bei &#8220;Muß i denn, muß i denn zum Städtele hinaus&#8220; und den besten Wünschen fiel der Abschied sonntag morgen bei strahlend blauem Himmel leicht. Man geleitete uns vom Marienplatz an die Isar. Schon bald kam mir die treffliche Darstellung aus dem Buch &#8220;Am grünen Fluß&#8220; von Carmen Rohrbach, namhafte Reiseschriftstellerin und Entdeckungsreisende, wieder in den Sinn. &#8220;Dieser Fluss zieht jeden in seinen Bann, der an Natur, Kultur, Mensch oder Technik interessiert ist.&#8220; (siehe naturel 08/2003) Auch mich hatte die Isar zu Beginn meiner Wanderung tief berührt. Leider geriet dabei mein Wanderfreund frühzeitig aus dem Blickfeld. Dennoch fühlte ich mich trotz sommerlicher Hitze, noch 32km Wegstrecke nach Wolfratshausen und mit reichlich 15 kg auf dem Buckel an der Isar mehr erquickt als verzagt. Spät nachmittags am Isarkanal entdeckte ich ein blühendes schmalblättriges Knabenkraut, ich traute meinen Augen kaum. Welch ein Gefühl für den nun schon müden Wanderer. In den nächsten beiden Wandertagen folgten zahlreiche reizvolle Begegnungen und Eindrücke am Wildfluss, früher die &#8220;Reißende&#8220; genannt.</p>

<p><img src="images/benedikterwand_mit_tutzinger_huette_647.jpg" width="287" height="420" border="0" alt="Benedikterwand mit Tutzinger Hütte"><br />
<i>Bild: Benedikterwand mit Tutzinger Hütte</i></p>

<p><b>Voralpenland hin zum Karwendel und gute Leitlinien</b></p>

<p>Am vierten Wandertag hinter Lenggries wurde meine Tour jäh von der rauen Wirklichkeit überschattet. Mein Wanderfreund fand nicht mehr zu mir. Er musste aus gesundheitlichen Gründen heimreisen.</p>

<p>Zu allem Pech stürzte ich bei Regen hinter der Benediktenwand auf die Stirn. Die hilfsbereiten Kameraden der Bergwacht Penzberg, die sympathische Ärztin im Krankenhaus sowie Klaus, fleißiger Helfer und gute Seele auf der Tutzinger Hütte, das waren auch moralisch meine Helfer in der Not.</p>

<p>Nach gedankenschwerer Nacht fand ich fünf gute Leitlinien für meinen weiteren Weg:</p>

<p>&#8220;Im Glauben&#8220;: Als Christ, um Segen bittend und dankend im Gebet!</p>

<p>&#8220;Das Ziel&#8220;: Ja, ich möchte, aber nicht, ich will um jeden Preis nach Venedig gelangen!</p>

<p>&#8220;Urlaub&#8220;: Vier Wochen ohne Handy, Bürokram, PC - so soll es sein!</p>

<p>&#8220;Solo&#8220;: Auf mich allein gestellt - Tagesetappen meinem Leistungsvermögen entsprechend!</p>

<p>&#8220;Nordic Walking.&#8220;: Zügig wandern im kräftigen Stil - wie es die Wege ermöglichen!</p>

<p>In zwei Tagesetappen gelangte ich bis vor die im milden Abendlicht konturenscharfen Berge des Karwendels. Welch ein Anblick! Wenn auch ein wenig gezeichnet, mit einer Kompresse auf der Stirn und schon wunder Stelle auf der Schulter, fiel mir das Wandern nicht so schwer wie befürchtet. Fremde Menschen gaben dem Wanderer wieder Hoffnung und Zuversicht. Nach heftigem Berggewitter, mit Kopflampe und vor Nässe triefend, erreichte ich zu nächtlicher Stunde Jachenau. Der Wirt begrüßte mich sofort mit seiner Feststellung: &#8220;Du willst nach Venedig!&#8220; Nach kurzem Zögern antwortete ich: &#8220;Ja, ich will&#8220;. Ein bittender Wanderer bekam nach kräftigem Mahl auch noch zwei Äpfel mit auf den Weg. In der Kaiserhütte vor Hinterriß war dann meine &#8220;Wanderwelt&#8220; mit Kaiserschmarrn, Radler, Nachtlager und am Tisch einer sympatischen schwäbischen Kinderwandergruppe, geführt von Joachim, wieder heil.</p>

<p><b>Wildes Karwendel</b></p>

<p>Im Besucher-Zentrum Alpenpark Karwendel in Hinterriß half mir die diensthabende, nette Dame mit Rat und Tat. In froher Runde auf dem Karwendelhaus bei einem Glas Roten waren all die Anstrengungen der ersten Wanderwoche vergessen.</p>

<p>Die sonntägliche &#8220;Königsetappe&#8220; zum Hallerangerhaus mit steilem Anstieg zum Schlauchkarsattel kostete viel Kraft.</p>

<p>Sie führte die Wanderer durch eine urweltliche Gebirgslandschaft, gab unvergessliche Blicke auf die imposante Bergkulisse des schroffen Kalkgebirges frei und ließ ein wenig vom Zauber einer wild-urwüchsigen Berglandschaft erkennen.</p>

<p><img src="images/blick_zurueck_648.jpg" width="420" height="281" border="0" alt="Blick zurück - Wolkenmeer über dem Inntal, im Hintergrund die letzten Bergkette des Karwendels"><br />
<i>Bild: Blick zurück - Wolkenmeer über dem Inntal, im Hintergrund die letzten Bergkette des Karwendels</i></p>

<p>Karwendel - einsam, schützenswert und meine Bergliebe auf den ersten Blick! Wohin führte der Weg wohl nächsten Morgen? Zuerst an die Isarquelle! Dort lagerten zwei junge Berliner Wanderer voller Tatendrang. Sie waren auch auf dem Weg nach Venedig. Wir stiegen hoch über die letzte Bergkette des Karwendels, genossen gemeinsam den Vorblick zum Tuxer Kamm und geschwind ging's hinunter in das Inntal.</p>

<p><b>Über die Zentralalpen</b></p>

<p>Bei Morgendämmerung überquerte ich den Inn. Mit Blick auf die alte Brücke von Hall i.Tirol lag eine fast melancholisch zu nennende Stimmung über dem breiten Tal. Der Weg führte aufwärts und an der Glungezer Bergbahnstation brach sich die Sonne ihre Bahn, ein grandioser Anblick: Wolkenmeer über'm Inntal und nördlich ragte gewaltig die letzte Karwendel-Bergkette empor. Einsam auf schmalen Pfaden führte mein Weg übers Naviser Jöchl zur Lizumer Hütte. Der heftige Wind drückte mich manchmal fast weg vom Hang. Das war meine zweite &#8220;Königsetappe&#8220; mit über neun Stunden Wanderzeit. Sie sollte nicht die letzte sein. Der nächste Wandertag bescherte Augenblicke und Erlebnisse besonderer Art: Am Pluderlingsattel zu Füßen, wie ein glänzender Edelstein, der Junssee; Blick nach vorn auf den Tuxer Gletscher; eine immens nach oben frei gewordene Felsfläche als unübersehbares Zeichen des Gletscherrückgangs durch den Klimawandel.</p>

<p><img src="images/gipfelkreuz_649.jpg" width="420" height="283" border="0" alt="Gipfelkreuz mit Inschrift: Gott mit dir du Land der Berge, Heimaterde - Tirolerland, Über deine weiten Täler, Walte seine Segenshand."><br />
<i>Bild: Gipfelkreuz mit Inschrift: Gott mit dir du Land der Berge, Heimaterde - Tirolerland, Über deine weiten Täler, Walte seine Segenshand.</i></p>

<p>Im Weitental Fotopirsch zu den Murmeltieren! Am Spannnagelhaus Ankunft bei eisigem Wind in Dunkelheit und Begrüßung durch den jungen Wirt mit einem Jagertee als einzig nächtigender Wanderer! Nach &#8220;Tiefschlaf&#8220; auf dem kalten Matratzenlager des Spannagelhauses ging's frischen Mutes weiter hoch zur Friesenbergscharte. Das ist mit 2912 m der höchste Punkt auf dem Traumpfad.</p>

<p>In der mit Firnfeldern durchsetzten Steinlandschaft empfand ich die Ruhe und Einsamkeit des Hochgebirges besonders wohltuend. Aber schon war die Betriebsamkeit der benachbarten Gletscherbahn mit dem Sommerski-Rummel zu ahnen. Es regten sich zwei Seelen ach in meiner Brust. Weiterwandern oder Gipfel? Es gelang, der Fön hielt durch und ich war halb drei der Letzte auf dem Hohen Riffler in 3232m Höhe. Mein besonderer Gruß galt dem Olperer, den Zillertaler Gipfeln und den Hohen Tauern mit Großglockner und Großvenediger!</p>

<p>Tags darauf läutete Petrus eine schlechte Wetterperiode ein. Bei peitschendem, kaltem Regen kämpfte ich mich mühsam über's Pfitscher Joch. Am frühen Abend erhielt der Wanderer doppelten Lohn: Ein herrlicher Regenbogen über dem Pfitscher Tal und ein duftendes Nachtlager im Heu auf dem Boden des Stadls. Adieu, liebe Bauersleut' und auf ein baldiges Wiedersehen mit den Zillertalern Gipfeln.</p>

<p><img src="images/auf_dem_weg_zum_pordoi_joch_651.jpg" width="275" height="420" border="0" alt="Auf dem Weg zum Pordoi-Joch"><br />
<i>Bild: Auf dem Weg zum Pordoi-Joch</i></p>

<p>Eine der schönsten Landschaften sind nördliche und südliche Dolomiten. Nie werd ich's vergessen, den langen, anstrengenden Aufstieg durch den stillen, dichten Rodenecker Wald. Aber dann erschallte mein Freudenschrei: Joi, der Peitlerkofel! Vor den Wanderern und den massenhaften Sonntagsausflüglern erschien ein Bilderbuch- Panorama, die Kuhglocken klangen schöner denn je und in der Landschaft lag Harmonie, aber am Horizont die Spannung der bleichen Berge. Respektheischend wirkte der Peitlerkofel wie eine Doppelsäule am Eingang der Dolomiten. Näher wollte ich heran, lief weit über das Tagesziel, die Kreuzwiesenhütte, hinaus und erreichte im Mondenschein einen Bergsee in 2000m Höhe. Zuvor erlebte ich am Jakobsstöckel ein phantastisches Alpenglühn und sah das schönste Kreuz auf meinem Weg nach Venedig.</p>

<p><img src="images/im_banner_der_civetta_650.jpg" width="281" height="420" border="0" alt="Im Banner der Civetta"><br />
<i>Bild: Im Banner der Civetta</i></p>

<p>Die folgenden Wandertage brachten fast zuviel der Eindrücke und Erlebnisse. Konnte es da noch eine Krönung auf dem Traumpfad geben? Ja, des Bergsteigers Herz schlug höher. Er vergaß für kurze Zeit sein Ziel und geriet auf der Hängebrücke vor Alleghe in den Bann der Civetta, 3230 m. Am folgenden strahlenden Morgen schritt ich allein von der Coldai-Hütte rüstig aus und kletterte den Normalanstieg hinauf. In Demut, in Ehrfurcht und dankend war ich auf dem Gipfel und blickte wie ein Vogel reichlich 2000m tiefer auf den Alleghesee.</p>

<p><b>Veneto, an der Piave und die Mühsal der Ebene</b></p>

<p>Weiter führte der Traumpfad durch eine hügelige Landschaft mit Weinbergen und Burgen, voller Vielfalt und Harmonie -das Veneto. Wie vollkommen war es wohl im Garten Eden? Dem Wanderer ist zu dieser Jahreszeit ständig der Tisch gedeckt. Er kann von den lieblich, würzigen &#8220;Prosecco&#8220;-Trauben nach Herzenslust naschen.</p>

<p><img src="images/prosecco_trauben_im_veneto_653.jpg" width="281" height="420" border="0" alt="Prosecco-Trauben im Veneto"><br />
<i>Bild: Prosecco-Trauben im Veneto</i></p>

<p>Nur halte man den Weg ein und gerate nicht in einen üppigen, dichten Laubwald, so wie es mir erging. Da aber fiel mein Blick auf ein zartes Wunder der Natur, ein Alpenveilchen. Die Berge im Norden blieben immer mehr zurück und statt frischer Gebirgsluft zehrte die Wärme an meinen Kräften. Auch an der Piave fühlte ich mich wohl und hurtig ging's in Trekkingsandalen auf den Dämmen voran. Am Rande stark befahrener Asphaltstraßen und durch die industriell geprägte Landschaft wurde aus der Freude am Wandern in den Bergen die Mühsal der Ebene. Fußmärsche des nachts bei kurzen Schlafpausen in Weinfeldern brachten mich dem Ziel immer näher.</p>

<p><b>Am Ziel</b></p>

<p>Am 3. September, an meinem 26. Wandertag, erreichte ich endlich das Meer am Strand von Jeselo Lido und die Landspitze Punta Sabbioni. Auf der Fahrt mit dem Schiff überkam mich beim Anblick des Stadtbildes von Venedig ein Gefühl voller Glück, Stolz und Zufriedenheit. Aber in Venedig ist man bekanntermaßen nie allein. Mich warfen die vielen Menschen, das Gewimmel auf dem Markusplatz und die hochsommerliche Wärme nach den Anstrengungen der letzten Tage völlig aus der Bahn. Da half nur ein Bellini in Harrys Bar. Am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang nahm ich mit einem Bad im &#8220;Mare Adriatico&#8220; Abschied und kam wieder seelisch ins Lot.</p>

<p><img src="images/sonnenaufgang_ueber_dem_mare_adriatico_654.jpg" width="420" height="300" border="0" alt="Sonnenaufgang über dem Mare Adriatico, Leuchtturm Faro di Piave Veccia"><br />
<i>Bild: Sonnenaufgang über dem Mare Adriatico, Leuchtturm Faro di Piave Veccia</i></p>

<p>Trotz aller Anstrengungen spürte ich die Wohltat der ungestörten Einsamkeit auf &#8220;meinem&#8220; Traumpfad zutiefst. Die Ruhe, der Frieden und das Genießen der Schönheiten in der Bergwelt - das ist ein Wundermittel für Nerven, Seele und Geist! Auch den Körper und sein Immunsystem stärkt und kräftigt man beim Bergwandern in ungeahnter, gesundheitsfördernder Weise.</p>

<p><i>Meine Empfehlung: Statt zuviel Leben vor dem Bildschirm, mehr Wandern in den Bergen!</i></p>

<p><b>Links und Empfehlungen</b></p>

<p><a href="http://www.austria.info/wandern" rel="nofollow">Wandern in Österreich</a> - der perfekte Wanderurlaub für <a href="http://www.austria.info/wandern/entdecker" rel="nofollow">Entdecker</a>, <a href="http://www.austria.info/wandern/familien" rel="nofollow">Familien</a> und <a href="http://www.austria.info/wandern/sportler" rel="nofollow">Sportler</a>.</p>]]>
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    <title>Neue Shops im Oktober</title>
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    <published>2008-10-06T10:39:47Z</published>
    <updated>2010-01-10T16:17:30Z</updated>
    
    <summary>Für tanzende Fitness-Jüngerinnen: Dance Workout DVDs Für Kakteen-Freunde: Coryphantha-Bücher. Für werdende Eltern: Kinderwagen online kaufen Für Fitness-Begeisterte: Dance Workout auf DVD Für ein buntes Kinderzimmer: Haba Sitzsack Shop - Die schönsten Sitzsäcke von Haba...</summary>
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    </author>
            <category term="editorial" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.naturel.biz/">
        <![CDATA[<p>Für tanzende Fitness-Jüngerinnen: <a href="http://www.dance-workout-dvd-videos.de">Dance Workout DVDs</a></p>

<p>Für Kakteen-Freunde: <a href="http://astore.amazon.de/coryphantha-21">Coryphantha</a>-Bücher.</p>

<p>Für werdende Eltern: <a href="http://astore.amazon.de/kinderwagen-online-kaufen-21">Kinderwagen online kaufen</a></p>

<p>Für Fitness-Begeisterte: <a href="http://astore.amazon.de/dance-workout-21">Dance Workout auf DVD</a></p>

<p>Für ein buntes Kinderzimmer: <a href="http://astore.amazon.de/haba-sitzsack-21">Haba Sitzsack Shop - Die schönsten Sitzsäcke von Haba</a></p>]]>
        
    </content>
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    <title>Honigmassage: Entgiftung über die Haut</title>
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    <published>2008-04-02T22:17:09Z</published>
    <updated>2008-04-03T13:15:58Z</updated>
    
    <summary>Autorin: Edith Ege Die Naturheilkunde nutzt seit langem die besonderen Heilkräfte des Honigs als wertvollen Nährstoff, als Antioxidans und Antiseptikum. Doch weniger bekannt ist, dass das flüssige Gold auch für die Massage therapeutisch eingesetzt werden kann. Die Honigmassage ist eine...</summary>
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            <category term="Entschlacken" />
    
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        <![CDATA[<p><i>Autorin: Edith Ege</i></p>

<p>Die Naturheilkunde nutzt seit langem die besonderen Heilkräfte des Honigs als wertvollen Nährstoff, als Antioxidans und Antiseptikum. Doch weniger bekannt  ist, dass das flüssige Gold auch für die Massage therapeutisch eingesetzt werden kann. Die Honigmassage ist eine bewährte Therapie, die auf den Prinzipien der russischen und tibetischen  Medizin beruht, und deren Heilwirkung auf die wertvollen Inhaltstoffe des Honigs und die Stimulation der Reflexzonen zurückzuführen ist. Diese spezielle Methode der Volksheilkunde bewirkt nicht nur eine Verbesserung, des Allgemeinzustandes des Patienten, sondern führt auch zu einer umfassenden Entgiftung des Organismus über die Haut.</p>

<p><img src="img/honigmassage_012.jpg" width="420" height="315" border="0" alt="Goldener Honig, möglichst einheimisch und in Bio-Qualität"><br />
<i>Bild: Goldener Honig, möglichst einheimisch und in Bio-Qualität</i></p>]]>
        <![CDATA[<p>Die Honigmassage gehört zum Erbe der traditionellen tibetischen und russischen Naturheilkunde. Sie war jahrelang in Vergessenheit geraten, und kommt nun zu neuen Ehren. In der chinesischen, sowie tibetischen, aber auch in der russischen Medizin, stellt eine Krankheit nicht nur die Erkrankung  eines einzelnen Organs dar, sondern sie entsteht durch die falsche Verteilung der Lebensenergie (Chi) im Körper. Werden bestimmte Regionen im Körper mit zu viel oder zu wenig Energie versorgt, kann die Lebenskraft nicht genug fließen. Unwohlsein, bzw. Schmerzen, sind Zeichen, dass eine Blockade  im Energiesystem vorliegt.</p>

<p>Die Hauptwirkung der Honigmassage kommt auf reflektorischem Wege und auf Grund der Inhaltsstoffe des Honigs zustande. Unser Körper ist ein zusammenhängendes System, in dem alle Organe und Körperteile durch Energiebahnen, so genannte <i>„Meridiane“</i> (tibetische und chinesische Medizin) oder <i>„Wege“</i> (russische Medizin), verbunden sind. Das Ziel jeder Therapie ist also, alles wieder ins Fliessen zu bringen, und somit das Organorchester harmonisch miteinander spielen zu lassen – für mehr Freude und Leichtigkeit. Durch die Honigmassage wird die Energieverteilung im Körper reguliert und das gesunde Gleichgewicht wieder hergestellt.</p>

<p><img src="img/honigmassage_028.jpg" width="420" height="315" border="0" alt="Anwendung der Honig-Massage"><br />
<i>Bild: Anwendung der Honig-Massage</i></p>

<p><b>Wie wirkt die Therapie?</b></p>

<p>Die  Honigmassage erzeugt über die Haut  eine Reizung des Gewebes. Die Durchblutung wird heftig angeregt, dadurch können sich erkrankte Bezirke entschlacken, regenerieren und die Schmerzen abklingen. Durch spezielle Handgriffe, wie Zupfen und Kneten der Haut , aktiviert der über die Haut eingearbeitete Honig den Stoffwechsel, saugt und zieht Gifte heraus, bindet tieferliegende Schlacken, die sich wegen  mangelnder Ausscheidung  über Nieren, Darm, Lunge und Haut im Gewebe festgesetzt haben. Gifte werden verstärkt zur Haut transportiert, um ausgeschieden zu werden, und gleichzeitig gelangen mehr Sauerstoff und Nährstoffe in die Zellen. Es bildet sich im verlauf der Massage eine kaugummiähnliche Masse , die je nach Beschwerden des Patienten mehr oder weniger groß werden können. Durch die Massage werden die Poren geöffnet, und die Haut kann freier atmen.</p>

<p><img src="img/honigmassage_032.jpg" width="420" height="315" border="0" alt="Anwendung der Honig-Massage"><br />
<i>Bild: Anwendung der Honig-Massage</i></p>

<p>Darüber hinaus hat die Honigmassage  eine schmerzlindernde, beruhigende und desinfizierende Wirkung, was auf die Inhaltsstoffe des Honigs zurückzuführen ist. Nicht nur das Allgemeinbefinden des Patienten  erfährt eine Besserung durch die Entgiftung des Organismus, sondern auch das Immunsystem wird gestärkt – was sich durch eine größere Leistungsfähigkeit ausdrückt. Denn neben Glucose, Fructose, Wasser, Enzymen, Vitaminen, und Mineralstoffen enthält Honig Acetylcholin, ein Gewebshormon, das sich positiv auf Herz, Darm und Nieren auswirkt, Der Organismus nimmt all diese wertvollen, fehlenden Stoffe über die Reflexzonen der Haut auf</p>

<p><b>Wie sieht der Therapieplan aus?</b></p>

<p>Eine Behandlung dauert zwischen 30 und 60 Minuten. Honig vorzugsweise dunkler Waldhonig aus  kontrolliertem Anbau, wird gleichmäßig auf dem Rücken verteilt, der zuerst mit einer speziellen Waschung vorbereitet wurde. Danach folgt die  Massage mit gezielten Griffen, wie beim kneten eines Teiges. Dabei werden die speziellen Reflexzonen, die mit den betroffenen Organen und Organsystemen  in Verbindung stehen, angeregt. Durch das heftige Kneten und die Reizung  des Gewebes  werden alte, abgestorbene Zellen, Salze und Schlacken ausgeschieden. Der Honig wird- bei richtiger Technik – vollständig  von den tieferen Hautschichten aufgenommen. Es kann sein, dass der Honig an bestimmten Stellen schwächer aufgenommen wird, vor allem wenn Organzonen geschwächt sind oder die korrespondierenden Organe aus dem Gleichgewicht geraten sind. Mit der Zeit bilden sich je nach Beschwerden größere oder kleinere Kügelchen- ein Zeichen, dass Schlacken über die Haut ausgeschieden werden. Zum Schluss erfolgt nochmals eine Waschung und eine Einreibung mit einem milden Öl, da Honig die Haut leicht austrocknet. Nach der Massage fühlt sich der Rücken des Patienten so weich wie bei einem Neugeborenen an. Die Therapie ist leicht zu lernen, denn sie erfordert keine großen Vorkenntnisse. Es ist aber zu empfehlen, die Honigmassage in einem ausführlichen Kurs zu erlernen.</p>

<p><img src="img/honigmassage_027.jpg" width="420" height="315" border="0" alt="Honig, gebunden mit rausmobilisierten Körperschlacken"><br />
<i>Bild: Honig, gebunden mit rausmobilisierten Körperschlacken</i></p>

<p><b>Welche Krankheiten können mit der Honigmassage  behandelt werden?</b></p>

<p>Bei den folgenden Erkrankungen kann die Honigmassage  erfolgreich zur Anwendung kommen: Leberleiden, Blasenbeschwerden, Nierenbechwerden, Nachlass der Vitalität, allgemeine Schwächezustände, Regelstörung bei Frauen, Depression, Angstzustände, Schlafprobleme, Schnupfen, Kopfschmerzen, Nebenhölenerkrankung, Pilzerkrankungen, Magen-Darmstörungen, Appetitmangel, Arthrose, rheumatische Erkrankungen (Muskeln und Gelenke) Potenzstörungen, Blutdruckstörungen, Kreislaufprobleme, Rückenschmerzen, Erschöpfung , Immunschwäche, Osteoporose, Zellulitis u.v.m.</p>

<p><b>Gesundheitstipp</b></p>

<p>Die Honigmassage ist ein echtes Juwel, wenn sie gezielt eingesetzt wird. Ideal wäre, wenn sie regelmässig anzuwenden, noch bevor schwerwiegende Symptome aufgetreten sind, sozusagen, als Vorbeugung.</p>

<p>Daher die Empfehlung: entgiften sie einmal im Monat ihren Körper intensiv, indem sie sich eine Honigmassage gönnen. Unternehmen sie viel, was ihnen Entspannung  und Freude bringt. Denn durch Sorgen und Stress werden bekanntlich vermehrt Schlacken im Gewebe eingelagert. Meiden sie alles Extreme, nach dem Motto: <i>„Zu wenig und zu viel verdirbt das ganze Spiel.“</i></p>

<p>Also in allem die goldene Mitte anstreben.</p>

<p><b>Über die Autorin</b></p>

<p>Edith Ege dipl. Krankenschwester und staatl. gepr. Masseurin ist in eigener Praxis für Physikalische Therapie tätig.</p>

<p><i>Kontaktadresse - wo die Therapie erlernt werden kann</i></p>

<p>Edith Ege<br />
Physikalische Therapie<br />
97828 Marktheidenfeld (30km von Würzburg)<br />
Tel. 09391/81136<br />
<a href="http://www.ege-kristall.de">www.ege-kristall.de</a></p>]]>
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    <title>Degeneration oder Flexibilität?</title>
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    <id></id>
    
    <published>2008-03-17T07:38:58Z</published>
    <updated>2008-03-17T07:44:24Z</updated>
    
    <summary>Veränderungen in der Ritualpraxis koreanischer Schamaninnen zu Beginn des neuen Millenniums Ein Interview mit der koreanischen Schamanin Lee, Hae-Kyeong Von Dr. Dirk Schlottmann Die Renaissance südkoreanischer Schamanenpraxis ist das Ergebnis einer spirituellen Suche nach Antworten, die dem Verlust traditioneller Werte...</summary>
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            <category term="Schamanismus" />
    
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        <![CDATA[<p><b>Veränderungen in der Ritualpraxis koreanischer Schamaninnen zu Beginn des neuen Millenniums</b></p>

<p>Ein Interview mit der koreanischen Schamanin Lee, Hae-Kyeong</p>

<p><i>Von Dr. Dirk Schlottmann</i></p>

<p>Die Renaissance  südkoreanischer Schamanenpraxis ist das Ergebnis einer spirituellen Suche nach Antworten, die dem Verlust traditioneller Werte in der Moderne entspringt. Stichworte in diesem Zusammenhang sind die steigende Arbeitslosigkeit, neue Bedrohungen durch moderne Entwicklungen, wie beispielsweise Waffen, Gentechnik, neue Krankheiten, der Werteverfall vieler gesellschaftlicher Gruppen und die damit verbundene Orientierungslosigkeit und Angst, die oft auch als Identitätskrise erfahren wird, das Gefühl der Hilflosigkeit angesichts globaler Entwicklung (Wirtschaftskrise 1997/98) und der Eindruck, nicht mehr Anteil an den gesellschaftlichen Entwicklung der Moderne zu haben.</p>

<p><img src="/img/lhk_vor_goetterbildern_420.jpg" width="420" height="274" border="0" alt="Schamanin Lee, Hae-Kyeong vor Götterbildern (musindo) der Hwanghaedo-Tradition"><br />
<i>Bild: Schamanin Lee, Hae-Kyeong vor Götterbildern (musindo) der Hwanghaedo-Tradition</i></p>]]>
        <![CDATA[<p>Im Unterschied zu vielen anderen Ländern, in denen indigen-religiöse Ritualpraxis zu einem Schattendasein in der Tourismusbranche verkommen ist, die kaum Relevanz für die Alltagsrealität der Menschen besitzt, haben koreanische Schamaninnen die Chance, als „Unternehmerinnen“ ihre Existenz zu finanzieren und zur Finanzierung anderer Existenzen beizutragen, genutzt und sich den Modernisierungen des Landes angepasst, ohne dabei ihre spirituell-religiöse Funktion aufzugeben.</p>

<p>Die Anpassung an urbane Lebenssituationen, an westliche Wertevorstellungen, an neue globale Kommunikationsstrukturen, an die Entstehung neuer transnationaler sozialer Räume und an die Dynamik globaler Entwicklungen ist ein Differenzierungsprozess, in dem sich natürlich auch die Fragmentierung der modernen Gesellschaft spiegelt. Dass es vor dem Hintergrund dieser rapiden und vehementen Veränderungen zu einer Kapitalisierung und auch zur Kommerzialisierung schamanischer Ritualpraxis in der Moderne  gekommen ist, beschreibt nur eine Seite der Medaille, die allzu leicht als Degeneration abgestempelt wird und die Vitalität des koreanischen Schamanismus ignoriert, der in der Gegenwart durch die Suche nach neuen Wegen der Interaktion und Kommunikation den Handlungsspielraum koreanischer Schamaninnen über die Landesgrenzen hinaus ausgedehnt hat.</p>

<p>Die koreanische Schamanin (mudang) Lee, Hae-Kyeong ist eine dieser modernen Vorreiterinnen, die auf ihren Ritualen (gut) die strenge traditionelle Ritualführung der Hwanghaedo-Tradition (nordkoreanische Tradition) für essentiell hält und bei ihren Schülern keinerlei Abweichung oder Veränderung zulässt. Gleichzeitig erscheint es Ihr absolut selbstverständlich  ihre Tätigkeiten via Internet einer internationalen Gemeinschaft zu präsentierten, virtuelles Wahrsagen anzubieten, auf Bühnen Schamanenperformance und Tanz vorzustellen und mittlerweile auch in dokumentarischen Filmen mitzuwirken.</p>

<p><img src="/img/in_ekstase_420.jpg" width="277" height="420" border="0" alt="Schamanin Lee, Hae-Kyeong in Ekstase"><br />
<i>Bild: Schamanin Lee, Hae-Kyeong in Ekstase</i></p>

<p><i>Frage: Warum haben Sie als eine der ersten mudang eine Internetseite aufgebaut?</i></p>

<p>Lee, Hae-Kyeong: Der koreanische Schamanismus ist lange Jahre unterdrückt und verfolgt worden. In Südkorea war es peinlich und unangenehm eine Schamanin2 zu kennen oder eine Schamanin zu sein. Erst mit der veränderten Politik Anfang der 90er Jahre, als Südkorea wirtschaftlich und politisch liberaler wurde, entdeckten Künstler und Wissenschaftler die alte religiöse Tradition als Bestandteil unserer Kultur wieder. Mit meiner Internetseite wollte ich einen Beitrag zum Verständnis des koreanischen Schamanismus leisten. Es war mir wichtig Informationen zu Ritualen und zu Tätigkeiten einer Schamanin der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.</p>

<p><i>Frage: Welche Resonanz haben Sie auf Ihre Internetseite erlebt?</i></p>

<p>Lee, Hae-Kyeong: Ich habe sehr unterschiedliche Reaktionen erlebt. Es gab natürlich einige Mails, in denen ich beschimpft wurde oder die mir unterstellten, ich würde im Ausland einen schlechten Eindruck meines Landes heraufbeschwören. Es gab aber auch Wissenschaftler und Journalisten, die mich um Interviews oder Treffen baten und es meldeten sich einige Kunden, die ein Gespräch mit mir vereinbaren wollten.</p>

<p><i>Frage: Ist es Ihnen gelungen, durch das Internet über die Landesgrenzen hinaus Kontakte zu knüpfen?</i></p>

<p>Lee, Hae-Kyeong: Ehrlich gesagt -  nein. Das liegt unter anderem daran, dass meine Seite auf Koreanisch geschrieben ist und somit westliche Besucher ohne Sprachkenntnisse natürlich nicht angesprochen wurden. Für mich war es viel wichtiger, nordkoreanische Flüchtlinge und deren Kinder zu erreichen, da ich als Hwanghaedo-Schamanin eine nordkoreanische Tradition pflege, die nur noch in Südkorea überlebt hat und hauptsächlich in Seoul praktiziert wird. Hier haben sich auch einige Menschen gemeldet und um ein Treffen gebeten.</p>

<p><i>Frage: Wenn sich Kunden bei Ihnen melden, beraten Sie diese auch über das Internet?</i></p>

<p>Lee, Hae-Kyeong: Ich ziehe es vor, einen Termin zu vereinbaren. Es kommt natürlich ein wenig auf die Frage an. Es melden sich ja nicht nur Kunden oder Ratsuchende sondern auch Personen mit den unterschiedlichsten geschäftlichen Anfragen. Das wäge ich dann ab.</p>

<p><i>Frage: Ist das Internet ein Medium, das Sie als Schamanin für ihre Tätigkeit als wichtig empfinden?</i></p>

<p>Lee, Hae-Kyeong: Ja. Ich habe mittlerweile einen blog eingerichtet und tausche mich mit meinen Anhängern aus. Es freut mich von Erfolgen und verbesserten Lebenssituationen zu hören, es ist mir aber auch wichtig mitzubekommen, ob es in eine Anhängerfamilie Probleme gibt. In einer Stadt wie Seoul ist es nicht so leicht, immer persönlich bei seiner Schamanin vorbeizuschauen und auch für mich ist es nicht einfach den persönlichen Kontakt regelmäßig zu pflegen. Das Internet ersetzt allerdings in keinem Fall den direkten Kontakt. Das Internet ist für mich die moderne Post…aber, und ich denke Ihre Frage geht auch in diese Richtung….ein spiritueller Kontakt durch das Internet ist nicht möglich.</p>

<p><i>Frage: Hat das Internet bei Ihnen zu einer Vergrößerung ihrer Anhängerschaft geführt?</i></p>

<p>Lee, Hae-Kyeong: Zu einer Vergrößerung und zu einer Veränderung. Die Kontakte zur nordkoreanischen Immigranten bestanden bereits und durch meine spirituelle Mutter, die berühmte Schamanin Kim, Kum-Hwa, habe ich natürlich auch immer wieder Begegnungen die zu einer Anhängerschaft führen bzw. die durch Mund-zu-Mund-Propaganda entstehen. Durch das Internet bin ich in die Seouler Kunstszene gerutscht. Die Hwanghaedo-Tradition ist sehr wild und sehr farbenprächtig….das hat das Interesse von Fotografen, Schauspielern und Tänzern geweckt, so dass ich heute sagen kann, dass ein großer Teil meiner Kunden aus dieser Ecke kommen.</p>

<p><i>Frage: Sie haben bereits auf der Bühne gestanden und in zwei Dokumentarfilmen mitgewirkt. Ist dieses Tätigkeitsfeld durch die neue Kundschaft entstanden?</i></p>

<p>Lee, Hae-Kyeong: Ja. Es gibt sehr viele Schamaninnen in Südkorea. Manche reden von 100.000 Schamaninnen und andere sogar von fast 180.000 Schamaninnen. Ich kenne die Zahlen nicht, aber ich weiß, dass es notwendig ist, sich in einer so großen Stadt auf eine oder mehrere Kundengruppen zu spezialisieren. Es gibt Schamaninnen, die hauptsächlich für Geschäftsleute aktiv sind, andere werden fast nur von Prostituierten frequentiert….wieder andere sorgen ausschließlich nur für eine Familie oder versuchen in einem bestimmten Viertel in Seoul die Bewohner für sich zu gewinnen….Seoul ist kein Dorf.... und bei mir ist es eben die Kunstszene geworden. So habe ich natürlich Kontakte zu Filmemachern und Theaterregisseuren, die mir diese Angebote unterbreitet haben.</p>

<p><i>Frage:  Finden Sie es nicht seltsam auf der Bühne eine Schamanenperformance vorzustellen und eine Schamanin zu spielen?</i></p>

<p>Lee, Hae-Kyeong: Ich spiele keine Schamanin. Südkoreanische Schamanenrituale bestehen zu einem großen Teil aus Theater, Tanz, Kostümen und traditioneller Musik. Der spirituelle Aspekt ist nur ein Teil des Rituals. Eine Schamanenperformance betont eben mehr die ästhetischen Aspekte. Das berührt meine spirituelle Arbeit nicht. In Korea wird dem ästhetischen Aspekt im Übrigen sehr viel mehr Bedeutung beigemessen als in modernen Ritualen westlicher Neoschamanen. Die korrekte und traditionelle Umsetzung eines Rituals ist sehr wichtig für die Kunden, die ja zu mir kommen um Ihre Götter und Ahnen zu kontaktieren und die Ihre Ahnen befriedigt wissen wollen. Eine gute Schamanin muss dementsprechend in Ihrer Tradition alle Aspekte der Ritualgestaltung berücksichtigen.</p>

<p><img src="/img/auf_der_buehne_420.jpg" width="420" height="281" border="0" alt="Bühnenperformance in Seoul von Schamanin Lee, Hae-Kyeong"><br />
<i>Bild: Bühnenperformance in Seoul von Schamanin Lee, Hae-Kyeong</i></p>

<p><i>Frage: Was unterscheidet denn nach Ihrer Ansicht ein modernes koreanisches Schamanenritual von einem neoschamanischen Ritual in Europa oder Amerika?</i></p>

<p>Lee, Hae-Kyeong: Ein modernes koreanisches Schamanenritual ist vielleicht etwas kürzer als vor 50 Jahren und die eine oder andere Gottheit ist verschwunden oder dazugekommen, aber im Kern ist es ein traditionelles Schamanenritual. Der Kontakt zu einer spirituellen Welt, zu den Götter, Geistern oder Ahnen, wird gesucht, um eine Lebenssituation zu harmonisieren. Der Mensch, der bei mir Hilfe sucht, möchte wieder zurück in die Gemeinschaft…und versucht die Ursache für seine Probleme in der anderen Welt zu entdecken. Diese Suche nach Harmonie ist gebunden an ein bestimmtes Weltbild, an traditionelle koreanische Vorstellung von richtig und falsch und an die Vorstellung Teil einer großen Gemeinschaft und einer Familie zu sein. Beobachtungen von neoschamanischen Ritualen in Deutschland und Österreich haben mir gezeigt, dass es bei der Suche nach einer Lösung von Problemen immer um das Individuum geht….es geht um Selbstfindung, Selbstheilung oder Selbstverwirklichung. Die Anhänger empfinden sich nicht als Gruppe oder Bestandteil einer größeren Gemeinde und dementsprechend ist das Ritual auch nicht an festgelegte Abläufe gebunden. Das gilt für koreanische Schamanenanhänger nicht, die sich ja ganz bewusst für eine bestimmte Tradition und für eine Schamanin dieser Tradition entscheiden und die erwarten, dass diese Schamanin eine Spezialistin für diese Schamanentradition ist. (…)</p>

<p>In einem Hwanghaedo-Ritual erscheinen beispielsweise andere Götter als bei einem Ritual an der Ostküste. Die Schamanin muss bestimmte Texte rezitieren können und, was in einigen Fällen ganz besonders wichtig ist…..die Schamanin muss die Ahnen der Anhänger kontaktieren und mit der Familie vertraut sein. Natürlich geht es im Kern auch um Heilung und Verbesserung einer Lebenssituation….aber die Antwort wird nicht in sich selbst gesucht sondern in der familiären, traditionellen Gemeinschaft.</p>

<p><i>Frage: Heilung und Krankheit sind zentrale Themen moderner Schamanen. Wie wichtig sind diese Themen bei koreanischen Schamanenritualen.</i></p>

<p>Lee, Hae-Kyeong: Rituale gegen Krankheit, die oft mit Exorzismen verglichen werden, haben an Bedeutung im koreanischen Schamanismus verloren. Früher, als es noch die Pocken gab und Korea von Pockenepedemien heimgesucht wurde3, waren die Rituale gegen Krankheit besonders wichtig. Heute ist das Gesundheitswesen in Südkorea sehr gut organisiert und es gibt die sehr beliebte traditionelle chinesische Medizin. Ab und zu wird die Diagnose eines Arztes auch noch durch Wahrsagen oder Amulette ergänzt…aber Rituale sind den meisten Kunden dann auch zu teuer. Eigentlich melden sich Menschen nur noch, wenn es sich um unerklärliche Krankheitsbilder und psychische Krankheiten handelt, deren Ursprung in der Einwirkung einer fremden spirituellen Macht vermutet wird. Eine seriöse Schamanin wird allerdings immer sicherstellen, dass der Kunde auch weiterhin einen Arzt besucht und dass die Arbeit des Arztes auf spiritueller Ebene nur ergänzt wird.</p>

<p><i>Frage: Welche Veränderungen stellen Sie noch fest bei koreanischen Schamanenritualen?</i></p>

<p>Lee, Hae-Kyeong: Wie bereits gesagt, die Rituale sind kürzer geworden. Der wirtschaftliche Aspekt, gerade zu Beginn des neuen Millenniums, spielt heute eine sehr wichtige Rolle bei der Ausstattung und Gestaltung. Viele Menschen können sich opulente Rituale nicht mehr leisten und opfern eher ein Schwein als einen Ochsen oder lassen eben einzelne Abschnitte nur noch verkürzt aufführen. Insgesamt haben wirtschaftliche Aspekte die letzten Jahre dominiert. Rituale für Glück sind in vielen Fällen Rituale um die Bitte nach wirtschaftlichem Wohlstand geworden. Die Frage nach dem richtigen Partner ist nicht mehr so häufig eine Frage des harmonischen Zusammenlebens, sondern die Frage nach dem ökonomischen Hintergrund des Partners. Neu ist auch das Interesse der Medien und der Wissenschaftler, die, insbesondere bei berühmten Schamaninnen fast schon zum Hofstaat gehören. Das bedeutet natürlich einerseits, dass Schamaninnen versuchen das Interesse von diesen Gruppen auf sich zu lenken und insbesondere die ekstatischen und damit fotogenen Aspekte ihrer Rituale betonen und andererseits, dass Wissenschaftler und Medien enormen Einfluss auf die Popularität einer Schamanengruppe haben können. In den letzten Jahren sind außerdem noch einige ausländischen Forscher bei Schamaninnen erschienen.<br />
<i><br />
Frage: Würden Sie sagen, dass die Veränderungen im koreanischen Schamanismus Zeichen von Degeneration oder Ausdruck von Flexibilität sind?</i></p>

<p>Lee, Hae-Kyeong: Der koreanische Schamanismus musste sich immer anpassen. Die konfuzianischen Gelehrten haben uns ausgestoßen, die japanischen Besatzer verfolgten die koreanischen Schamaninnen und die Regierung unter Park Chung Hee verachtet uns als abergläubische Gegner der Modernisierung...immer ist es koreanischen Schamaninnen gelungen, sich der jeweiligen Zeit anzupassen. Ich würde sagen, die Veränderungen im koreanischen Schamanismus sind wichtig, aber die Traditionen müssen bewahrt werden. Es gibt Degenerationserscheinungen aber insgesamt glaube ich, dass sich koreanische Schamaninnen durch besondere Flexibilität auszeichnen und… um weiterhin zu bestehen…auszeichnen müssen.</p>

<p><b>Weiterführende Literatur</b></p>

<p>Knödel, Susanne (1998): <a href="http://www.amazon.de/Heilrituale-Handys-Schamaninnen-Susanne-Kn%C3%B6del/dp/3930802767/naturel-21">Heilrituale und Handys – Schamaninnen in Korea.</a> Hg. v. Hamburgischen Museum für Völkerkunde. Hamburg: Dölling und Galitz</p>

<p>Stoffel, Berno (2001): <a href="http://www.amazon.de/Schamanismus-S%C3%BCdkorea-Wirtschaftskrise-1997-1998/dp/303910134X/naturel-21">Schamanismus in Südkorea und die Wirtschaftskrise 1997/1998</a>. Frankfurt/M: Peter Lang Verlag</p>

<p>Kim, Chongho (2003): <a href="http://www.amazon.de/Korean-Shamanism-Cultural-Indigenous-Religions/dp/0754631850/naturel-21">Korean Shamanism. The cultural paradox.</a> Burlington: Ashgate Publishing Company</p>

<p>Schlottmann, Dirk (2007): <a href="http://www.amazon.de/Koreanischer-Schamanismus-im-neuen-Millennium/dp/3631568568/naturel-21">Koreanischer Schamanismus im neuen Millennium</a>. Frankfurt/M: Peter Lang Verlag</p>

<p><b>Zum Autor</b></p>

<p>Dr. Dirk Schlottmann ist Ethnologe und Bildjournalist. Feldforschung 2002-2004 in Südkorea zum Thema „Koreanischer Schamanismus und Moderne“, promovierte in Ethnologie an der Universität Frankfurt am Main.</p>

<p>Kontakt: dschlottmann@web.de<br />
Übersetzerin: Jung, Jung-a<br />
Bildgalerie:         <a href="http://www.kuna-foto.de/kuna-galerien/Dirk/Galerien_Schamanismus.html">http://www.kuna-foto.de/kuna-galerien/Dirk/Galerien_Schamanismus.html</a></p>

<p>© Dr. Dirk Schlottmann</p>]]>
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    <title>2. Dresdner Impfsymposium am 19. und 20. April 2008</title>
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    <link rel="service.edit" type="application/atom+xml" href="http://nat.acado.de/cgi-bin//weblog/blog_id=4/entry_id=67" title="2. Dresdner Impfsymposium am 19. und 20. April 2008" />
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    <published>2008-01-16T09:38:30Z</published>
    <updated>2008-01-17T09:56:08Z</updated>
    
    <summary>Mit großem Interesse verfolgten im vergangenen Jahr etwa 500 Eltern, Ärzte, Heilpraktiker und Hebammen zahlreiche Vorträge im Rahmen des 1. Dresdner Impfsymposiums. Auch in diesem Jahr hat die Dresdner Initiative „Eltern für Impfaufklärung“ EFI kompetente Wissenschaftler, Ärzte und Heilpraktiker eingeladen,...</summary>
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            <category term="Gesundheit" />
    
    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.naturel.biz/">
        <![CDATA[<p>Mit großem Interesse verfolgten im vergangenen Jahr etwa 500 Eltern, Ärzte, Heilpraktiker und Hebammen zahlreiche Vorträge im Rahmen des 1. Dresdner Impfsymposiums. Auch in diesem Jahr hat die Dresdner Initiative „<a href="http://www.efi-dresden.de/">Eltern für Impfaufklärung</a>“ EFI kompetente Wissenschaftler, Ärzte und Heilpraktiker eingeladen, die sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema Impfen auseinander setzen. Unter dem Arbeitstitel <i>„Sicher Impfen?“</i> werfen sie einen kritischen Blick auf die Impfproblematik in Vergangenheit und Gegenwart.</p>]]>
        <![CDATA[<p>Dr. med. Hartmann war zehn Jahre lang als wissenschaftlicher Angestellter im Referat für Arzneimittelsicherheit des Paul-Ehrlich-Instituts für die Bewertung der zugelassene Impfstoffe verantwortlich. Er wird erläutern, welche Studien Impfstoffe vor ihrer Zulassung durchlaufen und wie unerwünschte Wirkungen erfasst werden. Jürgen Fridrich, Vorsitzender des Vereins „<a href="http://www.libertas-sanitas.de/">Libertas & Sanitas</a>“ und Ansprechpartner am Impf-Sorgentelefon wird über die Bedeutung des Impfens referieren. Der zweite Tag bietet Interessierten die Möglichkeiten, sich über rechtliche Fragen zum Thema Impfen oder Nichtimpfen zu informieren.</p>

<p>Informationen und Anmeldung unter <a href="http://www.impfsymposium.de">www.impfsymposium.de</a> oder Tel. 0351-2 16 42 76</p>]]>
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    <title>Kopfsprung ins Leben: Sanfte Hilfen für die richtige Lage im Bauch</title>
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    <published>2008-01-16T09:27:58Z</published>
    <updated>2008-01-17T09:56:15Z</updated>
    
    <summary>Autorin: Christiane Thomas Bild: Bauch einer schwangeren Frau (Foto von Sheila and Graham, Flickr.com) Was im späteren Leben eher seltener erfolgt, hat sich seit Menschengedenken als die beste Lage erwiesen, das Leben zu beginnen: Das Kind steht Kopf - im...</summary>
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    <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.naturel.biz/">
        <![CDATA[<p><i>Autorin: Christiane Thomas</i></p>

<p><img src="/img/schwanger_420.jpg" width="420" height="315" border="0" alt="Bauch einer schwangeren Frau"><br />
<i>Bild: Bauch einer schwangeren Frau (Foto von Sheila and Graham, Flickr.com)</i></p>

<p>Was im späteren Leben eher seltener erfolgt, hat sich seit Menschengedenken als die beste Lage erwiesen, das Leben zu beginnen: Das Kind steht Kopf - im Bauch seiner Mutter und zumindest in den letzten Schwangerschaftswochen. Was aber, wenn es lieber auf dem Po sitzt, wie es etwa 3-5 % der Kinder mit einer sog. Steißlage tun? Kinder, die so auf die Welt kommen wollen, gelten als Risikogeburten und werden oft durch einen Kaiserschnitt entbunden. Doch neben der Möglichkeit, Kinder mit dem Po voran auch auf natürlichem Wege zu gebären, kann die werdende Mutter im Vorfeld der Geburt einiges dafür tun, dass ihr Baby doch noch einen Purzelbaum in die richtige Lage wagt.</p>]]>
        <![CDATA[<p>Erster Schritt sollte dabei ein Blick auf mögliche Ursachen sein, die in objektiven Gründen, wie einer zu kurzen Nabelschnur, zu wenig Fruchtwasser oder einem sehr schmalen Becken liegen können. Hebamme Ines Junge aus dem Geburtshaus in Bühlau hat jedoch die Erfahrung gemacht, dass Mütter, deren Kind nicht mit dem Köpfchen nach unten im Bauch liegt, oft mental nicht genügend auf die Geburt und das Leben mit einem neuen Familienmitglied vorbereitet sind. Stress am Arbeitsplatz oder in der Familie, Zeitmangel oder Angst vor der Geburt übertragen sich auf das Kind. Es scheint, so Ines Junge, dass es unter diesen Umständen noch nicht bereit ist, einen Kopfsprung ins Leben zu wagen.</p>

<p>Deshalb ist es ihr besonders wichtig, neben den objektiven Gründen nach solchen mentalen Ursachen zu suchen und gemeinsam mit der Mutter diese zu lösen. Mit viel Ruhe und Geduld regt sie die werdende Mutter an, eine innere Verbindung mit ihrem Kind aufzubauen ohne es zu bedrängen. In entspannter Atmosphäre kann die Mutter ihr Kind auf sanftem Wege einladen, sich zu drehen: Mit Worten oder Gedanken, mit dem Voraugenführen, wie das Kind im Bauch Purzelbaum schlägt und dabei viel Platz hat. Unterstützt werden kann dieser gedankliche Prozess mit einer sanften Bauchmassage und  anderen Methoden, die unter Anleitung einer erfahrenen Hebamme erlernt bzw. durchgeführt werden. Und wenn das alles nicht helfen will, sollte die Mutter beginnen, sich auf eine andere Art der Geburt einzulassen, und akzeptieren, dass ihr Kind sich diese Lage als die für sich richtige ausgewählt hat.</p>

<p><b>Sanfte Unterstützung für den Purzelbaum:</b></p>

<ul><li>Indische Brücke oder Knie-Ellenbogen-Lage: schafft Platz und Entlastung im Becken
<li>Fußreflexzonenmassage und Moxa: Reizung bestimmter Akupunkturpunkte bringt Entspannung im Becken und regt den Energiefluss auch des Kindes an
<li>Taschenlampe: Kind folgt der Lichtquelle
<li>Entspannen im warmen Schwimmbad
<li>Homöopathie: geeignetes Mittel unter Hinzuziehung eines Homöopathen finden
<li>Äußere Wendung: in Kliniken unter OP-Bereitschaft, sehr umstritten und gut abzuwägen (keine „sanfte“ Methode)</ul>]]>
    </content>
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    <title>Pubertätsrituale gestern und heute</title>
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    <published>2008-01-16T08:55:33Z</published>
    <updated>2008-01-17T09:56:25Z</updated>
    
    <summary>Von Konfirmation bis Jugendweihe und was sie uns heute noch bedeuten Autorin: Christiane Thomas Bild: Konfirmation in Norwegen (Foto von Wikipedia.org) Fragt man Eltern oder Pädagogen nach dem anstrengendsten Alter ihrer Sprösslinge, nennen sie in den meisten Fällen die Zeit...</summary>
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        <![CDATA[<p><b>Von Konfirmation bis Jugendweihe und was sie uns heute noch bedeuten</b></p>

<p><i>Autorin: Christiane Thomas</i></p>

<p><img src="/img/konfirmation_420.jpg" width="420" height="284" border="0" alt="Konfirmation in Norwegen"><br />
<i>Bild: Konfirmation in Norwegen (Foto von Wikipedia.org)</i></p>

<p>Fragt man Eltern oder Pädagogen nach dem anstrengendsten Alter ihrer Sprösslinge, nennen sie in den meisten Fällen die Zeit um das 12., 13. Lebensjahr: Zickenterror bei den Mädchen, beginnenden Machomanieren der Jungen, Endlosdiskussionen, Schockfarbe im Haar, Metall in der Haut, Slips, bei denen die Waschanleitung den meisten Stoff beansprucht oder Hosen, die andere nicht einmal zur Gartenarbeit tragen ....</p>]]>
        <![CDATA[<p>Etwas überspitzt vielleicht und bei jedem unterschiedlich ausgeprägt, doch tatsächlich ist diese Zeit für Jugendliche eine Phase großer Wandlung, die für sie selbst und ihre Umwelt oft nicht problemlos vorübergeht. Körperlich sichtbare Veränderungen gehen einher mit neuen Interessen und der Festigung innerer Werte. Kurz gesagt: Kinder werden erwachsen.</p>

<p>Viele Religionen und Kulturen nahmen und nehmen diesen heute recht lange andauernden Prozess wahr und begleiten ihn mit Pubertäts- oder Initiationsritualen. Fehlen diese, schaffen sich die Heranwachsenden oft eigene Ersatzrituale. Ähnlich wie bei den Pubertätsriten alter Kulturen geht es dabei oft darum, Ängste zu überwinden und innerlich gestärkt aus der Mutprobe hervor zu gehen. Die erste Zigarette ist dabei heute noch die harmlose Variante, schlimmer, ja sogar lebensgefährlich sind solche „Abenteuer“ wie S-Bahn-Surfen oder Drogenkonsum. Schlussendlich führen diese nicht zum gewünschten Ziel, denn sie werden, wenn überhaupt, dann von der Erwachsenenwelt nur ablehnend beachtet.</p>

<p>Im Unterschied zu echten Ritualen ist den Jugendlichen der Sinn ihres Tuns nicht bewusst. Doch gerade die bewusste, von Familie und Umfeld ernst genommene Handlung macht ein Ritual aus. Nach diesen Gesichtspunkten gilt es auch die in unserem Kulturkreis geläufigen Rituale zu hinterfragen. Sind Konfirmation, Firmung oder das religionsunabhängige Pendant dazu – die Jugendweihe – zu bloßen Geschenkefesten verkommen oder helfen sie Jugendlichen auf dem schwierigen Weg zum Erwachsenensein?</p>

<p><b>Konfirmation, Firmung, Bar Mitzwa</b></p>

<p>Die Übersetzung des lateinischen Wortes „Konfirmation“ führt zum Ausgangspunkt dieses evangelischen Rituals: „Befestigung“ des Glaubens nach der für den Täufling unbewussten Kindstaufe. Der Straßburger Reformator Martin Bucer führte diese Feier im 16. Jh. als Antwort auf die sog. Wiedertäuferbewegung in seinem Kirchengebiet ein. Im 17. Jh. war die Konfirmationsfeier immer mit der Entlassung aus der Schule verbunden, und seit dieser Zeit empfinden die Jugendlichen ihr persönliches und bewusstes Bekenntnis zum Glauben auch verstärkt als eine Erklärung zur Mündigkeit. Die Segnung durch den Pfarrer gibt ihnen andererseits die Sicherheit, von Gott auf ihrem neuen Lebensabschnitt geleitet zu werden. Vorbereitet wird das feierliche Ritual in zahlreichen gemeinsamen Stunden, in denen die Konfirmanden nicht nur über den christlichen Glauben und christliche Werte sprechen, sondern sie diese auch als Hilfe bei ihren ganz individuellen Problemen und Ängsten zu verstehen lernen.</p>

<p>Ein ganz ähnliches Anliegen hat auch die Firmung. Im katholischen Glauben zählt die Firmung zu den sieben Sakramenten – auf Christus zurückgeführte rituelle Handlungen. Die Gabe des Heiligen Geistes soll den Heranwachsenden Orientierung schenken und Selbstbewusstsein bringen. Während der feierlichen Handlung breitet der Bischof seine Hände aus und ruft den Heiligen Geist auf die Firmlinge herab. Er legt die Hände auf den Kopf des Firmlings und salbt mit Chrisam, einer Mischung aus Öl und Balsam, in Kreuzform die Stirn. Auch hier geht es für die Jugendlichen darum, die Zugehörigkeit zum katholischen Glauben selbst zu bestätigen. Firmlinge wie Konfirmanden gehören nun ganz bewusst einer Gemeinschaft an, in der sie über den Glauben Unterstützung und Halt bekommen können.<br />
Auch der jüdische Glaube hält ein solches Ritual bereit, hier allerdings für Mädchen und Jungen getrennt. Bereits mit 12 Jahren wird ein jüdisches Mädchen zur Bat Mizwa – einer verantwortlichen „Tochter des Gottesgebotes“. Am Sabbat nach seinem 13. Geburtstag wird ein jüdischer Junge automatisch zum Bar Mitzwa, er ist nun ein vollwertiges Mitglied der Gemeinde und darf während des Gottesdienstes aus der Thora vorlesen oder den Segen sprechen. Ursprünglich nicht als ausdrückliches Ritual vorgeschrieben, feiern nicht orthodoxe Gemeinden heute dieses Ereignis in einem Gottesdienst, dem ein fröhliches Fest folgt.</p>

<p><b>Visionssuche</b></p>

<p>Den alten Naturritualen vermutlich am nächsten kommt die Visionssuche, ein begleitetes Angebot nicht nur für Jugendliche, die sich für einige Tage in die wilde Natur zurückziehen. Hier – ohne Essen, ohne Ablenkung, frei von Alltagsstress – wandern die Gedanken ganz von selbst zu den innersten, existenziellen Fragen. Eine Reifeprüfung der besonderen Art, aus der der Initiant mit neuem Selbstvertrauen hervorgeht.</p>

<p><b>Jugendweihe</b></p>

<p>Die Jugendweihe hat die durch Ideologie geprägte DDR-Zeit überlebt und steht heute wieder wie in Zeiten ihrer Entstehung Mitte des 19.Jh. im Zeichen humanistischen Gedankengutes. In Sachsen nach wie vor sehr beliebt, nutzen hier ca. 60% der 14-Jährigen dieses religionsunabhängige Angebot für ein Aufnahmeritual in die Erwachsenenwelt. Zwei Vereine (<a href="http://www.jugendweihe-sachsen.de/">Sächs. Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V.</a> und <a href="http://www.roter-baum.de/">Jugendverein „Roter Baum“ e.V.</a>) bieten den Jugendlichen in Vorbereitung auf die Jugendweihe die Möglichkeit, interessante Veranstaltungen rund um ihren Lebensalltag zu besuchen. Höhepunkt ist eine liebevoll vorbereitete und von Künstlern mitgestaltete Feierstunde, während der jeder Teilnehmer auch eine Erinnerung an seinen so wichtigen Tag erhält.</p>

<p>Die Entscheidung für das eine oder andere Ritual auf dem Weg zum Erwachsenwerden sollte jeder Jugendliche selbst treffen dürfen. Auch der Zeitpunkt darf dabei variabel bleiben, denn nicht der Kalender legt fest, wann ein Mensch erwachsen wird oder ist. Und Geschenke dürfen natürlich auch sein, zusammen mit einer tollen Feier, versteht sich.</p>]]>
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    <title>Rituale als Trauerbegleiter</title>
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    <published>2008-01-16T08:49:41Z</published>
    <updated>2008-01-17T09:56:30Z</updated>
    
    <summary>Autorin: Christiane Thomas Bild: Trauernde Kinder (Foto von James Jordan, Flickr.com) Wenn ein Familienmitglied, ein naher Verwandter oder lieber Freund stirbt, helfen uns die jahrhundertealten Rituale der Trauer, mit dieser schwierigen Situation umzugehen. In den oft fest tradierten Abläufen der...</summary>
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        <![CDATA[<p><i>Autorin: Christiane Thomas</i></p>

<p><img src="img/trauer_420.jpg" width="420" height="314" border="0" alt="Trauernde Kinder"><br />
<i>Bild: Trauernde Kinder (Foto von James Jordan, Flickr.com)</i></p>

<p>Wenn ein Familienmitglied, ein naher Verwandter oder lieber Freund stirbt, helfen uns die jahrhundertealten Rituale der Trauer, mit dieser schwierigen Situation umzugehen. In den oft fest tradierten Abläufen der Abschiednahme finden wir Sicherheit und Ordnung. Kindern sind diese Abläufe noch nicht bewusst, aber oftmals haben sie beispielsweise durch Besuche auf dem Friedhof zumindest eine Ahnung davon, was dieser Ort bedeutet.</p>]]>
        <![CDATA[<p>Im Trauerfall können auch Kinder an den Trauerritualen der Erwachsenen teilnehmen, um den Prozess des Abschiednehmens auf diese Weise zu begleiten, sich vielleicht sogar selbst einzubringen und um diese kennen zu lernen. So können in die Trauerrede die Wünsche oder Erinnerungen des Kindes mit einfließen, es kann Kerzen anzünden oder Bilder aufstellen. Wichtig dabei ist zu erspüren, wann und wo das Kind wirklich dabei sein möchte. Es sollte gut vorbereitet sein auf die Trauerfeierlichkeiten und auf seine kindliche Weise verstehen können, welchen Sinn die einzelnen Trauerschritte haben.</p>

<p>Sind die Eltern selbst in den Trauerprozess stark eingebunden, ist es daher gut, wenn eine dem Kind vertraute, aber möglichst außenstehende Person, vielleicht ein Pate oder ein guter Freund der Familie, dem Kind in dieser Situation zur Seite steht. Auch bei der Trauerfeier sollte sie das Kind begleiten, um in jeder Situation da zu sein, beispielsweise auch dann, wenn es doch lieber für sich sein oder im vertrauten Spiel Sicherheit finden möchte.</p>

<p>Selbst geschaffene kindgerechte Rituale können den Kindern helfen, mit der Trauer zu leben und die Erinnerung wach zu halten. Der meist gewählte Platz dafür ist der Friedhof, wohin an bestimmten Tagen im Jahr – und das muss nicht der Todestag oder Geburtstag sein – Blumen, Bilder oder Gebasteltes gebracht werden. Geschichten – oftmals immer die gleichen – halten die Erinnerung lebendig. Lieb gewonnene gemeinsame Aktivitäten, zum Beispiel ein oft gegangener Weg, oder bestimmte typische Verhaltensweisen können vom Kind fortgeführt werden. Mit ein paar kleinen Anstößen entwickeln Kinder hier oft selbst und mit viel Fantasie die für sie geeigneten Rituale.</p>

<p>Der Zwillingsbruder des heute achtjährigen Ludwig starb kurz vor der Geburt. Seit Ludwig zurückdenken kann, gehen die Eltern mit ihm an jedem Geburtstag zum Familiengrab auf den nahe gelegenen Friedhof. Sie haben immer etwas selbst Gebasteltes dabei und hängen einen Holzteddybären an den Grabstein, auf dem auch Henriks Name steht. Vor dem Winter, oft am Totensonntag, holen sie den Teddy dann wieder ins Haus, damit er im nächsten Frühjahr wieder das Grab bewachen kann. <i>„Schade, dass ich keinen Zwillingsbruder mehr habe.“</i>, sagt Ludwig oft bei seinen Besuchen am Grab und immer wieder lässt er sich von seiner Mutter erzählen, warum sein Zwillingsbruder Henrik nicht leben konnte. Die Eltern empfinden es heute als großen Segen, einen Ort der Erinnerung an ihr Kind zu haben und für Ludwig eine Möglichkeit, sich eines Verlustes bewusst zu werden, der ihn in seinem Leben begleiten wird.</p>]]>
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    <title>Hilfe – mein Kind hat Läuse!</title>
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    <published>2008-01-16T08:47:51Z</published>
    <updated>2008-01-17T09:56:45Z</updated>
    
    <summary>Autorin: Christiane Thomas Bild: Kämmen mit einem Läusekamm Entdecken Sie die kleinen Plagegeister auf dem Kopf Ihres Kindes, gilt es rasch zu handeln. Neben den bekannten Hygienemaßnahmen, wie Bettzeug, Wäsche, Mützen, Kuscheltiere zu waschen oder in einem gut verschlossenen Plastiksack...</summary>
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        <![CDATA[<p><i>Autorin: Christiane Thomas</i></p>

<p><img src="/img/laeusekamm_420.jpg" width="420" height="238" border="0" alt="Kämmen mit einem Läusekamm"><br />
<i>Bild: Kämmen mit einem Läusekamm</i></p>

<p>Entdecken Sie die kleinen Plagegeister auf dem Kopf Ihres Kindes, gilt es rasch zu handeln. Neben den bekannten Hygienemaßnahmen, wie Bettzeug, Wäsche, Mützen, Kuscheltiere zu waschen oder in einem gut verschlossenen Plastiksack in Quarantäne zu schicken, müssen die Haare gründlich mit einem geeigneten Läusemittel behandelt werden. Dabei haben läusegeplagte Eltern die Qual der Wahl zwischen einerseits gut wirksamen, aber nicht unbedenklichen Produkten und andererseits natürlichen und gut verträglichen Mitteln, deren Wirksamkeit aber nicht wissenschaftlich nachgewiesen ist.</p>]]>
        <![CDATA[<p>Zur ersten Gruppe gehören Medikamente auf der Grundlage der Wirkstoffe Allethrin, Lindan, Permethrin und Pyrethrum. Lindan ist aufgrund seiner Giftigkeit bereits EU-weit verboten und durch eine Übergangsregelung nur noch bis Ende 2007 zugelassen. Laut Ökotest 3/06 können aber auch die anderen drei Wirkstoffe, teilweise in Kombination mit weiteren Inhalts- und Hilfsstoffen, zu erheblichen Nebenwirkungen führen.</p>

<p>Wer natürlichere Substanzen für die Läusebekämpfung vorzieht, dem empfiehlt Frau Vater aus der Galenus-Apotheke in Dresden Mittel auf Kokosölbasis, was einerseits die Läuse durch Ersticken abtötet, andererseits auch die Kittsubstanz der Nissen löst. Möglich ist auch eine homöopathische Behandlung mit der Nosode Pediculose C200. Essigwasser mit einigen Tropfen Lavendel- oder Geranienöl unterstützt das Entfernen der Nissen aus den Haaren. Wiederholen Sie die Behandlung insbesondere bei alternativen Mitteln 2-3 mal und kontrollieren Sie die Haare auch danach regelmäßig. Wollen sie vorbeugend etwas tun, was die Läuse vom Kopf ihres Kindes abschreckt, so waschen Sie die Haare regelmäßig mit Weidenrindenshampoo (Apotheke) oder mischen sich selbst als Zusatz in ein neutrales Haarwaschmittel je 10 Tropfen reines ätherisches Öl von Lavendel, Rosengeranie und Palma Rosa auf 50 ml Trägeröl. (tho)</p>

<p>Ein Geheimtipp unter Eltern ist  eine Tinktur aus Quassiaholz. Dieses Bitterholz ist in Apotheken erhältlich und muss, mit Alkohol angesetzt, etwa 24 Stunden ziehen. Wie alle anderen Läusemittel auch sollte es gut abgedeckt auf die Kopfhaut einwirken können, etwa 30 Minuten sind ausreichend, bei anderen Mitteln ist immer die Packungsbeilage zu beachten.</p>]]>
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