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Aloe Vera und Noni - Heilkräfte aus fernen Ländern
Autor:Christiane Thomas (23.06.2006)

Noni & Aloe Vera: Die wohl bekanntesten und auch umstrittensten Exoten unter den Heilpflanzen
Noni & Aloe Vera: Die wohl bekanntesten und auch umstrittensten Exoten unter den Heilpflanzen

Zwei Pflanzennamen machten in den letzten Jahren auf dem europäischen Markt der Nahrungsergänzungen und „Breitbandheilmittel“ besonders von sich Reden. Aloe vera und Noni sind die wohl bekanntesten und auch umstrittensten Exoten unter den Heilpflanzen. Was als Geheimtipp oder bestenfalls als Hausmittelchen begann, entwickelte sich zu einem begehrten und beliebten Mittel bei den verschiedensten gesundheitlichen Problemen. Der Saft der Aloe Vera und seine Verarbeitung in verschiedenen Produkten vom Joghurt bis zur Tagescreme ist uns heute bereits vertraut. Noni-Saft ist gerade auf dem Weg, sich auch in Europa einen attraktiven Platz unter den Nahrungsergänzungen zu sichern. Einen wichtigen Schritt dahin, nämlich die Zulassung als „neuartiges Lebensmittel“ auf dem europäischen Markt, haben viele Noni-Produkte jetzt gemeistert. Naturel berichtete bereits mehrmals über diese exotischen Pflanzen, hier noch einmal ein Überblick über Inhaltsstoffe und Anwendungsmöglichkeiten.

Kleiner Pflanzensteckbrief

Aloe Vera
Unter der Bezeichnung Aloe Vera habe ich in den letzten Jahren eine gewisse Berühmtheit erlangt, der bekannte Botaniker Carl von Linné gab mir diesen Namen, wissenschaftlich exakt heiße ich Aloe barbadensis, nach meiner vermuteten Heimat Barbados. Spitz und stachlig sind meine langen, fleischigen Blätter, dagegen eher unscheinbar meine Blüte. Eigentlich sehe ich eher einem Kaktus ähnlich als einem Liliengewächs. Ich bin eine sehr anspruchslose Pflanze und wachse überall da, wo die Sommer heiß und trocken und die Winter mild sind. Meine dickfleischigen Blätter dienen als Wasserspeicher, so dass ich mehrere Monate ohne Feuchtigkeit existieren kann. Unter meiner harten Blattoberfläche findet man eine gallertartige, leicht bitter schmeckenden Substanz, die sehr begehrt ist und schon lange als Heilmittel verwendet wird. Dabei zeigt sich mein Charakter bereits in meiner äußeren Gestalt: Meine stachelähnlichen Fortsätze an den Blättern zeigen meinen abwehrenden Charakter und wenn man mich verletzt, werde ich die Schnittstelle schnell verschließen. Meine wild wachsende Schwester ist die Aloe Ferox, die durch ihre Ursprünglichkeit besonders viele unserer heilenden Wirkstoffe enthält.

Noni
Mein lateinischer Name ist Morinda citrifolia und ich wachse am Rande der Regenwälder der französisch-polynesischen Insel. Meine ursprüngliche Heimat liegt jedoch in Südostasien, von wo mich Siedler mitbrachten. In Indien bin ich bekannt unter dem Namen „Indische Maulbeere“, auf Tahiti werde ich Nono, auf Samoa und Tonga Nonu genannt, und in Australien findet man mich unter der Bezeichnung Cheese fruit – ein Hinweis auf den Geruch und Geschmack meiner reifen Früchte, die nach alten Turnschuhen riechen und nach stinkigem Käse schmecken sollen. Ich bin ein üppig wachsender Busch und kann bis zu sechs Meter hoch werden. Ich habe große, immergrüne Blätter und trage ganzjährig Früchte. Unreif sind sie glasig-weiß, sehr nahrhaft, und weil sie weniger unangenehm riechen, werden sie gern von den Einheimischen gegessen. Aus meiner Wurzel und der Rinde kann man Farben gewinnen: gelb aus meiner Wurzel, rot aus der Rinde.


Die Alten weisen uns den Weg: traditionelle Anwendungen

Aloe Vera
Seit mehreren tausend Jahren sind die besonderen Heilkräfte der Aloe Vera bekannt. Bereits die ägyptische Königin Nofretete, Gemahlin Echnatons, nutzte vor mehr als 3000 Jahren die Pflanze für ihrer Körperpflege, ebenso die für ihre Schönheit bekannte Kleopatra. Die wiederstandsfähige Wüstenblume galt für die Priester des Pharaos als „Pflanze der Unsterblichkeit“, die sie auch zur Einbalsamierung der Toten nutzten. Der griechische Arzt Dioskurides beschrieb in seinem Standardlehrbuch ihre Wirkungsweise. Alexander der Große ließ die Wunden seiner Krieger mit Aloe Vera behandeln, denn die Rezeptur brachte die Blutungen schneller zum Stillstand und förderte die Wundheilung. Kolumbus soll die Pflanze während seiner Schiffsreisen in Blumentöpfen mit sich geführt haben, um sie als „Schiffsapotheke“ für Notfälle vorrätig zu haben. Heilkundige Jesuitenmönche, die die Seefahrer begleiteten, sorgten für ihre Verbreitung über viele Erdteile. In unseren Breiten ist die „Küchen-Aloe“ schon lange ein beliebtes Hausmittel bei Verbrennungen und anderen Hautverletzungen. In größeren Mengen konnten der Saft und das Gel aber erst gewonnen werden, als amerikanische Farmer die Pflanze in großen Mengen auf ihrem Land zu züchten begannen und deren Saft verkauften.

Noni
Unter den Inselbewohnern soll die Pflanze schon seit vielen Jahrhunderten geschätzt sein. Dafür spricht auch ihre starke Verbreitung in vielen Regionen, wechselte man den Wohnort, war die Pflanze dabei. Die einheimischen Heiler nutzten sie bei zahlreichen Krankheiten und verwendeten dabei alle Teile der Pflanze, Samen, Blüten, Blätter, Rinde, Holz, Wurzel für ihre Rezepturen von Säften und Breien. So kochten sie beispielsweise die reifen Früchte so lange, bis das Wasser zur Hälfte verdunstet war und gaben dann täglich ein halbes Glas des verbliebenen braunen Suds um das Blut zu reinigen oder zur Stärkung der körperlichen Verfassung nach Krankheiten. Das Spektrum der Krankheitsbilder ist groß, von Schmerzen, Fieber, Infekten und Allergien über Herzbeschwerden und Bluthochdruck, Arthrose und Rheuma bis zu Haut- und Knochenverletzungen. Dabei ist erstaunlich, wie widersprüchlich die Verwendung von Noni mitunter zu sein scheint, bei dem einen sollte es z.B. abführend wirken, bei dem anderen wurde es verstopfend verabreicht. Im Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele ist das Mittel der Wahl jedoch nur ein Baustein des Hauses Gesundheit. Die Heilkundigen verfügten über einen immensen Erfahrungsschatz, Heilzeremonien und bestimmte Abläufe sprachen den Körper auch auf einer anderen Ebene als der rein stofflichen an.

Inhalts- und Wirkstoffe – die Grundlagen der Heilpflanzen

Aloe Vera
Zahlreiche Wissenschaftler beschäftigen sich heute mit der Erforschung der medizinischen Eigenschaften der Aloe Vera und längst noch nicht alle Wirksubstanzen sind identifiziert. Von den mehreren hundert sollen hier die wichtigsten Inhaltsstoffe aufgezeichnet werden, wobei wie bei vielen Heilpflanzen oft die Kombination verschiedener Wirkstoffe für deren Heilkraft verantwortlich ist.

Aminosäuren: z.B. Lysin und Prolin, die der menschliche Organismus nicht selbst herstellen kann. Sie sind für die Regulierung unseres Stoffwechsels von großer Bedeutung.

Enzyme: Eiweiße, die chemische Reaktionen im Körper beschleunigen oder hemmen, bei Aloe Vera vor allem im Darm wirksame. Sie helfen, die Nahrungsbestandteile aufzuspalten, wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend

Kohlenhydrate, insbesondere das Acemannan: langkettige Zuckerform, die in großen Mengen in Aloe Vera-Saft, noch mehr in Aloe Ferox, enthalten ist.

Acemannan stärkt das Immunsystem des Körpers gegen krankmachende Parasiten, Viren und Bakterien und hilft speziell im Bereich der Verdauungsorgane, deren natürliche Bakterienflora wiederherzustellen. Es sorgt durch seine Einlagerung in den Zellmembranen für ausreichend Gelenkschmiere und kann somit einer Arthritis vorbeugen oder Beschwerden lindern.

Mineralien und Spurenelemente: reichlich Eisen, daher besonders als Ergänzung bei einer fleischarmen oder fleischlosen Ernährung geeignet, außerdem Magnesium, Zink, Kalzium, Chrom, Kupfer, Mangan und Selen

Aloin: in der Schale der Aloe Vera, es hat eine abführende Wirkung und findet daher nur in bestimmten rezeptpflichtigen Medikamenten seine Berechtigung. Nur wenigen Anbietern gelingt es, in einem aufwendigen Verfahren den Schalensaft schonend von Aloin zu trennen, um ihn dann mit dem Gel wieder zu vermischen.

Noni
Anne Hirazumi von der Medizinischen Universität Hawaii widmete ihre Doktorarbeit der Erforschung von Noni. Sie beschrieb allein 66 Bestandteile der Noni-Frucht, 9 spezifische Stoffe der Noni-Blätter und 40 Stoffe der Wurzeln. Hier die wichtigsten:
Flavonoide: in allen Noni-Pflanzenteilen in unterschiedlicher Konzentration, sie wirken in Gemeinschaft mit anderen Stoffen, die sie transportieren oder deren Wirkung sie unterstützen, z.B. Enzyme, Vitamine oder Hormone.

Karotinoide: Vorstufe von Vitamin A, das für das Sehen, das Wachstum, die Fortpflanzung und die Schleimhäute wichtig ist und das Abwehrsystem stärkt. Sie können Tumore an Lunge, Prostata und Harnblase und an den Verdauungsorganen vorbeugen.

Scopoletin: keim- und pilztötende Eigenschaften, blutdrucksenkend und entzündungshemmend, entspannend auf Herz, Bronchien und Muskeln, krampflösend und schmerzlindernd.

Enzyme: ermöglichen viele auf- und abbauende Prozesse im Körper, indem sie dafür sorgen, dass diese Reaktionen mit weniger Energieeinsatz und bei niedriger Temperatur ablaufen. Die Wirkstoffgemeinschaften in Noni unterstützen die Produktion und Wirkung enzymatischer Prozesse im Körper.

Vitamin B-Komplex und Vitamin C: Thiamin (B1) unterstützt die Funktionen des Nervensystems, Konzentration, Aufnahme– und Lernfähigkeit und wird bei der Behandlung von Reisekrankheiten, Angstzuständen und Prüfungsstress angewendet. Riboflavin (B2) ist gut für gesunde Haut, Nägel und Haar, verbessert das Sehvermögen, unterstützt die Enzym- und Hormonsysteme sowie die Eisenverwertung. Vitamin B3, in Noni Niazin, hat eine beruhigende und ausgleichende Wirkung und wird häufig bei psychischen Störungen, Angstzuständen und Essstörungen angewendet. Vitamin C ist im Zusammenspiel mit Bioflavonoiden besonders wirksam, da beide Wirkstoffe sich gegenseitig vor der Zerstörung durch Oxidation schützen.

Mineralien und Spurenelemente: z.B. Kalzium, Kalium, Magnesium, Selen
Proxeronin, ein Vorläufer des Alkaloids Xeronin wird im Darm in das Enzym Xeronin umgewandelt und bindet dabei Serotonin, daher besonders wirkungsvoll bei Depressionen und Angstzuständen und der Entwöhnung von Zigaretten, Alkohol oder Drogen. Xeronin schafft die Voraussetzungen, um Nährstoffe in die Zelle aufzunehmen und Schadstoffe abzuführen. Proxeronin ist bisher nur sehr unzureichend erforscht und von Noni-Kritikern in seiner Wirkung bezweifelt.

Linolsäure: zweifach ungesättigte Fettsäure, senkt den Cholesterienspiegel, beugt koronaren Herzerkrankungen und Krebs vor

Äußere Anwendungen – Wickel, Einreibungen, Packungen

Aloe Vera
Haut, Haar und Nägel: Verschiedenste Kosmetikprodukte werben mit Aloe Vera-Bestandteilen. In geringen Dosen, vermischt mit vielen anderen Produkten kann die Pflanze ihre Wirkung jedoch kaum entfalten. Achten Sie also auf die Aloe-Vera-Konzentration in den Produkten und vergleichen Sie. Empfehlenswert ist es, die Haut mit dem reinen Aloe Vera–Saft einzureiben. Er dringt sehr schnell in die Haut ein und verleiht ihr ein glattes Aussehen. Seine entzündungshemmende Wirkung hilft außerdem bei unreiner Haut und Akne, Neurodermitis oder Schuppenfläche sowie einem wunden Kinder-Popo.
Auch das frisch abgeschabte Blattgel kann hierbei verwendet werden. Die Wirkstoffe der Aloe Vera stärken die Haarstruktur und helfen, die Kopfhaut zu regenerieren. Übermäßiger Schuppenbildung wird vorgebeugt und zu weit geöffnete Kopfhautporen verengen sich.
Verbrennungen, Sonnenbrand, Insektenstiche, Operationsnarben oder Schnittwunden: ein frisches Gelstück direkt auf die betroffene Haut legen

Noni
Aus dem Wissensschatz der polynesischen Heilkundigen sind auch zahlreiche äußere Anwendungen aus allen Pflanzenteilen der Noni überliefert. Da uns die frische Pflanze in Europa jedoch nicht zur Verfügung steht, müssen wir auf die angebotenen Produkte, also in erster Linie den Saft zurückgreifen. Wichtig für alle äußeren Anwendungen mit Noni-Saft ist, dass dieser Saft zu 100% aus purem Noni-Saft besteht und keine künstlichen Beimischungen beinhaltet. Der Saft wirkt entzündungshemmend und antibakteriell und bringt den Heilungsprozess voran.
Halsentzündungen und Zahnfleischprobleme: Gurgeln bzw. Spülungen mit Noni-Saft.
Äußere Blutungen: eine Kompresse mit Noni-Saft hält die Wunde steril und unterstützt die schnelle Wundheilung.
Hautunreinheiten: Linderung durch die zellschützende und verjüngende Wirkung von Noni, entsprechende Cremes werden sicher bald auch auf dem europäischen Markt erhältlich sein
Knochenbrüche oder Verstauchungen: Einreibungen schwächen Schmerzen ab und lassen Schwellungen schneller abklingen.

Innere Anwendungen – Saft, Kapseln

Aloe Vera
Verdauungsstoffwechsel und Darm: Aloe Vera enthält antimykotische Substanzen, die Pilzinfektionen hemmen und helfen, die natürliche Darmflora wieder herzustellen. Für die Aufspaltung der Nahrung benötigte Enzyme werden durch Wirkstoffe der Aloe Vera vermehrt und aktiviert. Regelmäßige kleinere Gaben von Aloe Vera helfen, den Stoffwechsel auszugleichen, in akuten Fällen von Durchfall oder Blähungen stündlich homöopathischen Aloe-Vera-Globuli bzw. -Trinksaft geben. Viele Krankheiten, die sich über die Haut äußern, können so auch innerlich behandelt werden.
Allergien:. Die Pflanze enthält bestimmte Fettsäuren sind in der Lage, die Allergenaufnahmetoleranz zu erhöhen und so das Immunsystem in ein Gleichgewicht zu bringen.
Immunschwächeerkrankungen und Krebs: die unterstützende Wirkung auf die Abwehrkräfte hilft dem Körper, die Nebenwirkungen von Chemotherapie oder Strahlenbehandlung zu mildern und das geschwächte Immunsystem zu regenerieren. Zudem stimulieren die Wirkstoffe der Pflanze die Tätigkeit der Fresszellen, sodass Krankheitskeime und auch Krebszellen schneller unschädlich gemacht werden können. HIV-Patienten berichten über eine Stärkung des körperlichen Zustands durch regelmäßige Aloe-Gaben, Fiebersenkung und weniger Nachfolgeerkrankungen

Noni
Derzeit wesentlich stärker verbreitet als die äußere Anwendung ist es, Noni-Saft pur oder mit Fruchtsaft vermischt innerlich anzuwenden. Anwendungsgebiete ergeben sich aus oben genannten Wirkstoffen und können wie folgt zusammengefasst werden:
• bei der Regeneration der Zellen, Arthritis, bei rheumatischen Erkrankungen, Entzündungen und Allergien
• bei Bakterien-, Viren- oder Pilzbefall
• bei Schmerzen, auch Kopfschmerzen, Noni wird auch als „painkiller-tree“: Schmerzkillerbaum bezeichnet
• bei Herz-Kreislaufproblemen, Bluthochdruck
• bei Depressionen, Stressbewältigung, gestörtem Wach-Schlaf-Rhythmus und Gefühlsschwankungen
• bei Essstörungen und Übergewicht
• bei Suchtproblemen: Noni unterstützt beim Entzug von Nikotin, Nebenwirkungen werden gemildert
• als Ernährungs-, Aufbau- und Stärkungsmittel
• bei Krebs: wissenschaftliche Untersuchungen an Tieren haben gezeigt, dass Noni ein wirksames Mittel als Begleittherapie bei Krebs sein kann, vermutlich durch die Stoffgemeinschaft Noni-PPT (verschiedene Fette, Proteine und Zucker), Bausteine bei der Verbindung und Regeneration der Zellen. Diese haben eine immunaktivierende und modulierende Wirkung, hemmen das Tumorwachstums und aktivieren das Immunsystems. Der Wirkstoff Damnacanthal hemmt die ras-Funktion der Zellen, die für die Entstehung von Tumoren hauptverantwortlich ist, und bewirkt nach Aussagen einer japanischen Forschungsgruppe, dass sich Krebszellen wie normale Zellen verhalten, was auch die Bereitschaft beinhaltet, sofort zu sterben, wenn eine Fehlfunktion auftritt. Damnacanthal konnte im Zellkulturversuch insbesondere vor einer UV-Lichttherapie den Zerstörungsgrad der Krebszellen steigern.
Info-Tipp: www.noni-portal.de

Die Dosis macht es

Die Einnahme von Aloe Vera und Noni sollte immer über einen längeren Zeitraum erfolgen. Beachten Sie dabei die Informationen des Herstellers und besprechen Sie bei dauerhaften Beschwerden die Dosierung mit Ihrem behandelnden Arzt. Achten Sie beim Kauf auf die Konzentration des Saftes, sowohl Noni- als auch Aloe Vera-Saft sind aufgrund ihres ungewöhnlichen Geschmacks oft mit anderen Fruchtsäften gemischt ist. Der Noni- bzw. Aloe Vera-Anteil sollte mindestens 90% betragen, alle anderen Zusätze sollten deklariert und natürlichen Ursprungs sein.
Beiden Pflanzen ist zweifellos gemein, dass sie Biologen und Medizinern noch viele Fragezeichen stellen und reichlich Forschungsmaterial bieten. Gerade bei Krankheiten der jüngeren Menschheitsgeschichte können wir noch nicht auf Erfahrungen und Wissen vergangener Jahrhunderte zurückgreifen. Daher sind moderne Forschungsmethoden gefragt, denn noch längst sind nicht alle Geheimnisse dieser Exoten gelüftet.

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Autor:Christiane Thomas (23.06.2006)

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