Mit diesem Erlebnis wurde mir ein weiteres Tor aufgetan. Dadurch wurde ich zum Suchenden.
Ich arbeitete weiter als Masseur. Ich lernte wieder viele Menschen kennen und begann damit, ihr Verhalten zu studieren. Ich wurde zum Zuhörer, zum Hinterfragenden. In dieser Zeit meiner persönlichen und beruflichen Entwicklung besuchte ich unzählige Seminare in den verschiedensten Massagetechniken. Mein Wissensdurst war unersättlich. Ich wurde zum Perfektionisten, wobei ich sicherlich auch manchmal übertrieb. Es war wie ein innerer Zwang alles in Theorie und Praxis erfahren zu müssen. Ich begann damit Vorträge über verschiedene Massagetechniken und deren positive Auswirkungen, die sie auf uns Menschen haben, abzuhalten. 1978 eröffnete ich mein erstes Massageinstitut in Bad Mitterndorf. Menschen, die bei mir Hilfe suchten, um ihre körperlichen Gebrechen und die damit verbundenen Schmerzen zu lindern, sprachen mir sehr oft Anerkennung aus, in dem sie zu mir sagten: „Herr Kurt, Sie haben goldene Hände!“
Ein weiteres Schlüsselerlebnis, das für meine Weiterentwicklung große Bedeutung hatte, war der Besuch bei Frau Niester, einer Heilerin. Ich wurde gebeten, bei ihr eine Fußreflexzonenmassage durchzuführen, da sie schwere Verdauungsprobleme hätte. Ich behandelte ganz besonders die reflektorischen Zonen von Magen, Dünn-, Dick- und Mastdarm. Nach Beendigung der Behandlung stand sie ruckartig auf und verließ auf schnellstem Weg den Raum um das WC aufzusuchen. Nach einiger Zeit kam sie freudestrahlend und erleichtert zurück: „Mein Junge, du hast Heilkräfte in dir. Nutze sie und glaube ganz fest an sie.“ Damit öffnete mir Frau Niester, die Heilerin, ein weiteres Tor. Ich bedanke mich bei Frau Niester dafür, dass ich sie kennen lernen durfte und dass sie mit ihren Worten mich in meiner Arbeit und dem Weg, den ich gerade ging, bestärkte.
1993 war es für mich so weit. Ich gründete meine eigene Gesundheitsschule in Wörschach (Steiermark). In den Anfangsjahren wurden hauptsächlich Massage-Seminare durchgeführt. Aber mit meiner persönlichen geistig-spirituellen Weiterentwicklung änderte sich auch das Seminar-Angebot: Astrologie, Aura-Sehen und Fühlen, Edelsteine, Handauflegen, Reiki, Meditation, Schamanismus, Shiatsu, Thai-Chi und andere fernöstliche Methoden. Ich war Veranstalter, Schüler und Lehrer – alles in allem. An jedem Seminar nahm ich teil, ließ keines aus, sog all das Wissen in mich auf.
Immer mehr verspürte ich die ganze Kraft, Liebe und die Energie in mir, viele Tore hatten sich bereits geöffnet. Dadurch wurde ich immer mehr zum Sehenden. So konnte ich an mir selbst folgendes wahrnehmen: Wenn ich vor Zuhörern über ein Thema sprach, benötigte ich keine Unterlagen mehr. Ich richtete vor dem Vortrag mein Bewusstsein auf mein Kronenchakra und ging ins Gebet. Nach diesem gesprochenen Gebet, dass aus der Mitte meines Herzens kommt, spüre ich, wie ich mich mit dem Kraftnetz, das alles in sich birgt, verbinde und wie alles in mich fließt. So sprach ich über Themen, von denen ich in diesem Leben nur wenig gehört hatte. Ich hörte mir selbst beim Sprechen zu. Ich danke Gott dafür, dass er es zulässt, dass ich mich mit diesem Kraftnetz, das den ganzen Kosmos durchdringt und umspannt, das alles in sich birgt, verbinden darf. Ich danke in Demut dafür.“
Diese Zeilen beschreiben einen wichtigen Teil des Lebensweges von Kurt Brückler. Sein Buch verrät mehr darüber, aber es enthält auch Briefe der Patienten, direkte Anleitungen zu Meditationen und Techniken der Selbstheilung.
Wenn Sie mehr über Schamanismus erfahren möchten und wenn sie spirituelle Entwicklung suchen, finden Sie verschiedene Seminarangebote mit Kurt Brückler. Sie können Techniken erlernen, mit denen sich der Landschamane selbst und anderen Menschen heilsam helfen kann.
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